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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Samstag, 18. November 2017 12:00 Uhr
Alle Jahre wieder im November: Nachfrage nach XXL-Bäumen ungebremst
Samstag, 18. November 2017 10:38 Uhr

Holzminden (red). Es ist ein nasskalter Nachmittag. Gemeinsam mit  Freunden ist man im Bergwerk zu einer Besichtigung verabredet. Der Stollen ist eng. Es ist kalt, dunkel und feucht. Plötzlich ein Knall. Und Dunkelheit. Die Tür ist zu und man ist eingesperrt… Und damit beginnt das einmalige Abenteuer im Bergwerk Holzminden!

Ab sofort können Gruppen dieses Abenteuer im Stollen erleben. Auf fast 400 m² sind zwei authentisch nachgebildete Stollen entstanden. In den engen Gängen und düsteren Räumen treffen alle mutigen Besucher auf verschlossene Kisten, verriegelte Türen und knifflige Rätsel. Zusätzlich müssen die Gruppen durch Tunnel kriechen und Hindernisse überwinden. Zurück ans Tageslicht kommen die Teams, die schlau kombinieren, sich gegenseitig unterstützen und vor allem Ruhe bewahren. Die Kombination aus körperlichen Aufgaben und dem Lösen von Rätseln in einer authentischen Umgebung macht die Einmaligkeit der der Aktion aus.

Bis Weihnachten sind noch Termine frei. Gruppen können sich online ihr Wunschdatum reservieren. Wer zusätzliche Angebote wie das Catering haben möchte, kann sich gerne auch telefonisch oder per Mail melden.

„Ich freue mich sehr, dieses besondere Projekt in Holzminden durchführen zu können. Die Unterstützung, die wir in den letzten Wochen erfahren haben ist einmalig“, freut sich Geschäftsführer Christoph Brand. Gemeinsam mit seinem Team und verschiedenen lokalen Firmen hat er innerhalb sechs Wochen die Umsetzung einer Idee abgeschlossen. „Wir freuen uns auf viele rätselfreudige Gruppen und Teams im Bergwerk Holzminden!“

Foto: Schattenspringer

Freitag, 17. November 2017 15:47 Uhr

Kaierde (red). Bereits zum 14. Mal fand am Freitag der bundesweite Vorlesetag statt. Initiatoren sind die Zeit, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung. Die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt nahm auch in diesem Jahr wieder am Vorlesetag teil. „Lesen und Vorlesen hat eine sehr positive Wirkung auf die Entwicklung unserer Kinder, es fördert Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und Vorstellungsvermögen. Mir ist es daher wichtig, jedes Jahr dabei zu sein und einen Teil dazu beizutragen, den Kindern die Freude am Lesen näher zu bringen", so Tippelt.

In diesem Jahr besuchte Tippelt den Kindergarten in Kaierde. Als Bücher hatte sie „Weck bloß Tiger nicht auf“ und „Munkeln im Dunkeln“ mitgebracht. Die erste Geschichte, die die Kinder sogleich zum Mitmachen anregte, handelt von einem schlafenden Tiger, an dem sich die anderen Tiere nicht vorbeitrauten. Einfallsreichtum war gefragt, um das „Hindernis“ zu überwinden. In der zweiten Geschichte ging es dann um Hermine Hase und Ringo Regenwurm, die zum ersten Mal bei ihrem Freund Baldo Bär übernachten. Sie verbringen dabei einen tollen Abend mit Lieblingsessen und Kissenschlacht. Die Kinder lauschten dabei mit Spannung und der Spaß stand ihnen in die Gesichter geschrieben. Im Anschluss überreichten die Kinder gemeinsam mit der Kindergartenleiterin Frau Wanerow als Geschenk einen selbst gebastelten Bücherwurm an die Landtagsabgeordnete.

Auch Sabine Tippelt hatte wieder große Freude. „Es war ein tolles Erlebnis den Kindern vorzulesen und zu erleben, wie sie aufmerksam und gespannt den Geschichten folgen. Wie immer hatte ich großen Spaß daran“, so Sabine Tippelt.

Foto: Tippelt

Freitag, 17. November 2017 08:59 Uhr

Warbsen (red). Auch in diesem Jahr fand wieder der Laternenumzug in Warbsen statt. Viele kleine und große Besucher aus nah und fern waren der Einladung trotz nassem Wetter gefolgt. Die musikalische Begleitung übernahm dankenswerterweise wieder Erich Tietzel mit seinem Akkordeon. Gemeinsam zog man singend mit vielen selbst gebastelten Laternen durch die Straßen. Abschließend wurde an der ehemaligen Schule noch kräftig gesungen, bevor es dann nach drinnen zum Aufwärmen ging. "Schön wars wieder" war die einhellige Meinung aller.

Fotos: Biermann

Freitag, 17. November 2017 08:39 Uhr

 

Lenne (mk). Na, wenn das keine tolle Einstimmung zum Wochenende ist! Am 17. November findet im Dorfgemeinschaftshaus in Lenne – Lennetalstraße 11- ein ungewöhnlicher Frauenkleiderbasar statt. Ungewöhnlich, da er zu einer doch so ganz außergewöhnlichen Uhrzeit einlädt, dann nämlich, wenn alle Geschäfte bereits geschlossen haben, werden hier die Pforten noch einmal geöffnet, um an 25 Ständen zu stöbern, anzuprobieren und sich gegenseitig zu beratschlagen, welches Schnäppchen an diesem Abend ergattert werden könnte – und das ungestört nur für Frauen!

Angeboten werden von 18 bis 21 Uhr – man beachte also die außergewöhnlichen Uhrzeiten! - Damen und Teenie-Moden in jeglicher Größe, Form, Stil und Farbwelten. Also sich einfach mal bei wohligem Kerzenschein, stimmungsvollen Lichterketten und leckeren Finger-Food-Häppchen zu neuen Outfits inspirieren lassen und bei einem Glas Orangensaft oder gar einem Gläschen Sekt das spezielle und einzigartige Festtagskleid für Weihnachten finden! Viel Spaß!

Freitag, 17. November 2017 08:17 Uhr

Polle (red). Im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade fand auch in diesem Jahr ein Friedensfrühstück in der Poller Ritterhofschule statt. Wie immer kam der Kirchenkreisjugendwart Heiko Zufall aus diesem Anlass in die Schule, um mit den Kindern gemeinsam zu singen und zu beten und ihnen durch eine Mitmachgeschichte den Wert der Versöhnung nach einem Streit nahezubringen. Im Anschluss an diese kindgerechte Andacht gab es ein reichhaltiges, von den Eltern zum Teil sehr liebevoll zubereitetes gemeinsames Fingerfood-Frühstück.

Fotos: Ritterhofschule Polle

Donnerstag, 16. November 2017 13:11 Uhr

Hehlen (red). Der 6. Weihnachtsmarkt in Hehlen findet am 2. Dezember in der Zeit von 14 bis 18 Uhr rund um die Immanuelkirche statt. Veranstalter sind der Dorfgemeinschaftsverein Hehlen, der Kindergarten, die Jugendfeuerwehr und die Christlichen Pfadfinder. Es spielt der Feuerwehrmusikzug. Der Nikolaus wird den Kindern einen Besuch abstatten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt türkische und vegane Spezialitäten, Glühwein und Tschai, Kaffee und Kuchen, Waffeln, Kekse und Bratwurst. Es können auch dekorative Accessoires erworben werden, z.B.. Mistelzweige, Edelsteine, Schmuck aus Besteck und Basteleien.

Foto: Maren-Barbara Bunte

Donnerstag, 16. November 2017 06:39 Uhr

Linnenkamp (red). Die Freiwillige Feuerwehr Linnenkamp lädt ein zum traditionellen Preisskat. Freunde des Kartenspiels treffen sich am Samstag, den 2. Dezember um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Linnenkamp. Neben dem Skat wird auch das beliebte Schwimmen ("Knack") gespielt. Den Teilnehmern winken attraktive Preise und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Mittwoch, 15. November 2017 12:17 Uhr

Fürstenberg (red). Mit Geige und Klavier kommen vier Sonaten dieser drei Komponisten im Rahmen der Rathausklassik am 25. November um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11 zum Vortrag. Über genau 108 Jahre erstreckt sich der Zeitraum, in dem sie entstanden. Mozart komponierte die erste davon (KV 301) im Jahr 1778 zusammen mit 5 weiteren, die heute alle zu den sogenannten “Kurfürstin-Sonaten“ zählen, weil er sie der pfälzischen Kurfürstin Elisabeth Auguste widmete. Eigentlich hielt er sich jedoch zu der Zeit in Mannheim auf, um eine Anstellung am Kurpfälzischen Hof zu erlangen. Der Kurfürst von der Pfalz hatte sich aber im Geiste der Aufklärung im Zusammenhang mit Voltaire gerade ziemlich verausgabt, so dass diese Anstellung im Endeffekt dann leider doch nicht zustande kam. Aber Mozart war 1777/78 ausnahmsweise einmal ohne den Herrn Papa unterwegs und ließ sich deshalb den winterlichen Aufenthalt nicht verdrießen, verliebte sich in eine junge Pfälzerin und komponierte u. a. die 6 besonders schönen Kurfürstin-Sonaten.

Die jüngste der vier Sonaten ist die von Cesar Franck. Er schrieb sie 1886 wie die meisten seiner heute bekanntesten Werke erst im letzten Jahrzehnt seines Lebens, das 1890 im Alter von 68 Jahren verursacht durch einen tragischen Unfall mit einem Pferdeomnibus in Paris endete. Geboren wurde er 1822 in Lüttich, dem kulturellen Zentrum der wallonischen Region Belgiens, siedelte im Alter von 15 Jahren mit seiner Familie um nach Paris und wurde dort zunächst zu einem bedeutenden und besonders verehrten Organisten. Bevor ihn die Pariser Gesellschaft allerdings auch als bedeutenden Komponisten anerkannte, musste er fast 50 Jahre alt werden. Dann erhielt er allerdings auch bald die französische Staatsbürgerschaft und wurde in die Ehrenlegion aufgenommen. Die A-Dur Sonate für Violine und Klavier gehört neben dem Klavier- und dem Streichquartett zu seinen drei großen in Form und Ausdruck zukunftsweisenden Kammermusikwerken.

Interpretiert werden alle 4 Sonaten von dem 1986 in Moskau zur Welt gekommenen Violinisten Artur Kaganovskiy und dem 1974 in Siebenbürgen geborenen Attila Szekely. Beide begannen das Spiel auf ihren Instrumenten unter Anleitung ihrer persönlichen Lehrer bereits im Alter von 3 bzw 4 Jahren, wurden schnell als entsprechend Begabte erkannt und von namhaften Lehrern ihres jeweiligen Genres gefördert. Attila Szekely studierte dann an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Budapest und Artur Kaganovskiy an der Juilliard School in New York, einem dort seit 1905 bestehendem Konservatorium für Musik und Kunst, berühmt für die aus diesem Institut hervorgegangenen herausragenden Musiker und darstellenden Künstler. Unzählige internationale Konzerte mit kleinen und großen Orchestern, als Solisten und seit drei Jahren auch als Duo haben sie zu ganz besonders erfahrenen Künstlern gemacht. 

Der Eintritt für dieses Sonaten-Konzert ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 425) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben. Näheres ggf. unter www.rathausklassik.info oder 05271 950 365.

Foto: Rathausklassik 

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Blaulicht
Samstag, 18. November 2017 17:55 Uhr
Nächtlicher Blitzeinbruch in Tankstelle
Samstag, 18. November 2017 11:01 Uhr

Hess. Oldendorf / Hameln (red). Die Polizeistation Hess. Oldendorf konnte im Kampf gegen den illegalen Anbau von und Handel mit Drogen einen Ermittlungserfolg für sich verbuchen. Es konnten zwei Beschuldigte ermittelt werden; bei Durchsuchungen sind Betäubungsmittel und Anzuchtanlagen gefunden worden.

Vorausgegangen ist ein Hinweis aus der Bevölkerung an die Polizeistation Hess. Oldendorf in Juni diesen Jahres, dass auf einer unzugänglichen Wald- und Buschfläche ungewöhnliche Pflanzen wachsen sollen. Die informierten Beamten inspizierten den genannten Bereich nahe des Hessisch Oldendorfer Gewerbegebietes. Aufgrund der Unwegsamkeit wurde auch eine sogenannte Drohne eingesetzt, mit der das Gelände angesucht wurde.

Nachdem sich der Hinweis bestätigte und festgestellt wurde, dass in einem Wäldchen offenbar mühsam eine Lichtung gerodet, die abgeholzten Stämme als Schutzwall um das ca. 150 qm große Areal erstellt und 35 Cannabispflanzen angebaut worden sind, haben die Ermittler in Abstimmung der Staatsanwaltschaft Hannover den Bereich überwacht. Dabei sind auch optische Überwachungsanlagen zum Einsatz gekommen.

Die Aufzeichnungen zeigten, dass eine Person in regelmäßigen Abständen die Cannabisplantage aufsuchte und dabei die Pflanzen geschützt und gepflegt hatte. Zusätzlich zur Person bei ihren intensiven Pflegearbeiten konnte ein Fahrzeug mit Kennzeichen erfasst werden.

Im Laufe weiterer Ermittlungen gerieten zwei Hamelner Brüder (27 und 29) in das Visier der Beamten. In Abwesenheit der beiden Tatverdächtigen wurden zwischenzeitlich durch Beamte der Polizeistation Hess. Oldendorf die blühenden und reifen Cannabispflanzen abgeerntet. Die Pflanzen füllten beim Abtransport den gesamten Laderaum eines großen Transporters.

Inzwischen sind über die Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Brüder in Hameln und eines Gartengrundstückes in einem Hess. Oldendorfer Ortsteil erwirkt worden.

In einer koordinierten Aktion der Polizeistation Hess. Oldendorf, dem Fachkommissariat 2 der Polizei Hameln und den Hundeführern der Polizeidirektion Göttingen wurden am gestrigen Donnerstagvormittag die drei Objekte durchsucht.

In der Wohnung des 29-Jährigen sind geringe Mengen an Marihuana gefunden worden. Im Keller war eine betriebsbereite Anzuchtstation mit insgesamt 26 Cannabispflanzen und weitere Materialien zur Anzucht von Pflanzen vorhanden.

In der Wohnung des 27-Jährigen sind insgesamt 2,5 Kilogramm Marihuana aufgefunden worden, die in 10 Vakuumbeutel aufgeteilt gelagert waren.

Auf einem Gartengrundstück, das von den Brüdern gemeinsam genutzt wird, konnte bei den Durchsuchungen in einem Gartenhaus eine größere Anlage entdeckt werden, die zur Aufzucht von Cannabispflanzen genutzt wurde. Es wurden abgeerntete Pflanzen sowie weitere Teile für eine weitere Anzuchtanlage gefunden.

Gegen die Brüder wurden Strafverfahren wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmittel eingeleitet. Die Auswertungen und Analyse der sichergestellten Materialien dauern noch an.

Foto: Polizei

Freitag, 17. November 2017 07:36 Uhr

Salzhemmendorf (red). Am Donnertag, gegen 12 Uhr, kam es auf dem Steinbruchgelände bei Salzhemmendorf zu einem Betriebsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Nach bisheriger Darstellung wurde auf dem Gelände durch eine Fachfirma für Gesteinsabbau routinemäßige Sprengarbeiten durchgeführt. Der 41-jährige Sprengmeister legte für die Sprengung einen ausreichend großen Gefahrenbereich fest und informierte jeden einzelnen Mitarbeiter über Mobilfunk über die bevorstehende Sprengung. Nachdem der Sprengmeister aufgrund der Rückmeldungen davon ausgehen musste, dass sich keine Personen mehr im Gefahrenbereich befanden, führte er nach vorgeschriebener Abgabe von Schallsignalen die Sprengung durch.

Nach der Sprengung wurde vom Sprengmeister eine Sicherheitsabfrage an alle Mitarbeiter durchgeführt. Hierbei bekam er von einem 64-jährigen Mitarbeiter keine Rückantwort und leitete eine Suche ein. Die Suche führte zum Auffinden des schwerverletzten 64-Jährigen auf einem Felsvorsprung. Er war ansprechbar; Lebensgefahr soll nicht bestehen. Der Arbeiter wurde durch die Freiwillige Feuerwehr (Höhenrettungstrupp) Salzhemmendorf gerettet und anschließend mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 4" in eine Klinik geflogen.

Es steht derzeit nicht fest, ob die Verletzungen durch einen Steinschlag in Verbindung mit der Sprengung oder aber durch einen selbst verschuldeten Sturz im felsigen Gelände verursacht wurde. Für weitere Untersuchungen erschien das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim am Unglücksort.

Freitag, 17. November 2017 07:13 Uhr

Mainzholzen (red). In der Nacht von Donnerstag zu Freitag, gegen 01:51 Uhr, wurde der Leitstelle der Feuerwehr ein Brand in Mainzholzen gemeldet. Die Hauseigentümerin und alleinige Bewohnerin hatte zuvor Geräusche im Haus gehört und anfangs einen Einbruch vermutet, zumal auch ihr Hund "angeschlagen" hatte. Später stellte sich dann heraus, dass das Haus und die angrenzende Scheune in Brand geraten waren. Das Wohnaus sowie eine unmittelbar angrenzende Scheune sind im Jahr 1890 in Fachwerkbauweise errichtet worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehren und der Polizei hatte der Brand bereits ein erhebliches Ausmaß angenommen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehren und der Polizei konnte die Hauseigentümerin sich aus dem Haus über das Dach des Carports in Sicherheit bringen. Das Obergeschoss, insbesondere der Dachstuhl, des Wohnhauses und die unmittelbar angrenzende Scheune sind stark brandbetroffen. Die Scheune brannte annähernd völlig nieder. Beim Wohnhaus brannte der Dachstuhl komplett aus und das Dach stürzte ein.

Dies hatte zur Folge, dass auch das Innere des Hauses stark ausbrannte. Ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude konnte durch den Einsatz der eingesetzten Feuerwehren verhindert werden. Aufgrund weiterer Zuführung von Löschwasser durch Schlauchleitungen über die B 64, musste diese vollständig in beide Richtungen voll gesperrt werden. Die Brandursache ist bislang noch nicht bekannt. Weitere Ermittlungen diesbezüglich werden erfolgen. Glücklicherweise ist es zu keinen Personenschäden gekommen. Der Sachschaden könnte sich nach ersten Einschätzungen um die 150.000 Euro bewegen.

Update: Nachdem die B64 zeitweise voll gesperrt war, ist die Sperrung aktuell wieder aufgehoben. Aus Kreisen der Feuerwehr ist zu hören, dass sich die Versorgung mit Löschwasser als schwierig herausstellte und bei Ankunft die Gebäude bereits in Vollbrand standen. Eine in der Nähe befindliche Zisterne wurde in kurzer Zeit vollständig geleert. Über hunderte Meter Schlauchweg wurde aus anderen Orten eine Versorgung mit Löschwasser errichtet. Darüber hinaus musste eine Ölsperre errichtet werden, nachdem ein Öltank gelöscht wurde und das Löschwasser mit Öl versetzt war. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch die Drehleitern aus Stadtoldendorf und Einbeck. Zum aktuellen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass die Arbeiten noch rund zwei Stunden andauern werden.

Fotos: rus

Mittwoch, 15. November 2017 13:22 Uhr

Hameln (red). Am Montag, den 13. November, zwischen 13.00 und 16.30 Uhr, wurde ein in der Straße "Breiter Weg" abgestellter Ford Focus (schwarze Lackierung) an der linken Fahrzeugseite beschädigt.

Der unbekannte Verursacher verließ, ohne sich ordnungsgemäß um die Schadensregulierung zu kümmern, unerlaubt die Unfallstelle. Jedoch hinterließ der Unbekannte ein Papiertaschentuch hinter dem Scheibenwischer des beschädigten Ford. Auf dem Taschentuch war eine handgeschriebene Notiz vorhanden: "Rufen Sie mich an bin gegen ihr Spiegel gefahren". Zusätzlich war eine Mobilfunknummer aufgeführt, unter der jedoch bislang niemand erreicht werden konnte bzw. ein Hinweistext erscheint, dass die Nummer nicht vergeben sei.

Die Ermittler versuchen nun, über das zurückgelassene Taschentuch mit der Notiz den Fahrer des Verursacherfahrzeuges ausfindig zu machen und fragen daher:

Wer hat dieses Taschentuch am beschädigten Fahrzeug zurückgelassen?

Wer kennt eine Person mit dieser Handschrift?

Wer hat den Zusammenprall in der Straße "Breiter Weg" gegenüber Einmündung Entengang beobachtet?

Hinweise werden unter der Tel. 05151/933-222 entgegengenommen und an unsere Ermittler im Fachkommissariat 7 weitergeleitet.

Foto: Polizei

Sonntag, 12. November 2017 14:20 Uhr

Eschershausen (red). Am 11. November fand in der Aula der Grundschule Eschershausen das jährliche Seminar zur Weiterbildung der Orts- und Gemeindebrandmeister statt. Neben den Führungskräften der Feuerwehren des Landkreises waren auch einige Gäste aus Politik und Verwaltung anwesend, um sich ein Bild über die Führungsarbeit der Feuerwehren zu machen.

Nach einem gemeinsamen Frühstück und einer kurzen Begrüßung startete der informationsreiche Tag mit dem ersten Referenten. Detlef Maushake von der Berufsfeuerwehr Salzgitter hielt einen interessanten und aufschlussreichen Vortrag zum Thema „Bekämpfung von Flächenbränden“. Die Führungskräfte des Landkreises Holzminden konnten hier einige Erkenntnisse und auch Erfahrungen mitnehmen.

Im Anschluss wurde den anwesenden die Arbeit in der Kooperativen Leitstelle in Hameln erläutert. Über Neuerungen und Wissenswertes informierte Kay Leinemann in seinem einstündigen Vortrag, bevor für alle Teilnehmer ein gemeinsames Mittagessen gereicht wurde. Die Bewirtung in der Grundschule übernahm während des gesamten Tages die Feuerwehr Eschershausen. 

Nach dem Mittagessen stand weiteres Programm auf der Agenda. Lars Seeger von der Berufsfeuerwehr Hamburg schilderte den Hergang des Atemschutzunfalls in Marne (Schleswig-Holstein) bei dem seiner Zeit ein Feuerwehrmann sein Leben verlor. Die Umstände sind weit über die Landesgrenzen von Schleswig-Holstein hinweg wichtig für Führungskräfte, damit sich ein solcher Unfall nicht wiederholt.

Den Abschluss des informationsreichen Tages machte dann Lars Carstensen. Er referierte über das Vereins- und Steuerrecht und Fördervereine, bevor das Seminar am Nachmittag mit einem kurzen Schlusswort endete und alle Teilnehmer mit neu erlangten Erkenntnissen den Heimweg antreten konnten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Referenten und Organisatoren dieses Tages, sowie der Feuerwehr Eschershausen für die exzellente Bewirtung.

Foto: Kreisfeuerwehr Holzminden.

Freitag, 10. November 2017 13:08 Uhr

Hameln (r). Heute Nacht kam es im Bereich Aerzen-Groß Berkel und Hameln zu einer kurzen Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Der verfolgte Wagen konnte zunächst flüchten; der mutmaßliche Fahrer konnte jedoch im Laufe der Nacht ermittelt und ausfindig gemacht werden.

Kurz vor 02.00 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Pyrmont auf der Bundesstraße 1 einen Audi A6 anhalten und kontrollieren. Der Fahrer des Audi, der auf der Bundesstraße 1 in Richtung Hameln fuhr, ignorierte alle Anhaltesignale des Funkwagens. Im Gegenteil: der Audi beschleunigte auf der Bundesstraße auf geschätzte 200 km/h. Im Stadtgebiet von Hameln (Wangelister Straße und später Pyrmonter Straße als Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 1) wurde die Geschwindigkeit nur geringfügig verringert. Im Hamelner Stadtgebiet kamen inzwischen alarmierte Unterstützungskräfte der Polizei Hameln hinzu.

Auf der Thiewallbrücke wendete der Audi und fuhr die Abfahrtsrampe Richtung Brückenkopf/Klütstraße hinunter.

Um die hohe Geschwindigkeit fahren zu können, fuhr der Audi-Fahrer auf der gesamten Strecke widerrechtlich und rücksichtslos über Fahrbahnmarkierungen, Sperrflächen und links an Verkehrsinseln vorbei.

Der Verfolgte fuhr nun auf der Bundesstraße 1 stadtauswärts und hatte hier eine geschätzte Geschwindigkeit von über 200 km/h auf dem Tacho.

Da die riskante und rücksichtslose Fahrweise des Audi-Fahrers durch sehr hohe Fahrgeschwindigkeiten (auch innerorts) eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer und auch für die Einsatzkräfte darstellte, wurde die Verfolgung in Groß Berkel abgebrochen.

Zur Verfolgung und Unterstützung waren kurzfristig 9 Streifenwagen aus 4 Landkreisen eingesetzt.

Über weitere Ermittlungen anhand des abgelesenen Kennzeichens stieß man noch in der Nacht auf einen 31-jährigen Mann, der in Hess. Oldendorf lebt und der Bruder der Fahrzeughalterin ist. Das gesuchte Fahrzeug stand vor seiner Wohnanschrift; er selbst konnte vor Ort nicht angetroffen werden. Erst nach einigen Telefonaten tauchte er in der Nacht als Beifahrer in einem anderen Fahrzeug auf und zeigte sich unwissend. Da das Fahrzeug, mit dem er gebracht wurde (ebenfalls ein Audi A6), nicht versichert war, erwartet den 24-jährigen Fahrer aus Hameln ein entsprechendes Strafverfahren.

Gegen den 31-Jährigen als mutmaßlichen Fahrer des verfolgten Audi wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Wegen dieser Delikte und weiteren Straftaten ist der 31-jährige Georgier bereits polizeibekannt.

Bereits im August 2011 fiel der Mann, der noch nie in Besitz einer in Deutschland gültigen Fahrerlaubnis war, durch rücksichtsloses Fahren auf. Damals bemerkten Einsatzkräfte der in Hess. Oldendorf-Fuhlen stattfindenden Kirmes, wie sich ein Pkw Mercedes in einem abgesperrten Bereich durch Fußgängergruppen drängte. Dabei fuhr der Wagen mit durchdrehenden Rädern an und fuhr auf Fußgänger zu, so dass diese zur Seite springen mussten. Polizisten sprachen den jetzt 31-jährigen Mann an. Dieser beschleunigte beim Erkennen der Polizeibeamten und fuhr mit hoher Geschwindigkeit vom Veranstaltungsplatz. Auch hierbei nahm er keinerlei Rücksicht auf querende Fußgänger.

Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf. Hierbei fuhr der Mercedes mit überhöhter Geschwindigkeit durch Hess. Oldendorf, Großenwieden und Kleinenwieden. Die grenzenlose Rücksichtslosigkeit des Fahrers zeigte sich abermals, als er in Deckbergen mit hoher Geschwindigkeit über die Bundesstraße 83 hinweg in Richtung Borstel fuhr, ohne den vorfahrtberechtigten Verkehr einsehen zu können. Auch hier brachen die Einsatzkräfte die Verfolgung ab, um eine Fremd- und Eigengefährdung zu verhindern. In diesem Fall sind ebenfalls Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet worden.

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Politik
Sonntag, 12. November 2017 11:57 Uhr
SPD-Fraktion setzt auf Dialog: Johannes Schraps MdB: „Wir wollen rausgehen und zuhören“
Donnerstag, 09. November 2017 08:29 Uhr

Bevern (red). Zu einer öffentlichen Sitzung am heutigen Donnerstag, 9. November, um 17 Uhr kommt der Bau- Planungs- und Friedhofsausschuss der Samtgemeinde Bevern im Ratshaus zusammen. Tagesordnungspunkt ist unter anderem die Gestaltung der Friedhöfe.

Foto: red

Mittwoch, 25. Oktober 2017 13:17 Uhr

Holzminden (red). Am 19. Oktober lud die Bildungsregion Landkreis Holzminden zur diesjährigen Bildungskonferenz in die Berufsbildenden Schulen Holzminden ein. Der Einladung folgten ca. 80 Teilnehmende. Zu den Themenschwerpunkten Bildung für Neuzugewanderte, Bildung für Benachteiligte, Frühkindliche Bildung sowie Unterstützung von Schulpflichtigen und Übergang Schule-Beruf tauschten sie sich aus und diskutierten angeregt.

Nach einem Wandelgang durch die verschiedenen Themeninseln begrüßte die Landrätin des Landkreises Holzminden, Angela Schürzeberg, die Besucherinnen und Besucher herzlich. Sie betonte insbesondere die Bedeutung der Themen Schulabsentismus und Schulqualität für die Bildungsregion, aber auch die gute Zusammenarbeit mit der Transferagentur Niedersachsen.

Anschließend gingen die Teilnehmenden in den intensiven Austausch an die einzelnen Themeninseln. Hierbei wurde u.a. über die Bedarfe, Angebote und die Erreichbarkeit der Zielgruppe in den Themenfeldern, zum Teil kontrovers, beraten. Die Bildungskonferenz fand in angenehmem Rahmen, gestaltet von den Mitarbeitenden, sowie Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen im Foyer und in der Cafeteria statt. Zum Abschluss der Konferenz konnten Kontakte in lockerer Atmosphäre geknüpft und gefestigt werden.

Der Dank der Veranstalter wurde an die Akteure für ihre engagierte Vorbereitung und die Präsentation ihrer Arbeit, ebenso für die Bereitschaft, ihren Arbeitsschwerpunkt der öffentlichen, kritische Auseinandersetzung zur Verfügung zu stellen, gerichtet.

Foto: Landkreis Holzminden

Montag, 23. Oktober 2017 20:39 Uhr

Eschershausen-Stadtoldendorf (rus). Bis Ende November 2017 werden sich in den Rathäusern in Eschershausen und Stadtoldendorf aus organisatorischen Gründen die Öffnungszeiten der Bürgerbüros ändern. Das Bürgerbüro im Rathaus in Eschershausen ist jeweils montags geschlossen, das Bürgerbüro in Stadtoldendorf jeweils freitags. An den übrigen Tagen gelten die bekannten Öffnungszeiten.

Foto: red

Freitag, 20. Oktober 2017 07:58 Uhr

Holzminden (red). „Wir haben sehr viele Berührungspunkte untereinander“, eröffnete Sebastian Multhoff, Dienststellenleiter der Johanniter in Holzminden das Gespräch. Der Gedanke, in den direkten Kontakt mit der Politik vor Ort zu treten, lag daher nahe. Sebastian Multhoff lud aus diesem Grund die neugewählte Kreistagsfraktion, mit dem Ziel, ihnen Tätigkeitsfelder und Aufgaben der Johanniter näherzubringen, in die Dienststelle in der Bahnhofstraße ein.

In einem kurzen Vortrag stellte er die Hilfsorganisation vor, darunter auch die Holzmindener Betriebskita, den Schulsanitätsdienst sowie die Erste-Hilfe-Kurse, die die Johanniter ab Dezember nun auch in Stadtoldendorf anbieten werden.

Auf besonders großes Interesse stieß das Thema Flüchtlingsarbeit. Seit Oktober 2015 betreiben die Johanniter das Zentrum für Migration des Landkreises in der Goethestraße in Eschershausen und müssen auch heute noch viel leisten, um die Bewohner auf das Leben in Deutschland vorzubereiten. 

„Besonders in der Flüchtlingskrise waren die Johanniter immer ein verlässlicher Partner und ein wichtiges Standbein“, betonte Landrätin Angela Schürzeberg und hob das wertvolle Engagement der Hilfsorganisation hervor. Der Fraktionsvorsitzende Dirk Reuter schloss sich dem an und dankte im Namen aller für die Möglichkeit, einen Einblick in das vielfältige Aufgabenspektrum erhalten zu haben. „Gute Ergebnisse können wir nur erzielen, wenn wir uns austauschen und vernetzen und das ist uns heute erfolgreich gelungen“, resümiert Multhoff.

Foto: Johanniter/Nadine Triebel

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Wirtschaft
Samstag, 18. November 2017 13:43 Uhr
Neu in der Holzmindener Innenstadt: Haare schneiden wie in Istanbul
Dienstag, 14. November 2017 16:47 Uhr

Kreis Holzminden/Stadtoldendorf (rus/red). Seit inzwischen über fünf Jahren sind Bettina Schmidt und Robert Hübeler, auch bekannt unter dem Namen Gastroplenum, in der Region aktiv. „Wir traten im Juli 2012 mit großer Energie und Herzblut an, um Hotelbesitzer und Gastronomen dabei zu unterstützen, einen geeigneten Nachfolger zu finden“, so Robert Hübeler. Im nahen Umfeld haben sie damit bereits so manchem Gastronomen geholfen, eine Nachfolge erfolgreich umzusetzen und eine Gastronomie teils sogar komplett neu aufzubauen.

Einen Käufer oder Pächter mit gastronomischem Schwung und guter Bonität zu finden, das haben sich die Fachmakler für Gastroimmobilien auf die Fahne geschrieben. „In den letzten Jahren konnten wir viele Hotels und Restaurants verkaufen, verpachten oder unterstützend beraten. Wir verfügen über ein umfassendes Netzwerk von suchenden Gastronomen“, sagt Bettina Schmidt, „die darauf warten, Angebote aus unserem schönem Weserbergland zu erhalten.“ Gastroplenum hat schon diverse Projekte in der Region erfolgreich umsetzen können, darunter etwa ein Hotel und Restaurant in der Solling-Vogler-Region, das ein hochqualifiziertes Gastro-Ehepaar übernahm oder ein Cafè in Holzminden, das an eine gastronomische Familie aus dem Ruhrgebiet vermittelt wurde. Ein Hotel in der Nähe von Höxter übernahm eine Familie aus Bayern, für einen Campingplatz an der Weser wurde ebenfalls ein Nachfolger gefunden, ebenso für ein weiteres Hotel im Raum Höxter. Die Liste ließe sich noch weiter fortführen, so Hübeler.

„Nach einer gelungenen Vermittlung unterstützen wir auf Wunsch auch gerne die „Neuen“, um einen harmonischen und erfolgreichen Start zu ermöglichen“, so Bettina Schmidt. Der Tourismus ist für unsere Region inzwischen ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig. „Dem können wir uns nur anschließen, indem wir uns dem gastronomischen Leerstand und dem Nachfolgeproblem mit großem Erfolg annehmen“. Doch mit einer bloßen Vermittlung ist es meistens noch nicht getan, wie Hübeler und Schmidt wissen. Deshalb unterstützt das Team auch mit Rat und Tat beispielsweise in Finanzierungsfragen, bei der Erstellung von Konzepten und bringt auch branchennotwendiges Know-How mit ein. „Ein qualifizierter Gastronom, der mit Liebe und Engagement seine Arbeit verrichtet, hat hier in unserer Region alle Chancen, sich zu beweisen und den daraus resultierenden Erfolg zu ernten. Wir helfen gerne bei der Umsetzung, in Zusammenarbeit mit dem Touristikverband, und anderen Institutionen“, so Schmidt abschließend.

Foto: r

Mittwoch, 08. November 2017 18:02 Uhr

Celle (red), Unter dem Motto „Profis leisten was“ zeichnete das niedersächsische Handwerk am 6. November in der Congress Union Celle die besten Gesellinnen und Gesellen des aktuellen Absolventenjahrgangs in über 60 Gewerken aus. Viele hochrangige Funktionäre des Handwerks gratulierten den Siegerinnen und Siegern. „Der Beste oder die Beste auf Landesebene in einem Beruf zu sein, das hat unseren höchsten Respekt!“ Mit diesen Worten begrüßte Ute Schwiegershausen, Geschäftsführerin der Unternehmensverbände Handwerk Niedersachsen, die 68 Nachwuchshandwerkerinnen und Handwerker zu ihren hervorragenden Ausbildungsabschlüssen im Kreise ihrer Angehörigen und vor über 250 Gästen aus Politik und Wirtschaft.

Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen freut sich über elf Siegerinnen und Sieger aus ihrem Kammerbezirk. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue beeindruckt von den Leistungen und Persönlichkeiten dieser jungen Leute, die das Selbstbewusstsein und den Ehrgeiz haben, sich den individuellen Wettbewerbsanforderungen ihres Gewerkes zu stellen“, bemerkt Udo Nierhoff, Ausbildungsberater bei der Handwerkskammer, im Gespräch mit den Landessiegern. Eine von ihnen ist Jaqueline Engel, die sich nun offiziell als beste Jungfriseurin Niedersachsens bezeichnen darf. Ganz neu im Handwerk ist die 25-jährige aber nicht. Sie hat zuvor bereits eine Ausbildung zur Maßschneiderin abgeschlossen.

„Ich habe mich nach dem Abitur ganz bewusst für eine Ausbildung im Handwerk entschieden, weil ich dadurch gestalterisch aktiv sein kann. Der Großteil meiner Familie hat das zunächst nicht verstanden, was mich aber nur noch mehr angespornt hat. Eine große mentale Unterstützung im Leistungswettbewerb war für mich mein Ausbilder Heiko Holzapfel, der mich sowohl zum Wettbewerb als auch heute zur Siegerehrung begleitet hat.“ Der Friseurmeister ist mit dem Wettbewerb bereits bestens vertraut. Er konnte vor Engel schon fünf weitere Landessieger ausbilden. Viel positiven Zuspruch erhielten beide für ihre Anstrengungen auch durch ihre Kunden und den Bekanntenkreis.

Der Festredner Ralf Borchers, Abteilungsleiter Mittelstand des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums lobte das duale Ausbildungssystem und unterstrich dessen Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. Die in Celle ausgezeichneten Gesellinnen und Gesellen seien die besten Botschafter ihres Handwerks für junge Leute, die sich in der schwierigen Phase der Berufsorientierung befinden, aber auch für das Ansehen des Handwerks allgemein: „Berichten Sie ihren Freunden und Bekannten von dem, was sie täglich leisten, von Ihren Erfolgserlebnissen, die die Arbeit im Handwerk so attraktiv machen“, appellierte Borchers an die jungen Besten. 

Dr. Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, warb abschließend um das Engagement der erfolgreichsten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker: „Das Handwerk hat eine starke Selbstverwaltung. Handwerkskammern und –verbände machen sich für die Interessen des Handwerks auch gegenüber der Politik stark und brauchen für die Sicherung und Weiterentwicklung handwerklicher Spitzenleistungen Made in Germany einen engagierten Nachwuchs auch im Ehrenamt. Dieses sollte Teil Ihrer Vision sein!“

Nun bleibt abzuwarten, wie viele der 11 Landessieger aus dem Kammerbezirk auch im Bundeswettbewerb erfolgreich abschneiden werden. Die Ergebnisse werden am 2. Dezember in Berlin bekannt gegeben. Der Praktische Leistungswettbewerb hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1951 zurückreicht. 

Das sind die Siegerinnen und Sieger aus dem Kammerbezirk Hildesheim-Südniedersachsen:

  • Laurin Böhm – Zerspanungsmechaniker Einsatzgebiet Fräsmaschinensysteme – Stiemer GmbH, Gronau (Leine)
  • Jonas Deilke – Feinwerkmechaniker Schwerpunkt Zerspanungstechnik – HeBo- Zerspanungstechnik GmbH, Uslar
  • Lennart Diedrich – Straßenbauer – Vollmer Bau GmbH, Duderstadt
  • Jaqueline Engel – Friseurin – Salon Heiko Holzapfel, Göttingen
  • Leon Hass – Brauer- und Mälzer – Duderstädter Braumanufaktur GmbH und Co. KG, Duderstadt
  • Isabel Krone – Mediengestalterin Digital und Print – Ußkurat Siebdruck GmbH, Sarstedt
  • Fabian Müller – Medientechnologe Siebdruck – Ußkurat Siebdruck GmbH, Sarstedt
  • Robert Pankratz – Orthopädietechnik-Mechaniker – Otto Bock HealthCare GmbH, Duderstadt
  • Marco Streicher – Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik – Bertram Elektrotechnik GmbH, Bevern
  • Sophia Tsai – Buchbinderin – Georg-August-Universität Göttingen Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen
  • Laura Weißhaar – Maßschneiderin Schwerpunkt Herren – Theater für Niedersachsen GmbH, Hildesheim

Foto: Detlev Heidelberg

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Sport
Donnerstag, 16. November 2017 08:19 Uhr
MTV Bevern empfängt die TSG Emmerthal
Mittwoch, 15. November 2017 10:52 Uhr

Eschershausen (fba). Am 2. Tag der Bezirksmeisterschaften im benachbarten Duingen gingen die Jugendlichen und B-Schüler an den Start. Roy Murawsky startete einen Tag nach seinem Erfolg bei den C-Schülern auch in der B-Schüler-Konkurrenz und konnte sich wieder gut in Szene setzen. In der Gruppenphase konnte Roy zwei Erfolge gegen Toma-Andrei Calinoiu vom TTV Seelze mit 3:0 und gegen Niklas Stolk vom SV Emmerke mit 3:1 einfahren und sich für die Hauptrunde qualifizieren.

Im Achtelfinale setzte er sich gegen Theo Politz vom TUS Gümmer ebenfalls klar in drei Sätzen durch. Im Viertelfinale unterlag er dann gegen Timo Shin von Hannover 96 in drei Sätzen. Viel besser lief es in der Doppel-Konkurrenz. Hier spielte er mit seinem Kader-Partner Bastian Meyer vom TTV Haßbergen und erreichte das Finale. Im Endspiel unterlagen beide gegen Anton Keding und Jonas Tammen, die ebenfalls Kaderspieler sind, mit 1:3 Sätzen und gewannen somit den 2. Platz. Im Jugendbereich konnte Phillip Gieseman keines seiner drei Vorrundenspiele gegen Tammo Misera Hannover 96, Sascha Volkhine TTV Seelze und Joscha Martin TV Stuhr gewinnen und schied aus. Einen Sieg in der Vorrunde konnte Kilian Notbohm gegen Tom Ehrentraut erzielen, schied aber auch aus. Für Roy Murawsky war es ein sehr erfolgreiches Wochenende. Mit einem Sieg im Einzel bei den C-Schülern und dem 2. Platz im Doppel bei den B-Schülern hat er den TT-Kreis Holzminden und seinen Verein, den MTSV Jahn Eschershausen, gut vertreten. Der TT-Kreis und sein Verein hoffen nunmehr auf eine kleine Signalwirkung im jungen Nachwuchsbereich.

Foto: Bandke

Montag, 13. November 2017 09:59 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Zwei derbe Niederlagen musste der MTV Boffzen II in der Bezirksklasse gegen MTV Nordstemmen III (1:7) und TB Hilligsfeld I (0:8) einstecken. Die Erfahrung von Hagen, Brugmann und Borchert reichte nicht, um sich vom Tabellenende abzusetzen. Lediglich aufgrund des besseren Satzverhältnisses steht man noch vor Eintracht Hildesheim I. In der Kreisliga nahmen sich TV 87 Stadtoldendorf und MTSV Eschershausen die Punkte gegenseitig weg: Stadtoldendorf siegte zwar mit 6:2 gegen den GSV Holzminden, unterlag Eschershausen aber mit 3:5. Überraschend deutlich fiel der Sieg von Kirsten Kleinwächter im Dameneinzel gegen die sonst so souveräne Isabelle Adam mit 21:13, 21:10 aus. Eschershausen wiederum gab mit 3:5 die Punkte gegen SG Leinetal II ab. Der GSV verlor gegen Leinetal sogar mit 0:8, bleibt aber vorläufig auf Rang fünf der Tabellen. Stadtoldendorf hat weiter ein positives Punkteverhältnis und belegt Platz drei. Für die BSG Hils I stehen die Signale nach dem 7:1 in der ersten Kreisklasse gegen Bockenem und einem 5:3 gegen den direkten Verfolger Eintracht Hildesheim weiter auf Aufstieg. Stephan Willudda lag im Herreneinzel bereits mit 12:18 zurück, um noch mit 22:20 zu gewinnen. BSG Hils II hatte an diesem Tag spielfrei.

Foto: Willudda

Montag, 13. November 2017 09:55 Uhr

Dielmissen (red). Beim letzten Trampolinwettkampf auf Bezirksebene in Pattensen waren rund 100 Teilnehmer gemeldet. „Es war ein sehr schöner Wettkampf der allen Teilnehmern hoffentlich ein bisschen Lust auf ‚mehr‘ macht“, heißt es von Seiten des TSV Dielmissen. Mit dabei war auch der Nachwuchs der TSG Münchhausenstadt Bodenwerder und die Aktiven des TSV Dielmissen.

In der jüngsten Jungenklasse erturnte Mika Küster den 1. Platz mit hohen Haltungswerten vor seinem Vereinskammeraden Ty Merk. Die gleiche Altersklasse bei den Mädchen war mit 20 Teilnehmerinnen am stärksten besetzt, darunter auch fünf Aktive der TSG und eine des TSV Dielmissen. Jona Voigt fehlte nur ein Zehntel zum 3. Platz. Lina Brauer (TSV), die ihren zweiten Wettkampf turnte, errang Platz sieben. Sie freute sich genau wie Alina Topci, die Rang neun erreichte und ihre Finalteilnahme in diesem starken Teilnehmerinnenfeld.

Lana Milkovic erreichte Platz zwölf, Kaija Voigt kam auf Platz 16 und Greta Töpperwien erturnte Platz 19 - für alle war es der erste Wettkampf auf Bezirksebene. „Sie waren sehr aufgeregt und sammelten alle viel Erfahrung und einige möchten nächstes Jahr den Sprung zu den Meisterschaften schaffen“, heißt es seitens des Vereins weiter.

Bei den 9-jährigen Mädchen erturnte Julia Klettke den 8. Platz im Finale. In der zweitgrößten Altersklasse der Mädchen - Jahrgang 2007 - erturnte Jana Hagelgans Platz vier und Dana Bruns Platz sechs bei ihrem Bezirksdebüt. Timo Minasch ist mit seinen elf Jahren der älteste Nachwuchsturner der TSG Münchhausenstadt Bodenwerder und erturnte sich auf Platz drei. Bei den 11-jährigen Mädchen konnte sich Janne Kindler bis auf den dritten Platz turnen, mit guten Haltungswerten in Pflicht und Kür. Bei den jungen Damen im Jahrgang 2002/2003 schrammte Karina Meiselbach knapp am Treppchenplatz vorbei.

Im nächsten Jahr richtet diesen Wettkampf die TSG Münchhausenstadt-Bodenwerder aus.

Foto: TSV Dielmissen

Sonntag, 12. November 2017 19:48 Uhr

Stadtoldendorf (mm). Beflügelt durch die vor dem Spiel vorgetragende neue Vereinshymne fuhr der TV 87 Stadtoldendorf am heutigen Sonntagnachmittag in der Landesliga Hannover einen Arbeitssieg ein. Zur Halbzeit führte die Mannschaft von Trainer Dominik Niemeyer gegen die HSG Exten-Rinteln mit 14:12 und siegte am Ende verdient mit 31:26.

Schützenhilfe bekamen die Homburgstädter vom VfL Hameln II, welcher sich gegen den TuS GW Himmelsthür mit 34:27 durchgesetzt hat und den Hildesheimern damit die erste Saisonniederlage zugefügt haben. Der TV 87 führt nun mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle an.

Zum Showdown wird es in zwei Wochen kommen. Dann reist der TV 87 Stadtoldendorf mit seinen Fans zum Spitzenspiel gegen den nun Tabellenzweiten TuS GW Himmelsthür. Der Anwurf wird dann am Samstag, den 25. November um 19 Uhr erfolgen.

https://www.youtube.com/watch?v=RprptnXIA38

Hier gibt es die Hymne

Vorstellung Vereinshymne der Handballer in Stadtoldendorf

Posted by Weser-Ith News - www.meine-onlinezeitung.de on Sonntag, 12. November 2017

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Panorama
Samstag, 11. November 2017 10:44 Uhr
"Die Nacht, die kracht Vol.3" - Die Boxgala in der Hamelner Rattenfängerhalle steht vor der Tür
Samstag, 11. November 2017 08:34 Uhr

Grohnde (red). Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Umweltschutz Stefan Wenzel hat sich am Freitag im KKW Grohnde über den Stand von Prüfungs- und Reparaturarbeiten informieren lassen. Nach einer Kleinstleckage an einer Messleitung ging die Anlage am vergangenen Wochenende vom Netz. Das Meldepflichtige Ereignis wurde in die Kategorie N (Normal) und INES 0 eingestuft. Der Minister ließ sich das Reparaturkonzept, die Auswirkungen auf die Anlage und die vorgesehenen Übertragbarkeitsprüfungen auf andere Anlagenbereiche erläutern. Dabei wurden insbesondere der Umfang der vorgesehenen Werkstoffprüfungen an der Schadstelle, das Reparaturverfahren und die geplanten Vorkehrungen gegen Wiederholung erörtert.

„Alle älteren Anlagen erfordern gerade auch in der Restlaufzeit ein besonders Maß an Vorsicht. Alle Prüfungen müssen dafür sorgen, dass die Sicherheit bis zur letzten Minute gewährleistet ist", sagte Minister Wenzel nach dem Besuch. Die Prüf- und Instandsetzungsarbeiten in Grohnde dauern an. Wann die Anlage wieder ans Netz geht, bleibt zunächst offen.

Foto: Symbolfoto

Dienstag, 07. November 2017 09:29 Uhr

Hess. Oldendorf (red). Ein 55-jähriger Mann aus Hess. Oldendorf verstarb gestern Abend gegen 21.20 Uhr an der Hauptstraße in Großenwieden, nachdem sein Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und gegen eine Kirchenmauer prallte. Als Ursache werden derzeit gesundheitliche Probleme während der Fahrt angenommen. Der 55-Jährige befuhr mit einem Opel Corsa die Hauptstraße in Richtung Hess. Oldendorf. Hinter der Blumenstraße kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die dortige Kirchenmauer.

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Großenwieden, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite ihr Gerätehaus haben, bemerkten den Unfall und eilten zur Hilfe. Um an den bewusstlos hinter der Steuer zusammengesackten Fahrer zu gelangen, musste zunächst der Opel von der Mauer geschoben werden. Die Helfer retteten den Bewusstlosen aus dem Wagen und begannen mit Reanimationsmaßnahmen.

Die alarmierten Rettungskräfte setzen die Maßnahmen fort, bis der Notarzt nur noch den Tod des 55-Jährigen feststellen konnte. Äußerlich erkennbar waren Gesichtsverletzungen, die aber nicht todesursächlich sein sollen. Eher wird derzeit angenommen, dass der Mann während der Fahrt gesundheitliche Probleme bekommen hatte und bewusstlos hinter dem Lenkrad zusammengesackt ist. Diese plötzliche Erkrankung dürfte nach jetzigen Erkenntnissen auch letztendlich zum Tod geführt haben.

 

Montag, 06. November 2017 15:58 Uhr

Hameln (red). Prächtig verzierte Bauten der Weser-Renaissance und charmante Fachwerkhäuschen mit hübsch geschmückten Geschäften bilden die einmalige und romantische Kulisse des Hamelner Weihnachtsmarktes. 70 Hütten mit allerlei Spezialitäten, Naschwerk und Kunst-Handwerk sind funkelnd in Szene gesetzt und umrahmen vier Wochen - vom 27. November bis 23. Dezember - das geschichtsträchtige Ensemble von Hochzeitshaus und Marktkirche – erlebbar in einem eindrucksvollen Rundlauf.

Sagenhaft und doch traditionell präsentiert sich der Hamelner Weihnachtsmarkt: Das Hochzeitshaus mit seinen 24 Fenstern wird in einen Adventskalender verwandelt, eine geschmückte hohe Tanne mit goldenen Kugeln und leuchtenden Sternen ragt in der Osterstraße hoch hinauf, über der Hochzeitshaus-Terrasse schwebt ein funkelnder Lichterhimmel, jeden Tag um 17 Uhr erklingt das weltbekannte Glockenspiel - mal ganz anders - mit einem Weihnachtsklassiker und über alledem thront die 14 Meter hohe Weihnachts-Pyramide. Der Weihnachtsmann besucht die Hamelner Kinder jeden Mittwoch und Samstag ab 15 Uhr.

Die „Lütje Eisbahn“ lädt Kinder zum Schlittschuhlaufen und Erwachsene zum Eisstockschießen ein. Adventskonzerte in den Kirchen und die Turmbläser sorgen für weihnachtliche Klänge. Tipp: Samstags, ab 18 Uhr Kinder-Eis-Disco auf Kufen. Nicht nur das weltbekannte Rattenfänger Glocken- und Figurenspiel inmitten des Marktes weist auf eine sagenhafte Geschichte hin: Bunt und fröhlich zieht der Pfeiffer auch in der Weihnachtszeit mit den Besuchern durch Hamelns Straßen, geheimnisvoll und ohne Happy End ist seine Geschichte…

Sogar in der neuen Weihnachtsbeleuchtung findet sich die weltberühmte Sage mit markanten Textzeilen wieder. Das mechanische Rattenfänger-Theater im Museum Hameln versetzt Besucher mitten in das dramatische Geschehen des Jahres 1284 und auch bei der „Mystischen Nacht“ geht es geheimnisvoll zu: Sagenhaft riesige Gestalten und eine einzigartige Feuershow bestimmen das Marktgeschehen am 2. Dezember bis 23 Uhr. Sagenhaftes Programm vor traumhafter Kulisse auf einem der schönsten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands. Mehr unter: www.hameln-weihnachtsmarkt.de. Information zu Veranstaltungen in Hameln unter: www.hameln.de.

Öffnungszeiten

  • Montag bis Donnerstag: 10 – 20 Uhr 
  • Freitag und Samstag: 10 – 22 Uhr
  • Sonntag: 11 – 20 Uhr
  • Samstag, 2. Dez.: Mystische Nacht bis 23.00 Uhr und Late-Night-Shopping bis 22 Uhr

Foto: Hameln Marketing und Tourismus GmbH

Donnerstag, 02. November 2017 05:13 Uhr

Einbeck (red). Stimmungsvoll den Herbst begrüßen! Nach vielen Jahren findet wieder der Herbstmarkt vom 3. bis 5. November in der Einbecker Innenstadt statt. Zusammen mit Andreas Krummacker und David Ahrend, Inhaber von Schaustellerbetrieben, organisiert Einbeck Marketing ein umfangreiches Angebot für Groß und Klein. Neben dem traditionellen Laternenumzug am Sonntag, öffnen insgesamt 44 Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. 

Auch in der Herbstzeit ist wieder mächtig was los in der Einbecker Innenstadt. Fahrgeschäfte für Groß und Klein, Schlemmer- und Vergnügungsstände, sowie ein Flohmarkt sind nur kleine Auszüge des Angebots an diesem Wochenende. Es erwarten Sie zahlreiche Leckereien an den insgesamt 13 Ständen. Vom Marktplatz aus durch die Lange Brücke auf den Möncheplatz führt der Weg über den Herbstmarkt. Demnach wird der am Samstag stattfindende Wochenmarkt auf den Hallenplan verlegt. Zusätzlich zum Herbstmarkt öffnet ein Flohmarkt am Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr auf dem Möncheplatz, bei dem ausgiebig gestöbert werden kann. Ein weiteres Highlight wird am Samstag der Auftritt des Feuerspuckers sein. Wer sich die spektakuläre Show nicht entgehen lassen möchte, sollte sich einen der beiden Termine (15 und 17 Uhr) fest im Kalender eintragen.

Am Sonntag, den 6. November laden dann wieder zahlreiche Geschäfte zu einem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr in die Einbecker Innenstadt ein. Für alle, die das weihnachtliche Shopping entspannt angehen wollen, bietet sich hier die Gelegenheit die ersten Geschenke zu besorgen. „Insgesamt sind 44 Geschäfte dabei“, freut sich Florian Geldmacher über die gute Resonanz der Einbecker Einzelhändler.

Um 17 Uhr startet dann am Sonntag vom Marktplatz aus der große Laternenumzug mit Pferd und Reiter sowie der musikalischen Begleitung durch die Musikcorps Marchingpower Bad Lauterberg 2014 e.V. Nach über 200 Teilnehmern im vergangenen Jahr sind auch in diesem Jahr wieder alle Kinder zum Laternenumzug herzlich willkommen. Für Erwachsene und ältere Kinder stellt Einbeck Marketing wieder einige Fackeln bereit. Bevor der große Umzug um 17 Uhr vom Marktplatz startet, können die Kinder, die noch eine Laterne für den Abend benötigen, von 13 bis 16 Uhr im Einbecker Kinder- und Familienservicebüro auf dem Hallenplan eigene Laternen anfertigen. Einbeck Marketing lädt hierzu herzlich alle Kinder zu einer Bastelstunde ein. „Wir laden Sie herzlich ein, unsere schöne Bier- und Fachwerkstadt an diesem Wochenende zu besuchen“, so Florian Geldmacher.

Weitere Informationen und die Liste aller am 6. November geöffneten Geschäfte finden Sie unter www.einbeck-marketing.de oder unserer Facebook-Seite unter www.facebook.de/EinbeckMarketing. (Zeichen: 2.797). 

Veranstaltungszeitraum:

  • Herbstmarkt: Freitag - Sonntag, 3. - 5.11.2017 von 11 bis 19 Uhr
  • Flohmarkt: Samstag - Sonntag, 4. - 5.11.2017 ab 11 Uhr
  • Verkaufsoffener Sonntag, 5.11.2017 von 13 bis 18 Uhr

Foto: Einbeck Marketing

Nachrichten aus Holzminden
27. Juli, 06:15 Uhr
Das Geburtshilfeteam des Krankenhaus Holzminden lädt zum Elterninformationsabend ein
27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

22. Juni, 04:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

19. Juni, 14:34 Uhr

Holzminden (r). Symrise Fine Fragrance hat den renommierten Perfume Extraordinaire Fragrance Foundation Award für Poppy Soma gewonnen. Symrise hat diesen Duft für die Kollektion Les Potions Fatales von Quartana Parfums komponiert.

Der Perfume Extraordinaire Award ist der einzige Preis, den die Fragrance Foundation verleiht, der die Kunst der Parfum-Kreation ehrt. Jeder Dufthersteller durfte einen Duft aus dem Portfolio seiner 2016er Marktneuheiten auswählen und einreichen. Anschließend begutachtete eine Jury aus Duftexperten großer Duftstofflieferanten und -hersteller diese Düfte blind. Aus dieser Auswahl bestimmen die Jury-Mitglieder einen Duft, der für das aktuelle Jahr – den Titel Perfume Extraordinaire erhält – zu Deutsch: das außergewöhnlichste Parfüm des Jahres.

Die Symrise Parfümeure Emilie Coppermann und Dave Apel haben das Parfüm Poppy Soma gemeinsam kreiert. Zwei Jahre dauerte die schöpferische Arbeit an dem faszinierenden Duft. Poppy Soma gehört zur Kollektion Les Potions Fatales und erkundet die trügerische Schönheit, den verbotenen Reiz und die faszinierende Geschichte um neun der weltweit giftigsten Blumen. Dem Mohn. Der Duft entfaltet florientale, rauchige, narkotische und würzige Amber-Noten, die aus dem Sichuan-Pfeffer, Curry-Blättern, dem roten Pfeffer, der schwarzen Gardenie, dem Sambac Jasmin, der roten Rose, altem Kirchenweihrauch, Labdanum, Tuberose, Styrax und Moschus-Tonka stammen. (www.six-scents.com/products/dark-poppy)

Ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen dieses Parfüms kommt der American Association of Poison Control Centers, der amerikanischen Giftkontrollzentrale, zugute. (www.aapcc.org)

“Ich bin von der Kreativität unserer Parfümeure begeistert, die dieses wahre Meisterwerk für Quartana Parfums geschaffen haben”, sagt Achim Daub, Vorstand Scent & Care bei Symrise. „Wir haben diesen äußerst renommierten Fragrance Foundation Award gewonnen. Das ist eine große Ehre für uns und unterstreicht unsere Mission, das Leben mit Düften angenehmer zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle, die zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben!“

Über Emilie Coppermann, Master Parfümeurin: Seit über 20 Jahren arbeitet sie für die renommiertesten Mode- und Designer-Marken. Ihr Erfolg gründet auf ihrer Fähigkeit, ihrer weiblichen Intuition zu folgen. Ihre Arbeit wurde bereits viele Male mit Preisen aus Fach- und institutionellen Kreisen geehrt, wie zum Beispiel dem Prix Lalique de Talents du Luxe 2011.

Über David Apel, VP Senior Parfümeur:
Er wurde sich seiner Bestimmung bewusst, als er in einer Einstiegsposition bei einem Dufthersteller arbeitete. Dort hat er sich sofort in die faszinierenden Öle, viskosen Flüssigkeiten und bezaubernden Festharze verliebt. Seine Erkundungen als Parfümeur ermöglichen es ihm, seinen künstlerischen Stil auszuüben. Er war zudem maßgeblich an der Neuauflage der DeLaire Basen beteiligt.

Über Joseph Quartana: Gründer von Six Scents Parfums und dem ehemals angesagten Modehaus Seven New York. Parfums Quartana gehört zu einer Kollektion neuer Premium-Parfums unter dem Markendach von Six Scents. Diese Kollektion erforscht einzelne Themen und schafft dafür eine Reihe luxuriöser Düfte in limitierter Auflage.

Foto: Symrise

19. Juni, 06:57 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, 19.06. 2017 um 15:15 Uhr, findet wie in jedem Jahr die Vorerfassung für alle Vollzeitschulformen im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, statt. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), eine Berufseinstiegsklasse (BEK), eine Berufsfachschule (BFS), die Fachoberschule (FOS) oder das Berufliche Gymnasium (BG) angemeldet haben, werden von ihrem neuen Klassenlehrer über den Beginn im neuen Schuljahr und weitere Planungen unterrichtet. Die Räume sind im Foyer der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5, ausgehängt.

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