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Freitag, 08. September 2017 13:36 Uhr

Unfall frei erfunden - Hamelner macht sich strafbar - weiterer Unfallort wird gesucht Unfall frei erfunden - Hamelner macht sich strafbar - weiterer Unfallort wird gesucht

Hameln (red). Die Polizei hat eine vorgetäuschte Unfallflucht schnell aufgeklärt und einen Hamelner überführt. Am Mittwoch, den 06. September, meldete ein 60-jähriger Hamelner der Polizei Bad Münder einen Unfallschaden an seinem Auto. Sein geparkter VW Passat Kombi sei angeblich durch einen anderen Autofahrer in der Gerhard-Hauptmann-Straße erheblich beschädigt worden. Der Verursacher habe sich unerkannt von der Unfallstelle entfernt.

Am 05. September war aber durch eine Zeugin beobachtet und angezeigt worden, dass eben jener blaue Passat gegen 19:30 Uhr in Hameln, auf dem Parkplatz "Am Posthof", an der Schrankenanlage rückwärts gegen einen hinter ihm wartenden Pkw Ford Galaxy einer 54-jährigen Hamelnerin gefahren und anschließend von der Unfallstelle geflüchtet sei. Bei dem Ford Galaxy sei ein Schaden von mindestens 1500,- Euro entstanden.

Der Fahrzeugführer konnte dabei detailliert beschrieben werden. Aufgrund des Unfallschadens, welcher durch die Polizei in Bad Münder aufgenommen wurde, muss der VW Passat am 05.09. nach 19.30 Uhr auf der Strecke zwischen Hameln (Posthof) und Bad Münder noch mindestens einen weiteren Unfall verursacht haben. Wer hierzu Angaben machen kann wird gebeten, sich mit der Polizei Hameln, Tel. 05151/933-222, in Verbindung zu setzen. Den 60-jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Vortäuschen einer Straftat sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz, da die Polizei Bad Münder bei der Unfallaufnahme einen selbstgefertigten Schlagstock gefunden hatte.

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