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Region Aktiv
Samstag, 23. September 2017 10:07 Uhr
Der Konvoi rollt an den Start – Round Table und Ladies Circle sammeln wieder Weihnachtspäckchen
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Samstag, 23. September 2017 08:47 Uhr

Landkreis Holzminden. Das kennen wir alle – so ist es doch schon oft gewesen….oder? Wir haben Rückenschmerzen, lassen uns behandeln und nach ein paar Monaten tritt das gleiche Problem wieder auf. Und weil das schon seit vielen Jahren so ist, ist das für uns ganz normal geworden. Häufig sind davon gerade die Menschen betroffen, die sich oft und gerne bewegen.

Wenn wir 5, 10 oder gar 20 Jahre immer die gleichen Beschwerden haben, ist das genug Grund, sich die Frage zu stellen, warum sich etwas immer wieder wiederholt.

Warum ist es eigentlich immer das Gleiche?

Nach einigen physiotherapeutischen Behandlungen ist der Schmerz oft zumindest gelindert oder gar weg. Jedoch nach einigen Wochen oder Monaten stellt sich der Schmerz wieder ein. An was liegt es denn nun wirklich?

Das kann mehrere, unterschiedliche Gründe haben. Einer davon ist aus meiner Sicht von großer Bedeutung.

Ziemlich häufig werde ich natürlich in meinen Yogakursen auf Beschwerden im unteren Rücken angesprochen. Manchmal können sich die Kursteilnehmer/innen kaum noch bewegen, dennoch praktizieren sie sanftes Yoga und in fast allen Fällen kann ich mit ein paar Tipps und Übungen Linderung verschaffen. Dauerhaft bedarf es jedoch einer Veränderung der Haltung, sowohl der physischen, wie auch der psychischen. Ich möchte ihnen hiermit einen anderen Blickwinkel zu manchen Problemen, die den Rücken betreffen, geben.

Schauen wir uns das einmal im Detail an einem Beispiel bei Menschen an, die in Lehrberufen tätig sind:

Ich möchte sie bitten, ihren Geist für eine andere Sichtweise zu öffnen und vom Problem selbst ein Stück abzurücken.

Natürlich haben Menschen, die in Lehrberufen arbeiten, auch mit dem Problem zu tun, dass sie im Anschluss nach der stehenden Tätigkeit zu viel sitzen. Ein wichtiger Punkt der Auswirkungen auf den unteren Rücken sind jedoch auch die Auswirkungen der stehenden Tätigkeit.

Nach ein paar Gesprächen mit meinen Yogateilnehmern/innen finden wir oft gemeinsam heraus, dass mit einer gewissen inneren Anspannung unterrichtet wird. Aufregung, Zeitdruck und Probleme unterschiedlicher Art, sowohl beruflich als auch privat, führen dazu, dass auch die Muskelspannung steigt. Bei vielen Menschen die in Lehrberufen arbeiten, sind davon oft die Beine und das Gesäß betroffen. Gerade die Anspannung der Beine führt dazu, dass sich die Beckenkippung verändert oder sich die Beweglichkeit des Beckens eingeschränkt ist. Viele Sportler haben zu all dem auch einen Grundsatz zu sehr verinnerlicht: Gesäß und Bauch fest. Die Spannung in den Gesäßmuskeln lässt natürlich die Spannung im Unterrücken enorm steigen. Das eine bedient das andere.

Das Iliosakralgelenk, oft auch nur ISG genannt, welches sich am unteren Teil der Wirbelsäule befindet, ist dadurch häufig in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Der Hüftbeuger verkürzt sich nicht nur durch die sitzende Tätigkeit sondern auch durch die ständige Anspannung in Gesäß- und Beinmuskeln. Muskelgruppen des Rückenstreckers, die als Muskelkette vom Kopf bis zum Becken hinunter verlaufen, sind daran ebenfalls oft beteiligt.

Häufig, nicht immer, mangelt es nicht an Muskulatur, sondern zu viel innere Anspannung ist der Auslöser für immer wiederkehrende Rückenschmerzen.

Es gibt eine Menge guter Therapiemethoden, die diese Probleme lindern oder die Schmerzen vorübergehend sogar gen 0 bringen können.

Wenn meine Kursteilnehmer jedoch dauerhaft Linderung verspüren möchten, ist es wichtig, die innere wie auch die äußere Haltung zu verändern. Nur wenn die innere Anspannung sich verringert, können dauerhaft auch die Rückenbeschwerden „ausheilen“. Das Wunderbare am Yoga ist, dass wir den Körper hierfür als Instrument nutzen können und uns mit seiner Unterstützung in die Balance von Körper, Geist und Seele bringen.

Das sind wunderbare Aussichten für jeden, der mit Ähnlichem zu tun hat. Aus meinen Erfahrungen heraus kann ich sagen, dass sich dadurch mindestens 80 % dieser Beschwerden fast komplett wie aus Geisterhand heilen lassen.

Es ist die Achtsamkeit, die dieses „Wunder“ vollbringen kann.

Mit etwas Zeit, Geduld und einer sensiblen Wahrnehmung auf Körper und Geist werden wir wieder beweglicher.

Wenn Sie mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchten, schauen Sie bitte hier:

www.dagmar-winter.de

Herzlichst
Dagmar Winter

Foto: Winter

 

Samstag, 23. September 2017 08:44 Uhr

Beverungen (red). Auf Einladung der Kulturgemeinschaft Beverungen und Umgebung gastiert am Donnerstag, den 28. September 2017 die australische Zirkus-Show „Scotch & Soda“ in der Stadthalle Beverungen. Für die mitreißende Show mit einigen der besten Akrobaten und Musiker Australiens sind noch Karten erhältlich. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr.

„Scotch & Soda“ ist Zirkus und Musik pur. Eine Show wie ein schmackhafter Cocktail aus fesselnden Artisten- Persönlichkeiten, Weltklasse-Zirkus und dem Herzschlag eines hämmernden Spelunken-Jazz. Dieses Zirkus-Ereignis entführt das Publikum in ein Parallel-Universum – angesiedelt irgendwo zwischen Wanderzirkus, Großer Depression und Jahrmarkt-Spektakel des 19. Jahrhunderts. Mit ihrer liebevollaufregenden Mischung aus Blech- und Holzbläsern, Streich- und Zupfinstrumenten verführen die virtuosen Musiker der Uncanny Carnival Band das Publikum zum Mitklatschen, Mithüpfen und Mitjubeln. Auf der Bühne entwickelt sich ein spektakuläres Tohuwabohu, bei dem die Musiker in den Zirkus-Nummern mitmischen und die Akrobaten Musik machen. Die Show hat bereits in Sydney, Melbourne, Adelaide, London, Edinburgh und Dublin für Furore gesorgt und bietet eine völlig neue Dimension von Zirkus- und Musik-Entertainment!

Tickets sind im Kulturbüro der Stadtverwaltung im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Matilda Temperly

Freitag, 22. September 2017 11:27 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Im aktuellen LEADER-Projekt „Der Region ein Gesicht geben“ untersucht ein Forscherteam am Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) die regionalen Images im Landkreis Holzminden. Nach einer Vorstudie in mehreren Orten im Landkreis überprüft und ergänzt es nun die Ergebnisse durch eine Onlinebefragung. Die Umfrage läuft bis Freitag, 29. September 2017. 

Eine Vielzahl von Studien über den Landkreis Holzminden beschäftigt sich unter anderem mit Potenzialen für die Regionalentwicklung, mit dem demografischen Wandel oder der Infrastrukturentwicklung, um nur einige zu nennen. All das sind Themen, die für die Entwicklung des Kreises wichtig sind, findet das Forscherteam am ZZHH. Doch ebenso wichtig ist es, die Menschen vor Ort mitzunehmen, ihre Einstellungen und Wünsche zu kennen. Mit der aktuellen Studie möchte das ZZHH herausfinden, wie die Menschen im Landkreis Holzminden „ticken“, um anschließend Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung aussprechen zu können. Die Untersuchung soll neue Impulse für die regionale Entwicklung liefern. Sie wird im Rahmen eines LEADER-Projekts durchgeführt, an dem sich auch der Landkreis maßgeblich beteiligt. Genau wie die Lokale Aktionsgruppe, das Steuerungsgremium für den LEADER-Prozess, betrachtet er die Frage nach regionaler Identität seit Langem als Querschnittsthema.

Bis zum 29. September führt das ZZHH daher eine Onlinebefragung zu regionalen Images durch und hofft auf eine rege Teilnahme möglichst vieler Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Landkreis Holzminden. Die Teilnahme an der Onlineumfrage dauert etwa 20 Minuten. Unter allen Teilnehmenden verlost das ZZHH insgesamt 5 H!ER-Pakete aus dem Projekt H!ERgeblieben:

Die Umfrage erreichen Sie unter: www.das-zukunftszentrum.de/Gesicht

Foto: ZZHH

Freitag, 22. September 2017 09:18 Uhr

Höxter (red). Das sind die Stichworte für das Programm des Konzertes der Rathausklassik am Samstag, den 30.09.2017, um 19:30 Uhr, im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11. „Fräulein Klarinette“, so nannte der 58-jährige Johannes Brahms liebevoll das Instrument des um 1890 herum wohl bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Klarinettisten Richard Mühlfeld. Dem unvergleichlich weichen Ton seiner Klarinette ist es wohl zu verdanken, dass Brahms, der 1890 bereits beschlossen hatte, nicht mehr zu komponieren, ein Jahr später dann doch noch einmal zur Feder griff und speziell für Mühlfeld und seine Klarinette dieses außergewöhnliche Trio schrieb. „Die Musik erscheint wie in ein mildes Licht getaucht, es herrschen eine Abgeklärtheit und Stille, die wie ein sanftes Adieu an die Welt wirken“.

Eine Wiener Kegelbahn ist wahrscheinlich nicht der Ort, an dem der dreißigjährige Mozart 1786 das sogenannte Kegelstatt Trio, Köchelverzeichnis 498 schrieb, obwohl es so zumindest in dem Verzeichnis steht, das Herr Köchel 1862 zu Mozarts gesamten Kompositionen verfasste. Heutige Musikwissenschaftler gehen da nämlich mehr von einer Verwechslung mit einem anderen Musikstück aus, belassen es aber guten Gewissens bei diesem Beinamen, weil der damit auch etwas über Mozarts oft nicht so bekannte Gewohnheit verrät, mit lieben Freunden über seinen Kompositionen zu brüten statt in seinem stillen Kämmerlein. Und dieses Kegelstatt Trio wurde auf jeden Fall im Freundeskreis für Freunde geschrieben und gehört mit zu „einigen seiner köstlichsten Melodien“.

Um die Variationen über den Gassenhauer wurde Beethoven von einem befreundeten Klarinettisten gebeten. Sie wären andernfalls wohl nicht entstanden, denn Beethoven erwies der Unterhaltungsmusik seiner Zeit nur äußerst selten seine Referenz und gerade dieses Grundthema aus der Oper „Der Korsar“ entstammte dazu auch noch dem Kassenschlager eines in Wien um 1800 sehr erfolgreichen Opernkomponisten, unter dessen Erfolgen damals nicht nur Beethoven zu leiden hatte. Aber diese Komposition erwies sich später quasi auch als ein „Schlager“ und wurde dann auch sogar von Beethoven selbst gespielt.

Vorgestellt wird dieses wohl eher ungewöhnliche Programm mit der vor gut 200 Jahren eher ungewöhnlichen Instrumentation aus Blas-, Tasten- und Streichinstrument vom Trio Lafroyg. Es besteht aus dem Klarinettisten Robert Beck, der dem Schwarzwald entstammt, der Pianistin Kledia Stefanie aus der albanischen Hauptstadt Tirana und dem Cellisten Yan Vaigot, der in der Nähe von Paris groß wurde. Zusammen gefunden haben sie sich vor etwa zehn Jahren an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Den Namen für ihr eher ungewöhnliches Trio fanden sie ebenfalls in einem eher ungewöhnlichen Ort, und zwar auf Islay, einer der schottischen Hebriden, etwa 4 ½ Stunden westwärts über Land und Meer von Glasgow aus. Dort existiert eine Whisky-Brennerei, deren weltweit bekanntes Produkt beim Verkosten ähnlich viele kontrastierende Charaktere empfinden lässt, wie die vielen kontrastierenden Klangfarben der drei Instrumente des Trios, die sich dann während des Genießens vorzüglich zu einem außergewöhnlichen Erlebnis ergänzen.

Der Eintritt für dieses wohl eher ungewöhnliche Konzert ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 425) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben. Näheres unter www.rathausklassik.info oder 05271 950 365.

Foto: Kledia Stefani

Freitag, 22. September 2017 09:08 Uhr

Holzminden (red). Ein auffallend riesiger Truck steht am Dienstag und Mittwoch, 26. und 27. September, bei den Berufsbildenden Schulen in Holzminden. Elektromechanisch auf fast die doppelte Breite ausgefahren, beherbergt dieses ungewöhnliche Mobil ein Trainingszentrum für Arbeitssicherheit mit Demonstrationslabor und Multimedia-Kino. Unter dem Motto "Gefahr erkennen - Gesundheitsschäden vermeiden" ist die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) vor Ort, um Auszubildenden der Elektro- und Metalltechnikberufe die Augen und Ohren für die Gefahren ihrer Tätigkeiten zu öffnen und sie zu konsequentem Sicherheitsverhalten während der Ausbildung und bei ihrer zukünftigen Arbeit zu motivieren. 

Mit spannenden Videos und Experimenten demonstrieren die Arbeitssicherheitsexperten der Berufsgenossenschaft zum Beispiel die Gefahren des elektrischen Stroms. „Strom sieht man nicht, Strom hört man nicht, Strom riecht man nicht – und wenn man ihn spürt, ist es schon zu spät“, mahnt Dipl.-Ing. Manfred Schmidt von der BG ETEM und erklärt die überlebenswichtigen Sicherheitsregeln beim Umgang mit Strom. Er zeigt auch, wie gefährlich elektrisch getriebene Arbeitsgeräte bei falscher Handhabung sein können, erklärt, wie man sich z. B. am Bau vor Stürzen von Leitern, Dächern und Gerüsten schützt und auf welche Verletzungs- und Gesundheitsgefahren bei der Metallbearbeitung an Werkzeugmaschinen zu achten ist. „Nicht alles, was krank macht, tut sofort weh“, betont Martin Schmidt, aber langfristig können z. B. die kleinen Nachlässigkeiten beim Umgang mit Kühlschmierstoffen zu Hautallergien, Atemwegerkrankungen oder gar dauerhaften Gesundheitsschäden führen.“ 

Studiendirektor Michael Roland, der den Besuch des Trainingstrucks organisiert hat, geht es vor allem darum, dass die jungen Leute ein Gespür dafür bekommen, wie unsicher sie arbeiten, wenn sie auf die von der Schule und dem Betrieb bereitgestellte persönliche Schutzausrüstung wie z. B. Handschuhe, Brillen, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe verzichten oder Maschinen, Geräte und Werkzeuge nicht sorgfältig und korrekt handhaben. „Wir wollen die Sicherheit bei der Arbeit so früh wie möglich im Denken und Verhalten der zukünftigen Fachkräfte verankern, damit sie gesund und unversehrt durchs Berufsleben gehen“, betont Michael Roland, der an der BBS Holzminden die Abteilung IT, Metall- und Elektrotechnik leitet. 

Die Schulung der Auszubildenden zur Vermeidung von Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren geschehe aber auch im Interesse der Ausbildungsbetriebe und zukünftigen Arbeitgeber, sagt Michael Roland. „Jeder Arbeitsunfall, jede arbeitsbedingte Erkrankung ist auch eine Betriebsstörung und kostet Zeit, Geld und Wettbewerbsvorteile. Je höher das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter ist, desto mehr profitieren die Betriebe und deren Kunden. Denn wer sicher arbeitet, bringt auch gute Qualität und Ergebnisse, weil er organisiert, konzentriert und aufmerksam vorgeht. Sicherheit und Qualität gehen Hand in Hand.“

Foto: BG ETEM

Freitag, 22. September 2017 08:59 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Jetzt, kurz vor dem Herbst erkennt man die am Eschentriebsterben erkrankten Bäume am einfachsten. Lichte Kronen, Äste ganz ohne Laub, Nottriebe, Totholz - das sind die auffälligsten Symptome der schleichenden Krankheit. Experten sehen schon die gesamte Art als bedroht an. Licht am Ende des Tunnels ist, nur sehr schemenhaft zu erkennen. Abgestorbene Äste und Bäume an Straßen und Wegen stellen immer häufiger eine Verkehrsgefährdung dar. Die Verkehrssicherungspflichtigen müssen sich dieses Themas annehmen und handeln. Das bedeutet allerdings nur, dass Bäume, von denen einen Gefahr ausgeht, entnommen werden. Exemplare, die zwar Symptome zeigen, aber von denen (noch) keine Gefahr ausgeht, bleiben unter Beobachtung stehen.

Die Eschen im Kreisgebiet, so auch an den Kreisstraßen sind unterschiedlich stark von dem Eschentriebsterben betroffen. Neben mittlerweile fast kahlen Eschen finden sich allerdings auch Exemplare, die gesund dastehen und scheinbar nicht betroffen sind. Ob es sich um resistente Einzelbäume handelt, wird die Zukunft zeigen. So weit ist die Forschung um den verursachenden Pilz noch nicht fortgeschritten. Diese Exemplare, wie auch Eschen, bei denen die Krankheit noch in den Anfängen ist, bleiben natürlich unangetastet.

In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Holzminden wurden schon im letzten Jahr viele erkrankte Bäume identifiziert und auch gefällt. (Maßnahme im Hooptal an der K71; Fällung an der K47 im Bereich Schorborn-Schießhaus). Ebenso sind jedoch auch etliche Eschen, obgleich sie schon erste Anzeichen der Krankheit zeigen, geschont worden, da keine direkte Gefahr für den Straßenverkehr von Ihnen ausgeht, und auch von scheinbar infizierten Bäumen - nach heutigem Kenntnisstand - keine Ansteckungsgefahr für andere, gesunde Eschen ausgeht.

Die Krankheit verläuft bei älteren Eschen recht langsam, wobei die Äste von außen nach innen zum Stamm hin absterben. Zurück bleiben kahle, tote Äste, die nach einiger Zeit eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellen können. Die Standfestigkeit der Bäume selbst wird erst nach weitem Fortschreiten der Krankheit und Absterben des Baumes selbst herabgesetzt.

In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für straßenbegleitende Wald- und Forstflächen müssen Problembäume entnommen werden. Zum Schutz der Verkehrsteilnehmer und der an der Fällung Beteiligten werden solche Arbeiten an Straßen nur unter Vollsperrung durchgeführt.

Im Laufe des Jahres werden davon unter anderem die Kreisstraßen 50 von Holzminden nach Neuhaus, die K 44 Ortsausgang Wangelnstedt Richtung Linnenkamp, die K 47 Deensen Richtung Schorborn, K 34 Richtung Neersen voraussichtlich betroffen sein. Die Maßnahmen an der K 87 von der Sievershagener Mühle Richtung Lichtenhagen bzw. an der K 29 Hohenbüchen sind bereits angelaufen bzw. abgeschlossen.

Donnerstag, 21. September 2017 18:19 Uhr

Holzminden (kp). Falk Petersen wird ab 1. Oktober neuer Chefarzt der Unfallchirurgie des Agaplesion Evangelisches Krankenhaus Holzminden sein und somit die Nachfolge von Siegfried Schulz antreten, welcher über 26 Jahre den Posten des Chefarztes bekleidete.

Seit 33 Jahren hat Falk Petersen immer mal wieder im Wechsel im Krankenhaus St. Ansgar in Höxter (zuletzt als leitender Oberarzt) oder in Holzminden gearbeitet. Seit 2008 ist der 60-Jährige wieder als leitender Oberarzt in Holzminden tätig. Acht Jahre später stieg er unter Dr. Siegfried Schulz in die Unfallchirurgie ein. Zusammen mit Dr. Sabine Räcker ist Falk Petersen zudem ärztlicher Leiter des MVZ in der Erwin-Böhme-Straße. Diesen Posten wird der zukünftige Chefarzt allerdings ab Oktober abgeben, um seiner Haupttätigkeit als Chefarzt nachzukommen. Ambulante Sprechstunden wird er allerdings weiterhin geben.

Geschäftsführer Marco Ellerhoff freut sich indes über die schnelle Lösung und einen nahtlosen Übergang. Schließlich sei der Leistungsaufwand im Krankenhaus Holzminden in der Unfallchirurgie um 30 Prozent gestiegen. Ellerhoff verglich dazu die Zahlen der stationären Patienten (und Notaufnahme) in den Monaten Januar bis August 2016 und 2017. Die Umstrukturierung der Unfallchirurgie in Höxter und Brakel scheint damit auch unmittelbare Auswirkungen auf das Holzmindener Krankenhaus zu haben.

Besorgniserregend seien die neuen Zahlen allerdings nicht, obgleich man davon ausgehe, dass sich der Leistungsaufwand in nächster Zeit nicht legt. Viel größere Auswirkungen seien zu spüren gewesen, als das Stadtoldendorfer Krankenhaus geschlossen wurde, so Ellerhoff. Zudem sei bis zum Jahreswechsel noch personelle Verstärkung auf ärztlicher Seite in der Unfallchirurgie und Orthopädie zu erwarten.

An der Organisation in der Unfallchirurgie will Falk Petersen nichts ändern. Einzig einige technische Details für eine breitere Versorgung sollen hinzukommen. Auf eine gute Zusammenarbeit mit seinen Kollegen aus dem Fachärzteteam freut sich der 60-Jährige bereits jetzt: „Ich schätze hier die familiäre Struktur. Das unterscheidet dieses Haus von anderen, es macht die Arbeit leichter und angenehmer.“

Donnerstag, 21. September 2017 07:33 Uhr

Holzminden (red). Gefahren auf der Straße frühzeitig erkennen und schnell handeln. Hört sich in der Theorie ganz einfach an, ist es aber nicht. Wie das eigene Fahrzeug im Extremfall beherrscht und wieder unter Kontrolle gebracht werden kann, übten elf Johanniter aus Holzminden am vergangenen Sonntag.

Während eines Fahrsicherheitstrainings des ADAC auf dem Messegelände Hannover wurden alle Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen über nasse Fahrbahnen geschickt, durch einen kurvenreichen Parcours gelotst und das eigene Bremsverhalten auf die Probe gestellt. 

"Die größte Herausforderung war das Bremsen vor der plötzlich auftretenden Wasserwand, die unerwartet aus dem Boden schoss", resümiert Anja Laschewsky, Rettungswachenleiterin bei den Johannitern in Holzminden. "Besonders einprägsam war auch das Verhältnis des Reaktions- und des Bremsweges, das oft unterschätzt wird. Das ist für unsere Alarmfahrten natürlich sehr wichtig."

Acht Stunden lang wurden diverse Szenarien auf trockener, nasser und rauer Fahrbahn geübt. Sechs Fahrzeuge, wie einen Rettungswagen und einen Krankentransportwagen, brachten die Johanniter selbst mit. "Jedes Fahrzeug ist anders aufgebaut", ergänzt Sebastian Multhoff, Dienststellenleiter im Ortsverband Holzminden. "Im Einsatz muss jeder Handgriff sitzen. Daher war es für uns eine tolle Gelegenheit mit unterschiedlichen Autos zu üben, damit wir mehr als nur gut vorbereitet sind."

Foto: Johanniter

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Blaulicht
Samstag, 23. September 2017 08:28 Uhr
Holzminden: Zwei Fahrräder in Bahnhofnähe aufgefunden - Polizei sucht die Eigentümer
Freitag, 22. September 2017 09:54 Uhr

Delligsen (red). Am Freitagmorgen, gegen 7:45 Uhr, kam es auf der „Hilsstraße“, der Hauptstraße in Delligsen, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Motorroller. Im Bereich der „Postkurve“, auf Höhe der Landessparkasse, wollte ein Pkw in die Bahnhofsstraße einbiegen. Der 17-jährige Rollerfahrer aus Delligsen übersah diesen Pkw und musste abrupt bremsen. Bei dem Bremsmanöver verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Dadurch rutschte der Rollerfahrer in einen entgegenkommenden Lkw. Der Lkw-Fahrer konnte glücklicherweise aufgrund seiner geringen Geschwindigkeit schnell reagieren und Schlimmeres verhindern. Der 17-Jährige wurde in das Krankenhaus nach Alfeld eingeliefert. Über die Schadenshöhe konnte bisher keine Angabe gemacht werden. Am Motorroller entstand Totalschaden. Die Feuerwehr Delligsen sicherte den Verkehr und reinigte die Straße. Die Hilsstraße wurde für die Aufräum- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Der Einsatz der Rettungskräfte konnte nach einer Stunde beendet werden.

Foto: Hendrik Meier

Freitag, 22. September 2017 09:35 Uhr

Höxter (red). In dieser Woche stand das sogenannten „Horrorhaus“ in Bosseborn erneut im Fokus. Wie bereits berichtet, nahm die Polizei in Bosseborn am Mittwoch zwölf Personen im Zusammenhang mit dem Auffinden einer Drogenplantage fest. Sechs Personen konnte bereits am Donnerstag einem Richter am Amtsgericht Höxter vorgeführt werden.

Der Richter erließ gegen die sechs Bandenmitglieder im Alter von 25 bis 50 Jahre auf Antrag der Paderborner Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Bei den weiteren Personen, die vorläufig festgenommen wurden, handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft und der Polizei Bielefeld um eigens für die Plantagenernte angeworbene Personen aus den Niederlanden, Polen und der Ukraine.

Die Personen durften nach ihren Vernehmungen das Präsidium am Donnerstag verlassen. Die Polizei hat die Spurensuche in dem beschlagnahmten Haus am Donnerstagnachmittag beendet. Kriminalbeamte sammelten die sichergestellten Pflanzen im Polizeipräsidium und ernteten die Blüten für eine Wertermittlung.

Foto: Polizei Bielefeld

Donnerstag, 21. September 2017 07:18 Uhr

Holzminden (red). Am Mittwochabend gegen 20:15 Uhr kam es auf der Allersheimer Straße zu einem Verkehrsunfall bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Der 44-jährige Holzmindener wurde am Straßenrand von einem Pkw erfasst und musste von einem Rettungswagen ins Krankenhaus Holzminden eingeliefert werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen besteht zum Glück keine Lebensgefahr. Der unfallbeteiligte Autofahrer war mit seinem Mercedes auf dem Weg von der Bülte in die Innenstadt. Nach Angaben des 46-jährigen Fahrzeugführers aus dem Kreis Höxter hatte er den Fußgänger in der Dunkelheit nicht gesehen. Der Fußgänger war dunkel gekleidet.

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich für die eingesetzten Polizeibeamten zudem Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung des Verletzten. Da der genaue Unfallhergang vor Ort noch nicht geklärt werden konnte, sind die Ermittlungen derzeit noch nicht abgeschlossen. Zur Klärung des Unfallherganges bittet die Polizei etwaige Unfallzeugen sich mit dem Polizeikommissariat Holzminden unter 05531/958-0 in Verbindung zu setzen.

Foto: Polizei Holzminden

Mittwoch, 20. September 2017 15:47 Uhr

Bosseborn (red). In einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Anbaus und Handels von Cannabis fand die Bielefelder Polizei heraus, dass in dem Haus im Saatweg 6 in Bosseborn durch mindestens fünf Personen eine Plantage aufgebaut worden war. Am Mittwochvormittag, 20. September, nahm die Kriminalpolizei mit Unterstützungen von Spezialeinheiten, 12 Personen im Objekt fest.

Die Ermittlungen des Kommissariats für Organisierte Kriminalität hatten ergeben, dass ein 42-jähriger Türke aus den Niederlanden vermutlich der Kopf der Bande ist. Seine rechte Hand scheint ein 43-jähriger Türke aus Krefeld zu sein. Die weiteren drei Bandenmitglieder wurden als Fahrer bzw. Helfer mit unterschiedlichen Aufgaben beauftragt.

So wurde eine weibliche türkisch stämmige Person in dem Haus in Bosseborn untergebracht, damit sie ganztägig die Plantage betreuen konnte. Der schottische 50-jährige Eigentümer des Hauses kümmerte sich um die Versorgung der Frau im Haus und um Umbauten für die Plantage. 

Bei dem dritten Mitglied handelt es sich um einen 25-jährigen Deutschen aus dem Raum Höxter. Die übrigen festgenommen weiblichen Personen sind durch die Haupttäter zu der Plantage gebracht worden und dienten als Erntehelferinnen vor Ort. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Täterschaften, dauern zum jetzigen Zeitpunkt an. Die Polizei stellte insgesamt über 1000 Pflanzen sicher.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn wird Haftbefehle wegen des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge für die Bandenmitglieder beantragen.

Mittwoch, 20. September 2017 10:57 Uhr

Nienburg (red). Am Dienstagnachmittag, gegen 17 Uhr, bemerkte eine Bewohnerin einer Siedlung in Hagenburg ein Fahrzeug mit auswärtigen Kennzeichen. Zunächst beobachtete sie die zwei Männer, die Handwerker ähnliche Kleidung anzogen. Aufgrund der vermehrten Wohnungseinbruchdiebstähle im vergangenen Jahr war die Frau misstrauisch und reagierte so, wie es die Polizei immer wieder empfiehlt.

Sie kontaktierte die Polizei und die eingesetzten Beamten des Kommissariates Stadthagen konnten aufgrund der exakten Beschreibung das Fahrzeug und die Personen schnell ermitteln und überprüfen. Die Hinweisgeberin hatte mit ihrem Bauchgefühl einen Treffer gelandet. Die beiden Insassen des Ford Galaxy, ein 65-Jähriger sowie ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Holzminden waren einschlägig bekannt wegen einer Vielzahl von Einbrüchen und Diebstählen aus Wohnungen.

Möglicherweise konnten durch den schnellen Hinweis an die Polizei und die daraus resultierende Überprüfung der Fahrzeuginsassen weitere Taten verhindert werden. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder darum gebeten, dass wir informiert werden, wenn jemanden etwas komisch vorkommt", fasst Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, zusammen.

 

Dienstag, 19. September 2017 10:44 Uhr

Einbeck-Naensen (red). Am Montagmorgen wurde der Polizei Einbeck gemeldet, dass ein grauer VW-Golf in einen Gartenzaun in Naensen gefahren sei und sich anschließend vom Unfallort einfach entfernt habe. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der unfallflüchtige VW-Golf dann auf einem asphaltierten Feldweg zur B 3 seitlich in einem Straßengraben liegend aufgefunden werden. Der Fahrzeugführer, ein 32-jähriger Mann aus der Ortschaft Delligsen, saß noch auf dem Fahrersitz und war auf Grund von Volltrunkenheit nicht in der Lage, den Pkw selbst zu verlassen. Ein später durchgeführter Alkoholschnelltest erbrachte dann auch einen Alkoholwert von 3,19 Promille. Der Verunfallte wurde dem hiesigen Krankenhaus zugeführt, wo er zur Beobachtung und Ausnüchterung verblieb. Der Führerschein des Fahrzeugführers wurde beschlagnahmt, über die Schadenshöhen liegen noch keine Angaben vor.

 

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Politik
Donnerstag, 21. September 2017 10:55 Uhr
Mit dem Bus zur Kanzlerin
Donnerstag, 21. September 2017 10:33 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Vietz (CDU) und der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann (CDU) folgten einer Einladung der Johanniter und besuchten den Ortsverband Holzminden. Beide Abgeordnete waren sich einig: „Persönliche Gespräche und Eindrücke sind unersetzlich!“ 

Sämtliche Aktivitäten der Johanniter in der Region werden von Holzminden aus koordiniert, da es im Landkreis Hameln-Pyrmont keine eigenen Strukturen gibt. Michael Vietz: „Ein Zentrum der Hilfsbereitschaft im Weserbergland!“ 

Das Angebot in der Region der Johanniter ist umfangreich: von Flüchtlingshilfe, Betriebskindergärten über Rettungseinsätze, Rettungsdienstschulen bis hin zu einer Rettungshundestaffel und Hausnotrufen. Außerdem betreiben die Johanniter an drei Schulen Schulsanitätsdienste. Die Johanniter leisten Beachtliches: 1.400 Einsätze werden pro Jahr von hiesigen Rettungswagen geleistet – Tendenz steigend. 57 Hauptamtliche und 90 Ehrenamtliche, die von rund 1800 Fördervereinsmitglieder unterstützt werden, bewältigen diese Aufgabe. „Eine wertvolle Stütze unserer Region“, betonte Michael Vietz.

Dienststellenleiter Sebastian Multhoff, der selbst über das Ehrenamt zu den Johannitern stieß und vor einigen Jahren zum Profi wurde, führte durch das zweieinhalbstündige Gespräch mit den beiden Abgeordneten: „Wir freuen uns, dass wir persönlich Belange ansprechen konnten, bei denen wir Verbesserungsbedarf sehen!“

In Kooperation mit lokalen Unternahmen unterhalten die Johanniter den Kindergarten „Grashüpfer“. Die Einrichtungsleiterin Kerstin Drechsler: „Gerade der Ausbau von Betriebskindergärten macht den ländlichen Raum für Fachkräfte mit Familien attraktiv!“ Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf sei für Familien und Alleinerziehende oft ein entscheidendes Argument. „Wir brauchen attraktive Angebote für jedes Familienmodell“, hob Michael Vietz hervor. Echte Wahlfreiheit gebe es auch nur bei echten Alternativen.

Zu einem wirklich attraktiven Angebot gehört auch die Beitragsfreiheit für Kindergärten. Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass hier die Schwierigkeiten im Detail liegen. Bisher erstattet das Land Niedersachsen lediglich die Kosten für eine fünfstündige Betreuung. Dank zusätzlicher Bundesmittel gibt es jetzt eine personelle Verstärkung.

„Eine wirkliche Offensive im Bereich Kinderbetreuung und Beitragsfreiheit muss aber darüber hinausgehen“, so Uwe Schünemann. Am Ende sei niemandem geholfen, wenn für dringend benötigte Ganztagsangebote dann doch wieder Zusatzbeiträge fällig würden oder die Kommunen auf den Kosten sitzenblieben. Schünemann: „Hier brauchen wir ein faires und offenes Miteinander!“

Der Fachkräftemangel macht auch vor den Johannitern nicht halt. Leider fehle auch in dem Bereich der Erzieher und Sozialassistenzen der Nachwuchs. „Wir suchen händeringend Nachwuchskräfte in fast jedem Bereich“, stellte Michael Vietz mit allgemeiner Zustimmung fest. Daher sei die Steigerung der Attraktivität von Ausbildung und Beruf von entscheidender Bedeutung. Vietz: „Deshalb sollte die Ausbildung auf mittlere Sicht an unser duales System mit einer tariflichen Ausbildungsvergütung herangeführt werden.“

Uwe Schünemann sieht in Holzminden eine „große Chance für die Ausbildung zu Pflege- und Erziehungsberufen mit großem Praxisbezug durch die HAWK“. Junge Menschen müssten in Zukunft in der Region zu Sozialassistenten und Erziehern ausgebildet werden können.

„Ich freue mich, dass sich die beiden Politiker so viel Zeit für uns genommen haben und hoffe natürlich, dass an dem ein oder anderem Punkt gearbeitet werden kann“, hält Sebastian Multhoff fest. Alle Teilnehmer waren sich einig, diesen Austausch auch nach den nächsten Wahlen regelmäßig fortzusetzen. Michael Vietz: „Wir bleiben im Gespräch!“

Foto: CDU

Mittwoch, 20. September 2017 12:16 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Auf Einladung der heimische Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt war am Mittwoch Niedersachsens Minister für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr Olaf Lies, zu Gast im Dorfgemeinschaftshaus in Arholzen. Im Rahmen einer wirtschaftspolitischen Regionalkonferenz standen dabei die Themen Breitbandausbau und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Holzminden im Mittelpunkt des Gespräches.

„Ich freue mich Minister Olaf Lies ein weiteres Mal bei uns im Landkreis Holzminden begrüßen zu dürfen. In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam viel für die Region vorangebracht und es ist schön, dass es heute noch einmal die Möglichkeit zum persönlichen Austausch gibt“, so die begrüßenden Worte von Sabine Tippelt.

Anschließend gab Minister Lies zunächst einen Überblick, über den aktuellen Stand beim Ausbau der B 240 und der B 64. „Ein erster großer Erfolg ist, dass wir in der Lage sind alle vorgesehenen Maßnahmen planen und bauen zu können. Die Ortsumgehung Negenborn dient dabei als bestes Beispiel dafür, dass wir es geschafft haben, den langen Stillstand zu beenden“, so Lies, der sich auch zu den weiteren Projekten auf der Strecke von Holzminden nach Hannover positiv äußert.

„Jeder Euro den wir jetzt investieren sorgt für eine gute Zukunft. Es dauert zwar noch bis die „Perlenkette“ steht, aber jedes Projekt für sich bringt eine Verbesserung“, so der Minister. Von Helmut Schneider, dem Vorsitzende der BI 240, die schon seit Jahren für eine bessere Verkehrsanbindung in Richtung Hannover kämpft gibt es lobende Worte an Minister Lies und Sabine Tippelt „Sie haben uns ernst genommen und die Verbesserung der Verkehrsanbindung aktiv vorangebracht. Dafür mein herzlicher Dank“, so Schneider.

Abschließend wird von Holger Mittendorf, dem allgemeinen Vertreter für Bürgermeister Dirk Knackstedt aus Delligsen, noch der Ausbau der B 3 angesprochen. „Hier müssen wir schnellstmöglich zu einem 2 + 1 Konzept kommen“, so Sabine Tippelt dazu, die dieses Anliegen (mit einem Augenzwinkern) an Olaf Lies weitergibt.

Auch beim Thema Breitbandausbau macht der Minister klare Ansagen. „Ziel muss es sein, dass wir in naher Zukunft ein flächendeckendes Glasfasernetz haben. Wir müssen unbedingt dafür sorgen auf diesem Gebiet nicht weiter abgehängt zu werden. Nur Straßenausbau alleine genügt nicht“, so Olaf Lies. Dies wird auch im anschließenden Gespräch deutlich. Alle Anwesenden sind sich einig, dass die Region Holzminden beim Ausbau der Internetversorgung dringenden Nachholbedarf hat. Carl- Otto Künnecke, Geschäftsführer der Otto Künnecke GmbH gibt dazu ein Beispiel.

„Wir sind im gesamten Gewerbegebiet „Bülte“ in Holzminden das einzige Unternehmen mit Glasfaseranschluss und dies auch nur, weil wir den Anschluss selbst hergestellt haben“, so Künnecke. Olaf Lies sieht das Hauptproblem auf diesem Gebiet in der Tatsachen, dass es sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene Förderprogramme gibt, diese aber leider verschiedene Rahmenbedingungen haben. „Dies ist gut gemeint, führt aber in der Realität häufig zu Problemen“, so Lies, der weiter ausführt, dass der Breitbandausbau seiner Meinung nach zur Daseinsvorsorge gehört und es allein deswegen schon auf diesem Gebiet schnellstmöglich vorangehen müsse. „Auch die Arbeit von zu Hause wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, auch hierfür ist ein gutes Netz für alle unumgänglich“, so der Minister.

Zum Abschluss ist auch das Thema ÖPNV und hier besonders die kostenlose Schülerbeförderung in der Sekundarstufe II noch Thema. „Die Kostenbefreiung soll ab 2018 beginnend kommen. Für ganz Niedersachsen bedeutet dies etwa 70 Millionen Euro. Aber dieses Geld ist, gerade im Bezug auf die Chancengleichheit, gut investiert“, berichtet Olaf Lies abschließend.

Foto: SPD

Montag, 18. September 2017 12:37 Uhr

 

Kreis Holzminden (r). Der Landkreis Holzminden erhält Fördermittel des Landes Niedersachsen in Höhe von 100.000 Euro (Gesamtprojektvolumen 200.000 €) aus dem „Programm zur Förderung von Demografie-Projekten im Bereich der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“.

Am 15. September 2017 überreichte Birgit Honé, Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung in der Niedersächsischen Staatskanzlei den Förderbescheid für das Projekt „Revolvierender Rückbaufonds der VoglerRegion“ an Landrätin Angela Schürzeberg.

Mit dem revolvierenden Rückbaufonds wird ein alternatives Finanzierungsinstrument entwickelt und erprobt, das einen geordneten Rückbau von Immobilien mit deutlichen Verfallserscheinungen und langjährigem Leerstand („Schrottimmobilien“) ermöglicht und damit neue Vermarktungs- und Verwertungsperspektiven für die Grundstücke eröffnet.

Der innovative Gedanke hinter dem revolvierenden Fonds: Der Mittelrückfluss aus der Wiederverwertung der zurückgebauten Flächen ermöglicht die Bezuschussung weiterer Rückbaumaßnahmen. Die Fördergelder können somit mehrmals eingesetzt werden und erwirken einen größeren Beitrag für die Regionalentwicklung.

Fördervoraussetzungen sind unter anderem, dass das Objekt mindestens drei Jahre ungenutzt ist, Verfallserscheinungen aufweist und besonders ortsentwicklungsrelevant ist.

Finanziert werden der Fonds und die Begleitmaßnahmen durch die Fördermittel des Landes sowie einem Beitrag der beteiligten Kommunen und der jeweiligen Immobilieneigentümer.

„Im Landkreis Holzminden, wie auch in vielen anderen ländlichen und vom demografischen Wandel spürbar betroffenen Regionen, sind langjährig leerstehende Immobilien zu finden. Sie mindern die Attraktivität des Ortsbildes, befördern den Wertverlust benachbarter Immobilien und stellen zum Teil ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Mit dem revolvierenden Rückbaufonds soll ein neuartiges Instrument erprobt werden, dass dieser Abwärtsspirale entgegentritt“, erläutert Angela Schürzeberg, Landrätin des Landkreises Holzminden.

 

Bereits für das Jahr 2017 sind erste Rückbaumaßnahmen vorgesehen. Mithilfe eines Fonds-Leitfaden werden die Voraussetzungen für eine Förderung definiert. Ein „Rückbaufonds-Vergabeausschuss“, der sich aus Vertretern des Landkreises Holzminden und deren Einheits- und Samtgemeinden, dem Denkmalschutz, der HAWK und des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser zusammensetzt, wird die Auswahl der Objekte vornehmen.

„Wir sehen viel Potenzial in dem Vorhaben, mit Wirkungen auch über den Landkreis Holzminden hinaus. Das Modell kann im Erfolgsfall nicht nur auf weitere Landkreise und Regionen des Landes Niedersachsen übertragen werden, sondern erscheint grundsätzlich geeignet, auch für andere Maßnahmen der Regionalentwicklung angewendet zu werden“, so die Staatssekretärin Birgit Honé.

Montag, 18. September 2017 09:45 Uhr

Stadtoldendorf (red). Unter dem Titel "Willkommen in Niedersachsen! Integration gemeinsam leben“ lädt der Holzmindener Landtagsabgeordnete Christian Meyer alle Interessierten am Dienstag, den 26. September 2017 um 19:00 Uhr herzlich in das „Bistro-Caféteria Forum“ (Markt 7, 37627 Stadtoldendorf) ein. Dabei soll unter anderem auf folgende Fragen eingegangen werden: Wie lebt es sich im Landkreis Holzminden mit Flucht- oder Migrationshintergrund? Warum ist herkunftssprachlicher Unterricht in der Schule ein Gewinn für alle? Warum braucht es ein modernes Einwanderungsgesetz? Als Expert*innen werden der Grünen-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Innenausschuss des Landtages Belit Onay sowie die ehrenamtliche Integrationsbeauftragte der Stadt Stadtoldendorf Esin Özalp an der Veranstaltung teilnehmen.

"Migration hat es in der Geschichte der Menschheit immer gegeben – Ein- und Auswanderung ist schlicht Realität“, betont Christian Meyer. „Entscheidend ist, dass die Politik gesellschaftliche Vielfalt als Chance begreift und Integration fördert, statt sie zu behindern.“ Grundlage für ein gutes Miteinander könne dabei nur das Grundgesetz sein und keine „Leitkultur“, die auf einem völkischen Verständnis und Ausgrenzung beruhe.

Obwohl die CDU auf Bundesebene mit immer neuen populistischen Forderungen die Rahmenbedingungen für die rot-grüne Koalition in Niedersachsen nicht leicht gemacht habe, sei während der vergangenen Jahre viel erreicht worden. Meyer: „Um nur einige Beispiele zu nennen: Die Sprachförderung für Zugewanderte wurde massiv ausgebaut, die Kommunen erhalten deutlich mehr Geld für die Unterbringung von Geflüchteten und Niedersachsen hat im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht in Krisengebiete wie Afghanistan abgeschoben.“ Dennoch bleibe viel zu tun – was genau, darüber soll bei der Veranstaltung diskutiert werden.

Foto: GRÜNE

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Wirtschaft
Donnerstag, 21. September 2017 12:47 Uhr
Bier aufs Brot: Tradition trifft auf neue Ideen - Biere der Brauerei Allersheim in regionalem Zwiebeldip, Ketchup und Brot
Mittwoch, 20. September 2017 15:27 Uhr

Boffzen (red). Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Ölmühle Solling mit einer Förderung in Höhe von 1,8 Millionen Euro für den Neubau des neuen Firmensitzes. Bereits vor einigen Monaten hatten die Bauarbeiten auf dem 13.000 Quadratmeter großen Grundstück begonnen.

Am Dienstag, den 19. September, besuchte Wirtschaftsminister Olaf Lies die Ölmühle, um den Förderbescheid zu überbringen. Bereits vor einem Jahr hatten sich Sabine Tippelt und Christian Meyer für eine Förderung stark gemacht.

Neue Arbeitsplätze durch Erweiterung

„Das Familienunternehmen Baensch ist Förderer des Deutschlandstipendiums und ihm liegt die Region besonders am Herzen“, erklärt der Minister. Und weiter: „ So ist die Ölmühle Solling als Arbeitgeber fest im Landkreis Holzminden verankert. Mit der anstehenden Erweiterung werden acht neue Dauerarbeitsplätze, davon zwei Ausbildungsplätze, geschaffen. Dieses starke Bekenntnis zum Standort unterstützen wir gern.“

Viel Last sei ihm vom Herzen gefallen, als die Förderungszusage die Ölmühle erreichte, sagt Geschäftsführer Sebastian Baensch. Dadurch ergebe sich nun mehr Spielraum hinsichtlich des Planungsvorhabens. Als kleiner und kreativer Spezialist mit der speziellen Kompetenz nachhaltig für die Zukunft aufstellen, so lautet die Devise.

Was ist geplant?

Mit dem Neubau soll ein Vor-Ort-Verkauf eingeführt werden, welcher Touristen in die Region locken soll. Bereits jetzt finden Mühlenfeste, Vorträge und Führungen für Busreisende statt. Dieses Angebot soll nach der Vergrößerung des Unternehmens weiter ausgebaut werden. Mit der Einrichtung eines eigenen Labors soll in Zukunft in Zusammenarbeit mit den Hochschulen eine betriebseigene Qualitätsprüfung geschaffen werden. Außerdem sollen die Räume auch für gemeinsame Forschungsprojekte der Hochschulen und der Ölmühle zur Verfügung stehen.

Im neuen Besucherzentrum der Ölmühle wird der beliebte Mühlenladen seinen Platz finden. Auch der umfangreiche Schaugarten der Ölmühle, in dem sich heimische und exotische Ölpflanzen, Kräuter und Gewürze erleben lassen, wird selbstverständlich am neuen Standort liebevoll und großzügig wieder angelegt werden.

Die Ölmühle verfügt aktuell über ca. 40 Arbeitsplätze. Mit dem Vorhaben, das ein Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Mio. Euro hat, werden zusätzlich acht neue Dauerarbeitsplätze geschaffen.

Großen Wert legt die Ölmühle auf den Verbund mit der Wirtschaft in der Region. Die Rohstoffe werden von Landwirten aus dem Umland bezogen; innovative Verpackungen werden in Boffzen selbst entwickelt. Mehrere Produkte des Unternehmens sind als Regionalmarke in der Region Solling-Vogler zertifiziert und die Ölmühle wurde mehrfach als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ ausgezeichnet.

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Mittwoch, 20. September 2017 11:20 Uhr

Holzminden. Kennen Sie schon alle Ausbildungsunternehmen unserer Region? Sehen Sie sich in der Lage, Ihre Kinder aktiv bei der Berufswahl zu unterstützen? Wenn Sie sich nur ein bisschen unsicher sind, dann kommen Sie am Freitag, den 22. September ab 16:00 Uhr in die BBS nach Holzminden. Entdecken Sie die Global Player, aber auch die Hidden Champions Unternehmen auf der Bildungsmesse.

Nutzen Sie noch einmal gemeinsam mit ihren Kindern die Chance, sich über das breite Spektrum der schulischen und beruflichen Bildungsmöglichkeiten zu informieren. Lernen Sie unsere tollen Unternehmen aus der Region mit Ihren Produkten und Ausbildungsmöglichkeiten kennen. Sprechen Sie direkt mit den Azubis und Personalverantwortlichen, welche Anforderungen die Unternehmen heute an eine top Bewerbung stellen.

Ab 19:00 Uhr beginnt die Expertenrunde. Es konnten wieder hochrangige Personalverantwortliche aus den bekannten großen und mittelständischen Unternehmen für den Blick hinter die Kulissen gewonnen werden. Erfahren Sie hier, wie das gesamte Auswahlverfahren heute tatsächlich abläuft und finden Sie Antworten auf Fragen: „Wie müssen Bewerbungsunterlagen aussehen? Worauf muss ich besonders achten? Was soll ich zum Einstellungstest oder Vorstellungsgespräch bloß anziehen? Und welche Fehler dürfen mir einfach nicht passieren?“

Das Beste zum Schluss: Die Schule mit der stärksten Schülerzahl wird wieder mit einem Scheck über 200,-€ belohnt.

Machen Sie sich und Ihre Kinder fit für die Zukunft - Runter vom Sofa und hin zur Bildungsmesse!

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Sport
Donnerstag, 21. September 2017 08:15 Uhr
Erstes Heimspiel für den MTV Bevern in der neuen Saison
Dienstag, 19. September 2017 18:38 Uhr

Polle (red). 54 Teilnehmer hatten in diesem Jahr für die Clubmeisterschaften gemeldet, eine leichte Steigerung zu den Teilnehmerzahlen der letzten Jahre. Am Samstag waren die Wetterbedingungen nicht optimal, eine drückende Schwüle lag über dem Platz und auch der durch die Regenfälle der vergangenen Wochen immer noch tiefe Boden sorgte für zusätzliche Erschwernis. Daher hatte die Spielleitung Besserlegen erlaubt und an einigen Stellen des Platzes waren die angetretenen Golfer froh, diese Möglichkeit nutzen zu können. Am Ende des Tages führte bei den Männern Florian Steinhoff mit einer 78 vor Marek Goluchowski mit einer 81.

Bei den Damen lag Ingrid Türpitz mit einer Schlagzahl von 91 vor Nanni Tigges, die 97 Schläge benötigte. Der Sonntag zeigte sich dann von seiner wettertechnisch angenehmen Seite. Fast den gesamten Tag schien die Sonne, so dass für die besten Männer, die an diesem Tag zwei Runden zu absolvieren hatten, dort keine Unbill drohte. Nach der morgendlichen Runde wechselte die Führung, Marek war an Florian vorbeigezogen, beide bildeten mit Philipp Zurmöhle den letzten Flight. 36 Löcher sind auch für erfahrene Golfer eine Herausforderung, zumal es auch um eine Meisterschaft ging. Trotzdem hielten die Favoriten auf die Clubmeisterschaft ihre Konzentration hoch und spielten exzellentes Golf. An der Bahn 13 hatte Marek Goluchowski eine kurze Schwächephase und so reichte es am Ende nicht: Florian Steinhoff erzielte ein Gesamtergebnis von 244 Schlägen und nahm Marek in der Endabrechnung 3 Schläge ab. Dritter wurde der letztjährige Clubmeister Andreas Graf, Philipp Zurmöhle konnte die Nettowertung für sich entscheiden. Bei den Damen setzte sich am Ende Ingrid Türpitz durch, die trotz einer Verletzung durchspielte und das beste Gesamtergebnis erzielte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit einer Schlagzahl von 202 Edda Winter und Sarah Heretsch, die im Papierstechen den 3. Platz belegte.

Am darauf folgenden Wochenende wurden im GC Weserbergland die Seniorenmeister ermittelt. Auch hier waren die Wetterbedingungen gut und so stand einem spannenden Turnierwochenende nichts im Wege. Nach der ersten Runde führte bei den Senioren Udo Spellerberg, der sich mit 82 Schlägen nur mit einem Schlag Differenz vor Willi Struck setzen konnte. Diese Ausgangslage versprach eine ereignisreiche zweite Runde am Sonntag und die Zuschauer wurden auch nicht enttäuscht. Am Ende der zweiten Runde musste dann das 18. Loch die Entscheidung bringen, da beide nur drei Schläge auseinanderlagen. Udo Spellerberg zeigte Nerven, spielte ein Doppelbogey, konnte aber seine Führung mit einem Schlag weniger vor Willi Struck behaupten. Den dritten Platz erreichte Erwin Hoffmann. Bei den Damen konnte sich mit einer Gesamtschlagzahl von 190 Iris Effenberger durchsetzen, die mit 10 Schlägen Vorsprung Ina Maria Wennemann deutlich distanzierte. Den 3. Platz belegte Hannelore Traupe.

Damit gingen ereignisreiche Wochen im GC Weserbergland zu Ende, denn die Vierermeisterschaften sind bereits im Juli gespielt worden, hier konnten sich Detlef Kern und Erwin Hoffmann den Titel sichern. An allen Wettbewerben waren zahlreiche Zuschauer auf der Anlage und mehrere Golfneulinge nutzen die Chance, die besten Golfer des GC Weserberglandes auf ihrer Runde zu begleiten.

Florian Steinhoff und Ingrid Türpitz präsentieren sich am späten Abend mit den Pokalen im Kreis der Platzierten.

Foto: Golfclub Weserbergland

Dienstag, 19. September 2017 18:33 Uhr

Polle (red). Einfach mal der digitalen Welt entfliehen und inmitten der schönen Natur des Weserberglands den großen Sport mit dem kleinen, weißen Ball unverbindlich ausprobieren - diese Möglichkeit besteht am 23. September von 14 bis 15.30 Uhr auf der Golfanlage an der Weißenfelder Mühle 2 in Polle-Hummersen. Der heimische Golfclub Weserbergland lädt zum kostenfreien Schnupperkurs ein. Die Ausrüstung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestellt, mitzubringen sind lediglich Sportschuhe und bequeme, an das Wetter angepasste Kleidung. Anmeldungen sind unter 05535/8842 möglich. Neben einer Einweisung in das Golfspiel, erfahren die Golf-Interessierten mehr über das Spiel auf der Driving Range und dem Putting Green. Zudem wird zu einer Führung über das Gelände eingeladen. Der Abschluss des Tages wird mit einem kleinen Turnier erfolgen.

Dienstag, 19. September 2017 13:30 Uhr

Bodenwerder (red). Beim Landessichtungsturnier in Nienhagen startete Noel Lochbühler vom Budo-Club Bodenwerder in einem 11er Pool, der vorgepoolt in eine 2er und drei 3er Gruppe wurde. Die jeweiligen Gruppensieger und Gruppenzweiten zogen ins Viertelfinale ein. Lochbühler startete in einer 3er Gruppe, in der er seinen ersten Gegner aus Isenbüttel mit 4:0 besiegte. In seinem zweiten Kampf stand Noel zum wiederholten Male Lasse Fettköther (12. der Rangliste) gegenüber, den er mit einem klaren 7:0 besiegte. Als Gruppensieger qualifizierte Lochbühler sich also für das Viertelfinale. Dort traf er auf einen Gruppenzweiten und entschied dieses Duell deutlich mit 9:0 für sich.

Nun kam es leider schon im Halbfinale zum vorweggenommenen Finale gegen Rayane Chenine von den Crocodiles Osnabrück (3. der Rangliste). Dort geriet Noel durch einen Shido mit 0:1 in Rückstand und leistete sich danach eine kleine Unaufmerksamkeit die Chenine ausnutzte. Hierdurch geriet Noel mit einem Ippon 0:6 ins Hintertreffen. O

bwohl Noel nochmal alles auf eine Karte setzte, und auf 2:6 verkürzte, konnte er am Ende leider nicht mehr den Sieg erzwingen. Im kleinen Finale um Bronze führte Noel 17 Sekunden vor Schluß mit 2:1, als er am Boden liegend von seinem Garbsener Gegner einen Tritt in den Rücken bekam. Folglich wurde dieser daraufhin vom Kampfrichtergespann disqualifiziert. Im Ergebnis erlangte Noel die Bronzemedaille und 12 ganz wichtige Punkte für die Verteidigung der Niedersächsischen Ranglistenführung.

Foto: Budo-Club Bodenwerder

Dienstag, 19. September 2017 10:55 Uhr

Grünenplan (red). Mit einer konsequenten Mannschaftsleistung setzte die BSG Hils I in der Badminton-Kreisklasse ein deutliches Zeichen in Richtung Aufstieg. Gegen den stark besetzten MTV Nordstemmen IV gelang ein glatter 8:0-Erfolg, wobei nur Sascha Rehbein und Stephan Willudda in ihren Einzeln einen verlängernden dritten Satz spielen mussten (21:17, 19:21, 21:15 bzw. 19:21, 21:11, 21:19). Die anderen Punkte besorgten Sebastian Faitz (Einzel), Faitz/Rehbein und Jörg Gieseke/Willudda (Doppel), Miriam Otto-Hischer (Einzel), Gieseke/Constanze Knappwost-Gieseke (Mixed) und Knappwost-Gieseke/Otto-Hischer (Doppel). Im zweiten Spiel gegen die eigene zweite Mannschaft gab es ebenfalls ein 8:0. Hier waren neben den Routiniers Sven Scholz und Susanne Schwedhelm die Syrer Amin Ahmad, Ramadan Mohamad und Mohamed Rawda sowie die Nachwuchskräfte Jean-Pierre Trinh und Marie Sophie Nerbas am Start. Glücklos agierte BSG Hils II auch gegen Gastgeber SG Diekholzen/Himstedt mit einem weiteren 0:8. Nerbas holte im Dameneinzel mit 21:19, 7:21, 17:21 den einzigen Satz der Partie.

Foto: Willudda

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Panorama
Freitag, 22. September 2017 07:30 Uhr
Teleshopping aus Dassel - pearl.tv plant Sendezentrum am Burgberg
Donnerstag, 21. September 2017 08:27 Uhr

Einbeck (red). Nachdem der diesjährige Hauptgewinn, ein schicker Mitsubishi Space Star im Wert von 16.000 Euro, knapp zwei Wochen in der Hauptfiliale der Volksbank in Einbeck ausgestellt war, ist er ab sofort in der Innenstadt zu bewundern. Insgesamt 100 BBS- und Goetheschüler sind die kommenden vier Wochen bis zum Eulenfest unterwegs und verkaufen Lose und Festivalbändchen.

Wenn der Eulen-Flitzer seinen Platz in der Innenstadt eingenommen hat, dauert es nicht mehr lange bis zum Eulenfest! In diesem Jahr mit einer kleinen Abänderung, wird der Hauptgewinn bis zum 9. Oktober an der Ecke Marktplatz/Marktstraße südlich der Marktkirche zu sehen sein, bevor er dann pünktlich zur Eulenfest-Woche wieder an seine gewohnte Stelle, direkt vor der Sparkasse, versetzt wird.

Wie in den Vorjahren werden an insgesamt fünf Standorten (Manna Mia, Marktstraße; Rossmann, Marktplatz; Rewe, Hubeweg; Marktkauf, Altendorfer Tor und Expert/Kaufland, Walter-Poser- Straße) die 40.000 Lose und erstmals auch Festivalbändchen (2 Euro) vom 13. Jahrgang der BBS und 11. Jahrgang der Goetheschule verkauft. Auch in diesem Jahr kostet das Los unverändert 1 Euro. Großer Dank gilt an dieser Stelle auch den knapp 50 Unternehmen und Einzelhändlern, die wieder attraktive Sachpreise für die Eulenfest- Verlosung zur Verfügung stellen. Ausgestellt sind die Preise im Schaufenster auf dem Hallenplan 3, ehemals Stoff-Idee. Koordiniert wird der Verkauf der Lose und der Festivalbändchen in diesem Jahr von Julia Delacor, die bereits 2016 selbst als Losverkäuferin dabei war.

Darüber hinaus können ab sofort die Eulenfest-Kapuzenpullover erworben werden. In den Größen S-XXL, mit dem Aufdruck „Bock aufs Einbecker Eulenfest seit 1974“, sind die Pullis bei der Tourist-Information, in den Fan-Shops der Brauerei und des PS.SPEICHER sowie bei Print4You für 29,90 Euro erhältlich. Wer sich den Eulenfest-Kapuzenpulli und das Festivalbändchen bis vor die Haustür liefern möchte, kann dies auch online auf www.einbecker-versandshop.de für 33,90 Euro inklusive Versand.

Veranstaltungszeitraum 43. Einbecker Eulenfest

Freitag, 13.10.2017 ab 17.00 Uhr, offizielle Eröffnung auf dem Marktplatz mit Winterbock-Anstich, Ballonwettbewerb und Kuscheltierregen
Samstag, 14.10.2017 ab 11.00 Uhr
Sonntag, 15.10.2017 ab 11.00 Uhr, Sonntagseinkauf von 13.00 – 18.00 Uhr und Eulenfest, Verlosung um 20.00 Uhr auf dem Marktplatz

Facebook-Veranstaltung zum 43. Einbecker Eulenfest.

Link zum Einbecker Versandshop, direkt zum Eulenfest-Paket.

Foto: Einbeck Marketing GmbH

Samstag, 16. September 2017 07:21 Uhr

Corvey (red). Das Land NRW hat der Stadt Höxter für das Projekt „Welterbe Corvey Touristische Verkehrslenkung Höxter/Corvey“ für das Haushaltsjahr 2017 eine Zuwendung in Höhe von 227.934 € bewilligt. Die Stadt Höxter mit der Welterbestätte Corvey ist ein sehr beliebtes Ausflugs- und Etappenziel in den touristischen Regionen Weserbergland, Kulturland Höxter und Teutoburger Wald. Die Besucher erreichen die Stadt vornehmlich per PKW und Bus sowie mit dem Fahrrad über den Weserradweg.

Die lokale und regionale Wegweisung, insbesondere nach Corvey, war uneinheitlich und lückenhaft und beinhaltete noch nicht den Status Welterbe Corvey. Nach intensiver und längerer Vorarbeit wird nunmehr die lokale und überörtliche Wegweisung durch eine neue touristische Hinweisbeschilderung entsprechend der Vorgaben der StVO  endlich umgesetzt.  Die Verkehrszeichen für die lokale touristische Beschilderung für das Welterbe Corvey wurden im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens von der Stadt Höxter beschafft. Die ersten neuen Schilder wurden in dieser Woche aufgestellt (siehe Foto).

Die noch aufzustellende überörtliche Beschilderung an der Autobahn, Bundes- und Landesstraßen wurde von den zuständigen Straßenverkehrsbehörden angeordnet und wird von den jeweiligen Trägern der Straßenbaulast beschafft und jetzt nach und nach, aber noch in diesem Jahr aufgestellt. Die Kosten werden von Stadt Höxter als Veranlasserin getragen. Der Schlusspunkt in den Zuwendungsprojekt wird dann die Aufstellung des neuen touristischen Fußgängerleitsystems in diesem Jahr sein. 

„Wir bedanken uns für die gute Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Projekt und für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden: Landesbetrieb Straßen.NRW (Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift), Bezirksregierung Detmold, Kreis Höxter und den Straßenbehörden in Niedersachsen und Hessen“, so die Erste Beigeordnete Maria Schmidt und der Fachbereichsleiter Stefan Fellmann.

Foto: Stadt Höxter

Donnerstag, 14. September 2017 09:21 Uhr

Uslar (red). Ein langer, aber garantiert nicht langweiliger Abend verspricht die „Nacht der Kultur“ am 23. September in Uslar zu werden. Denn auch in diesem Jahr haben die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das einmal mehr zahlreiche Besucher in die Stadt am Fuße des Sollings locken wird. Denn seit der Erstauflage im Jahr 2008 hat sich die Nacht der Kultur fest im Veranstaltungskalender etabliert und feiert in diesem Jahr 10. Jubiläum. Und auch dieses Mal dürfen sich die Besucher wieder auf Lesungen, Live-Musik, Ausstellungen und verschiedenen Vorführungen freuen. Die rund 20 verschiedenen Angebote verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet bis hinaus aufs Gut Steimke und können von 18 Uhr bis Mitternacht kostenfrei besucht werden.

Von Beginn der Veranstaltung bis zu deren Ende erwartet die Gäste im Museumsstübchen eine Bilderausstellung zum Thema „Die vier Jahreszeiten“, außerdem werden weitere Ausstellungen in der Eisdiele San Marco, dem Bistro Da Massimo, dem Reisebüro Bode, bei Brille & Mode, der Stadtschänke sowie dem Elektrogeschäft Schreiber präsentiert. Ebenfalls über den gesamten Abend hinweg öffnet die St. Johanniskirche ihre Tore zur „Langen Nacht der Reformation“. An verschiedenen Stationen gibt es Kreatives und Wissenswertes rund um Martin Luther und das Jahr der Reformation zu erfahren. Um 18 Uhr liest Juliane Deinert in der Stadtbücherei aus ihrem Kinderbuch „Finns Abenteuer im Prinzenland“. Ebenfalls um 18 Uhr präsentiert das Theaterprojekt „Jugendwohnen“ des Albert-Schweitzer-Familienwerkes ihr Stück „ZusammenHalt Krasser Move zwischen Angst und Mut“. Um 19 Uhr geht es dann in der Volksbank Solling mit einer Lesung von Bernd Homeyer weiter. Und von 18 bis 21 Uhr lädt das Gut Steimke zu ihren Planetariumsvorstellungen unter dem Motto „Sonne, Sterne, Planeten und mehr“ ein. In der Klankengasse erwartet die Besucher um 21 Uhr eine Schwarzlicht-Installation.

Auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten: Um 19.30 Uhr findet in der Friedenskirche ein Konzert des Sudheimer Barockensembles mit klassischen Werken von Händel und Bach statt und um 20 Uhr spielt im Museumsstübchen das Berliner Jazz Duo SUBSYSTEM. Wer gerne selber aktiv werden möchte, ist um 21.30 Uhr im KulturBahnhof an der richtigen Adresse: Trommelbegeisterte können bei der African Night an einem Mitmach-Workshop teilnehmen.

Um 22.30 Uhr schließen die Reggae-Band Blessed & Irie und die African Culture Group im KulturBahnhof beim großen Abschlusskonzert den ereignisreichen Abend. Damit alle rechtzeitig beim Abschlusskonzert eintreffen, wird zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr ein kostenfreier Shuttle-Service ab dem Busbahnhof am Neustädter Platz eingerichtet.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Mittwoch, 13. September 2017 15:07 Uhr

Hofgeismar (red). Zum Saisonabschluss im Herbst findet an diesem Sonntag, 17. September, der 9. Sababurger Tierparklauf statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten die Teilnehmer auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke. Als letzter Lauf zum Reinhardswald Lauf- und Walkingcup 2017 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen. Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in elf Altersklassen.

Halbmarathon: Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2001 und älter möglich. 10 km-Strecke: Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zweimal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2005 und älter möglich. 5 km-Strecke und 5 km-Walking: Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2007 und älter möglich. Schüler 1.000 m und Bambini 500 m: Die Schüler und die Bambini laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2010 und jünger werden als Bambini gewertet. Startzeiten: Halbmarathon 9 Uhr, Bambini 500 m 9:10 Uhr, Schüler 1.000 m 9:30 Uhr, 10 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Walking 10:15 Uhr. Verbindliche Anmeldung bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes. Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld: Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1998 starten für zwei Euro. Das Startgeld zahlen die Läufer direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:30 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Anmeldungen: Eine Anmeldung ist online über www.tierparklauf.de möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen. Veranstalter ist der Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen, mit Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Sanitäre Einrichtungen: Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten. Die medizinische Betreuung übernimmt das DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Ein neues Zuhause für die Uhus: Uhus sind die größten einheimischen Eulen Deutschlands. Diese beeindruckenden Greifvögel sind die Jäger der Nacht, können aber am Tag genauso gut sehen wie in der Nacht. Für die Uhus soll eine neue Voliere gebaut werden, die größer ist als die alte und den Uhus mehr Flugmöglichkeiten bietet. Natürlich werden auch Versteckmöglichkeiten angeboten, da diese Vögel stundenlang beinahe bewegungslos im Baum sitzen. Genau dafür hat der Uhu auch das bräunlich gefleckte Gefieder – es ist sein Tarnumhang. Zur weiteren Verbesserung der Haltungsbedingungen wird eine neue Uhuvoliere gebaut werden. Ein großer Teil der Startgelder fließt direkt in den Neubau der Uhuvoliere.

Nachrichten aus Holzminden
27. Juli, 06:15 Uhr
Das Geburtshilfeteam des Krankenhaus Holzminden lädt zum Elterninformationsabend ein
27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

22. Juni, 04:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

19. Juni, 14:34 Uhr

Holzminden (r). Symrise Fine Fragrance hat den renommierten Perfume Extraordinaire Fragrance Foundation Award für Poppy Soma gewonnen. Symrise hat diesen Duft für die Kollektion Les Potions Fatales von Quartana Parfums komponiert.

Der Perfume Extraordinaire Award ist der einzige Preis, den die Fragrance Foundation verleiht, der die Kunst der Parfum-Kreation ehrt. Jeder Dufthersteller durfte einen Duft aus dem Portfolio seiner 2016er Marktneuheiten auswählen und einreichen. Anschließend begutachtete eine Jury aus Duftexperten großer Duftstofflieferanten und -hersteller diese Düfte blind. Aus dieser Auswahl bestimmen die Jury-Mitglieder einen Duft, der für das aktuelle Jahr – den Titel Perfume Extraordinaire erhält – zu Deutsch: das außergewöhnlichste Parfüm des Jahres.

Die Symrise Parfümeure Emilie Coppermann und Dave Apel haben das Parfüm Poppy Soma gemeinsam kreiert. Zwei Jahre dauerte die schöpferische Arbeit an dem faszinierenden Duft. Poppy Soma gehört zur Kollektion Les Potions Fatales und erkundet die trügerische Schönheit, den verbotenen Reiz und die faszinierende Geschichte um neun der weltweit giftigsten Blumen. Dem Mohn. Der Duft entfaltet florientale, rauchige, narkotische und würzige Amber-Noten, die aus dem Sichuan-Pfeffer, Curry-Blättern, dem roten Pfeffer, der schwarzen Gardenie, dem Sambac Jasmin, der roten Rose, altem Kirchenweihrauch, Labdanum, Tuberose, Styrax und Moschus-Tonka stammen. (www.six-scents.com/products/dark-poppy)

Ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen dieses Parfüms kommt der American Association of Poison Control Centers, der amerikanischen Giftkontrollzentrale, zugute. (www.aapcc.org)

“Ich bin von der Kreativität unserer Parfümeure begeistert, die dieses wahre Meisterwerk für Quartana Parfums geschaffen haben”, sagt Achim Daub, Vorstand Scent & Care bei Symrise. „Wir haben diesen äußerst renommierten Fragrance Foundation Award gewonnen. Das ist eine große Ehre für uns und unterstreicht unsere Mission, das Leben mit Düften angenehmer zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle, die zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben!“

Über Emilie Coppermann, Master Parfümeurin: Seit über 20 Jahren arbeitet sie für die renommiertesten Mode- und Designer-Marken. Ihr Erfolg gründet auf ihrer Fähigkeit, ihrer weiblichen Intuition zu folgen. Ihre Arbeit wurde bereits viele Male mit Preisen aus Fach- und institutionellen Kreisen geehrt, wie zum Beispiel dem Prix Lalique de Talents du Luxe 2011.

Über David Apel, VP Senior Parfümeur:
Er wurde sich seiner Bestimmung bewusst, als er in einer Einstiegsposition bei einem Dufthersteller arbeitete. Dort hat er sich sofort in die faszinierenden Öle, viskosen Flüssigkeiten und bezaubernden Festharze verliebt. Seine Erkundungen als Parfümeur ermöglichen es ihm, seinen künstlerischen Stil auszuüben. Er war zudem maßgeblich an der Neuauflage der DeLaire Basen beteiligt.

Über Joseph Quartana: Gründer von Six Scents Parfums und dem ehemals angesagten Modehaus Seven New York. Parfums Quartana gehört zu einer Kollektion neuer Premium-Parfums unter dem Markendach von Six Scents. Diese Kollektion erforscht einzelne Themen und schafft dafür eine Reihe luxuriöser Düfte in limitierter Auflage.

Foto: Symrise

19. Juni, 06:57 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, 19.06. 2017 um 15:15 Uhr, findet wie in jedem Jahr die Vorerfassung für alle Vollzeitschulformen im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, statt. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), eine Berufseinstiegsklasse (BEK), eine Berufsfachschule (BFS), die Fachoberschule (FOS) oder das Berufliche Gymnasium (BG) angemeldet haben, werden von ihrem neuen Klassenlehrer über den Beginn im neuen Schuljahr und weitere Planungen unterrichtet. Die Räume sind im Foyer der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5, ausgehängt.

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