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Region Aktiv
Poller Fähre wegen Seilprüfung am Donnerstag gesperrt Montag, 23. April 2018 09:41 Uhr
Poller Fähre wegen Seilprüfung am Donnerstag gesperrt
Sonntag, 22. April 2018 13:21 Uhr

Arholzen (rus). Markus Siebert ist euphorisch. Der Ortsbrandmeister von Arholzen zieht eine erste Bilanz über den Kartenvorverkauf und ist sehr zufrieden: „Einige Vorverkaufsstellen sind ausverkauft, wir haben nur noch wenige Restkarten“, resümiert er im Gespräch mit der Weser-Ith News. Es geht dabei um das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Arholzen, das am ersten Mai-Wochenende mit einem vielseitigen Festprogramm gebührend gefeiert werden soll.

„Zeltbeben“ am 04. Mai läutet das Festwochenende ein

Auftakt des Festes, aber davon völlig losgelöst, ist die große Zeltdisco mit DJ Zeppi am Freitagabend, 04. Mai 2018, die unter den Namen „Zeltbeben“ vor allem Jugendliche anziehen soll. Der Vorverkauf hierzu sei bereits sehr gut angelaufen, einige Restkarten zum Preis von 5,- Euro gibt es aber noch, danach nur noch an der Abendkasse (Preis 7,- Euro). Beginn ist um 21.00 Uhr. Coole Beats, Schwarzlicht und Konfetti-Kanonen sind nur wenige Highlights, die geplant sind. Hier geht es direkt zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/161229158013085/

„Ich freue mich wahnsinnig, dass ich neben meinen jährlichen Terminen wie Bananas Cup, Oktoberfest und Co. nun auch mal wieder die Möglichkeit bekomme, auf einem Zeltfest in meiner Heimat spielen zu können“, freut sich DJ Zeppi auf das Event. Musikalisch soll für jeden Geschmack etwas dabei sein. „Der Fokus wird am Freitag natürlich eher auf Charts, EDM, Mashups, also aktuellen Beats liegen. Aber auch der ein oder andere Partyklassiker wird mit dabei sein, sowie 90er und Hits der 2000er. Eine gute sommerliche Partymischung eben“, so Zeppi. Das Ziel soll es sein, „das Zelt zum Beben zu bringen“.

Festplatz mitten im Dorfzentrum von Arholzen

Der Festplatz wird mitten im Dorfzentrum eingerichtet. Auf einer großen Wiese in der Eversteiner Straße soll eine ganze Festmeile entstehen, mit Imbiss- und Fischbude, Schießstand und sogar einem Karussell. „Wenn alles klappt, wird es dieses Mal ein Auto-Scooter“, freuen sich Markus Siebert und Jürgen Prasser. Beide organisieren das Fest der Feuerwehr mit ihrem Team. Natürlich steht im Mittelpunkt der Festmeile das große Festzelt, auf dem am Sonnabend (05. Mai) und Sonntag (06. Mai) das Rahmenprogramm stattfinden wird.

Stimmung mit Akkordeon-Weltmeister und Band

Am Sonnabend um 18.00 Uhr geht es los mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal, bevor ab etwa 19.00 Uhr Feuerwehren, Vereine und natürlich viele weitere Gäste und Bürger auf dem Festzelt eintreffen werden. Um 20.00 Uhr gibt es die offizielle Begrüßung durch die Feuerwehrführung, danach Grußworte und Ehrungen von Mitgliedern, bevor der Festball beginnen wird. Dieser wird unterstützt mit DJ-Musik und einem ganz besonderen Highlight: Thomas Schmelze aus Süddeutschland ist der amtierende Weltmeister im Akkordeonspielen und soll gemeinsam mit einer achtköpfigen Band so richtig für Stimmung sorgen und dem Publikum einheizen.

Weiterhin für Stimmung sorgen wird wohl auch die selbst gebaute Notbox der Feuerwehr. Das ist eine Alarmbox Marke Eigenbau, die am Abend für den schnellen Nachschub an Bier sorgen soll. „Wen man den Alarmknopf drückt, ertönt ein lautes Horn und ein Blaulicht fängt an zu blitzen“, stellt Jürgen Prasser vor. Eigens zwei Bedienstete sollen am Abend dafür abgestellt sein und damit im Fall der Fälle schnell reagieren können. „Einmal auf den Alarmknopf gedrückt gibt es so schnell wie möglich einen Meter Bier“. Insgesamt zwei dieser Boxen soll es am Wochenende geben.

Spanferkelessen und Festumzug durch das Dorf am Sonntag

Der Sonntag wird noch einmal flankiert von vielen Highlights, eines davon dürfte sicherlich der Festumzug darstellen, der sich ab 14.00 Uhr durch das Dorf schlängeln soll. Zuschauer sind herzlich willkommen, auch viele Teilnehmer beim Festumzug soll es geben. „Wir haben viele Vereine und Nachbar-Feuerwehren dabei“, sagt Markus Siebert. Sogar eine Abordnung der Partnerwehr von der Nordseeinsel Föhr hat sich angekündigt. Einen kleinen Festakt soll es im Anschluss an den Umzug beim Dorfgemeinschaftshaus geben. Ab 15.30 Uhr gibt es dann ein leckeres Kuchenbuffet auf dem Zelt, abends ab 18.00 Uhr lädt die Feuerwehr noch einmal zum Spanferkelessen auf das Zelt. Mit leckerem Essen und etwas Tanz soll der Abend und damit auch des Festwochenende wieder ausklingen. Karten für das Spanferkel, das mit Brot und Krautsalat serviert werden soll, gibt es übrigens noch zum Preis von 9,50 Euro.

Mit dem 140-jährigen Jubiläum blickt die Freiwillige Feuerwehr Arholzen auf eine lange Tradition zurück. Heute hat die Feuerwehr 23 aktive Mitglieder, etwa 120 sind es insgesamt, die die Feuerwehr auch fördernd unterstützen. Die Einsatzabteilung kann dabei auf einen Mannschaftstransportwagen, ein Tanklöschfahrzeug mit Wassertank sowie einen Anhänger mit Tragkraftspritze zurückgreifen. Größere Einsätze im vergangenen Jahr waren beispielsweise ein PKW- und Garagenbrand sowie ein großer Scheunenbrand in der Dorfmitte. Um das alles zu bewältigen tut die Ortsfeuerwehr viel, um unter anderem auch neue Mitglieder zu werben – mit Erfolg: „Wir haben einen großen Neuzugang und haben derzeit sogar keine Helme mehr frei“, freuen sich Siebert und Prasser.

 

Foto: rus

Sonntag, 22. April 2018 11:16 Uhr

Bevern (red). Schon seit einigen Wochen trainieren die fleißigen Reiterinnen und Reiter des RV Beveraner Land für ihre reiterlichen Vorführungen, beim Tag der offenen Stalltür am Samstag den 06.05.2018.

Wollten Sie nicht auch schon einmal auf den Spuren von Black Beauty und Ostwind wandeln? Ist es nicht einer der sehnlichsten Wünsche Ihrer Kinder oder Enkelkinder einmal mit einem Pony zu kuscheln oder es sogar zu reiten? Jetzt ist die Gelegenheit dazu! Zahlreiche Vereine und Pferdebetriebe in ganz Niedersachsen laden beim bundesweiten Tag der offenen Stalltür dazu ein, ausgiebig Stallluft zu schnuppern, samtweiches Fell zu streicheln und herauszufinden, was die Faszination Pferd ausmacht.

Im Reitverein Beveraner Land e.V. erwartet sie ein kunterbuntes Programm mit Präsentation des Reitbetriebes von den Anfängen an der Longe bis hin zur Dressurquadrille der fortgeschrittenen Reiter, Hofbesichtigung, Pony-Reiten, Hüpfburg, Kinderschminken, Gegrilltes und Gekühltes zur Stärkung und jede Menge tolle Erlebnisse rund ums Pferd und Pony erwarten die interessierten Pferdefreunde. Der Reit- und Fahrverein Beveraner Land freut sich auf zahlreiche Besucher in der Philipp-Reis-Str. 7 in Bevern ab 11:30 Uhr.  

Sonntag, 22. April 2018 11:06 Uhr

Einbeck (hakö). Was für eine Begeisterung für ein Event, das von Einbeck aus eine ganze Region verzauberte und das bei Traumwetter. Das Europatreffen historischer Omnibusse war ein großer Erfolg für den PS.Speicher als engagierter und bestens aufgestellter Gastgeber. Perfekte Organisation. Alle machten mit und übertrugen am Samstag Freundlichkeit und Charme auf die Gäste, die voller Neugier in die Stadt der Brau- und Fachwerkkunst gekommen waren.

Von Einbeck aus ging es am frühen Morgen mit einem ganz besonderen Fahrgefühl durch die herrlich aufblühende, leicht hügelige Landschaft bis ins Weserbergland, bis zum Welterbe Kloster Corvey. "On the road" die Enthusiasten mit ihren Bussen, aus ganz Europa angereist. Interessierte Besucher ließen es sich nicht nehmen, Platz zu nehmen in einem Kulturgut, gepflegt, geschätzt, bestaunt und mit viel Lob versehen. Ob für den Weg zur Arbeit oder in den Urlaub, der Omnibus war schon immer Bestandteil der alltäglichen Mobilität, war stets zuverlässiger Begleiter, darauf hatte Dr. Konrad Auwärter, Mitbegründer des Europatreffens historischer Omnibusse in seiner Grußadresse vorab schon hingewiesen. Karl-Heinz Rehkopf, Vorsitzender des Stiftungsrates Kulturstiftung Kornhaus, bezeichnete Auwärter als Freund und Verbündeten. Er bedankte sich bei ihm für das Zustandekommen des Treffens. 

News-Redakteur und Fotograf Hartmut Kölling hat einen "mobilen Bilderbogen" eingefangen  von einem Traumtag für alle Beteiligten und Oldtimerfans aus dem Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus, der noch lange ausstrahlen wird in die Welt der Großraummobilität und ihrer Freunde in ganz Europa.

Fotos: Hartmut Kölling

Samstag, 21. April 2018 09:37 Uhr

Bodenwerder (r). In Bodenwerder finden sich die frühesten Spuren jüdischen Lebens im mittleren Weserraum. Der Historiker Bernhard Gelderblom wird in einem Vortrag der Kreisvolkshochschule Holzminden am Mittwoch, dem 25. April 2018 um 19.00 Uhr im Münchhausenmuseum in Bodenwerder, Münchhausenplatz 5 vom Leben der Juden in Bodenwerder und ihrer Vertreibung berichten.

Die erste Ansiedlung jüdischer Kaufleute in Bodenwerder dürfte am Ende des 14. Jahrhunderts liegen. Die Zahl der Familien schwankt und erreicht Ende des 19. Jahrhunderts mit zehn Familien ihren Höhepunkt. Zur Zeit des Nationalsozialismus lebten noch zwei jüdische Familien in der Stadt, die unter der rassistischen Politik des NS-Regimes und der städtischen Verwaltung sowie dem Judenhass der Bevölkerung litten. Nur wenigen in Bodenwerder geborenen Juden gelang die Flucht ins Ausland. Acht Menschen zogen aus der Kleinstadt, in der sie jeder kannte, in die Anonymität größerer Städte und wurden von dort in Vernichtungslager deportiert. Eine Jüdin, die durch eine so genannte „Mischehe“ geschützt war, überlebte in einem Versteck.

Das einzige Überbleibsel des jüdischen Lebens in Bodenwerder ist heute der Friedhof. Während des Krieges als Werftgelände missbraucht, ist er nur noch in Teilen erhalten. Zwei Grabsteine haben den Krieg überdauert. Der Vortrag schildert das soziale und religiöse Leben der jüdischen Gemeinde und ihren Beitrag zum städtischen Leben im Wandel der Jahrhunderte. Am Ende steht der Versuch, die Lebensläufe der Deportierten nachzuzeichnen.

Das Eintrittsgeld für die Lesung ist an der Abendkasse zu entrichten. Aus organisatorischen Gründen wird jedoch um Voranmeldung für den Vortrag gebeten: Telefon: 05531 707-224, E-Mail: barbara.risto@landkreis-holzminden.de oder direkt über die Homepage der Kreisvolkshochschule unter www.kvhs-holzminden.de.

Foto: KVHS

Samstag, 21. April 2018 09:22 Uhr

Kreis Holzminden (r). Aus innerbetrieblichen Gründen sind zwischen dem Dienstag 24.04. und Donnerstag, dem 26.04.2018 vormittags Teilbereiche der Kreisverwaltung nicht besetzt. Besonders am Dienstag und am Mittwoch sind dadurch auch die Öffnungszeiten von Behörden mit Publikumsverkehr betroffen. So steht am Dienstag zwischen 9 Uhr 30 und 12 Uhr 30 die Informationsstelle nicht für Auskünfte zur Verfügung. Am Mittwoch dagegen bleiben das Amt für Soziale Leistungen und der Elternservice geschlossen. Die Kreisverwaltung bitte dafür um Verständnis.       

Samstag, 21. April 2018 06:00 Uhr

Hilwartshausen (r). Vor drei Jahren hat Ronja Hildebrandt (18) aus Hilwartshausen mit der gemeinnützigen Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) ein Schuljahr in Argentinien verbracht. Mittlerweile engagiert sie sich selbst ehrenamtlich bei YFU für die Idee des interkulturellen Austauschs. Zurzeit sucht sie in Hilwartshausen Gastfamilien, die ab August/September einen von rund 500 Austauschschülern aus aller Welt bei sich aufnehmen.

„Ich habe selbst erlebt, was für eine einmalige Erfahrung es ist, ein Jahr lang eine andere Kultur kennen zu lernen und in einem fremden Land eine zweite Heimat zu finden“, erzählt Ronja Hildebrandt. „Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn möglichst viele Familien in der Gegend dazu bereit wären, Jugendlichen aus dem Ausland ein genauso einmaliges Jahr hier bei uns zu ermöglichen.“

Die Austauschschüler kommen aus rund 50 Ländern, gehen hier zur Schule, leben in Gastfamilien und lernen Deutschland intensiv kennen. Mit ihrem „Familienmitglied auf Zeit“ erleben Gastfamilien ein Austauschjahr im eigenen Zuhause und lernen ihrerseits eine neue Kultur kennen.

„Besonderer Luxus oder ein Besichtigungsprogramm werde nicht erwartet – am wichtigsten sei die herzliche Aufnahme des Jugendlichen und die Integration in den (Familien-) Alltag“, berichtet Ronja Hildebrandt, „Familien mit Kindern können ebenso Gastfamilie werden wie Paare, die keine Kinder haben. Selbstverständlich sind auch Rentner, gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende und unter Umständen auch Alleinstehende herzlich eingeladen, sich als Gastfamilie bei YFU zu melden, egal ob sie auf dem Land oder in der Stadt leben.“ Sowohl Gastfamilien als auch Austauschschüler werden von YFU gründlich auf das gemeinsame Jahr vorbereitet. Auch während des Austauschjahres stehen bei Fragen jederzeit Betreuer von YFU zur Verfügung.

Interessierte Familien können sich bei YFU melden unter:

Tel.: 040 227002-0, E-Mail: gastfamilien@yfu.de Weitere Informationen im Internet: www.yfu.de/gastfamilie

Foto: privat

Freitag, 20. April 2018 13:45 Uhr

Grohnde (r). Im Kernkraftwerk Grohnde (KWG) kam es während der derzeit laufenden Arbeiten am Notstromdiesel zu einer Fehlanregung im Reaktorschutzsystem. Die Anlage hat auslegungsgemäß auf die Fehlanregung reagiert. Derartige Fehlanregungen unterliegen der Meldepflicht, die Meldung der Kategorie N (Normal) und in INES 0 wurde dem Umweltministerium heute fristgerecht vorgelegt. Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage und die Umwelt bestehen nicht. Foto: Symbolbild

Freitag, 20. April 2018 10:27 Uhr

Holzminden (r). Wenn blaue Tonnen die Straßen im Landkreis Holzminden säumen, ist Zeit für die Altpapiersammlung. Früh am Morgen rücken die Müllwerker der AWH aus, um abzuholen, was wir wochenlang gesammelt haben: Kartons, Pappe, alte Zeitungen und vor allem Unmengen an Papier. Dieser wichtige Wertstoff durchläuft einen beachtlichen Weg, bevor er wieder den Weg zu uns findet. Die AWH zeigt einen kleinen Einblick in den Recycling-Kreislauf und warum die Altpapiersammlung so wichtig für unsere Umwelt ist.

Täglich leeren die Müllwerker der AWH 300 - 500 Altpapiertonnen und rund 50 Container aus. So kommen im Monat mehr als 300 Tonnen Altpapier zusammen. Idealerweise befindet sich in den Behältern nur der reine Wertstoff ohne Fremdstoffe wie Schnüre, Büroklammern oder Plastikreste. Auch Fotopapier, Tapeten oder benutzte Taschentücher gehören nicht hierher. „Sortenrein“ nennt das die AWH, denn Fremdstoffe würden die späteren Verarbeitungsprozesse nur stören und müssen aussortiert werden. Dann beginnt der Weg des Altpapiers: Zuerst wird es ins Entsorgungszentrum Holzminden im Gewerbegebiet Rehwiese gebracht und dort gesammelt. Fast täglich holt das beauftragte Unternehmen die Altpapierberge ab und bringt sie – je nach Bedarf – in eine ihrer Papierfabriken. Die nächste liegt zum Beispiel in Herzberg am Harz.

Hier werden zuerst Fremdstoffe aussortiert, zum Beispiel Klebstoffe oder Metallreste, damit sie später keine Schäden an den Maschinen hinterlassen. Dann wird das Altpapier in verschiedenen Schritten zerkleinert und gesiebt. Soll der Rohstoff in neuem Papier Verwendung finden, wird ein spezielles Verfahren angewendet. Der wichtigste Teil der Aufarbeitung heißt „De-Inking“ und mit dessen Hilfe werden Druckfarben aus dem Papier entfernt. Dafür werden die Papierfasern in großen Kesseln mit bestimmten Tensiden vermengt und währenddessen Luft zugeführt. So lösen sich die Druckfarben und werden von den Luftbläschen an die Oberfläche getrieben, wo sie abgeschöpft werden können. Dieses spezielle Verfahren hat seinen Ursprung übrigens in Niedersachsen: Der Göttinger Jurist Justus Claproth experimentierte in einer Papiermühle in Klein Lengden bei Göttingen so lange herum, bis er seinen Gedanken perfektioniert hatte. 1774 veröffentlichte er dann eine Schrift mit dem Titel „Eine Erfindung, aus gedrucktem Papier wiederum neues Papier zu machen“ und gilt als der Vater des Recycling-Papiers.

An dem Grundprinzip des „De-Inkings“ nach Claproth hat sich bis heute wenig geändert. Mit diesem Verfahren wird vor allem neues, helles Druck- und Schreibpapier hergestellt. Allerdings müssen in den Aufbereitungsverfahren auch immer wieder Frischfasern hinzugefügt werden, da der Rohstoff durch die chemischen Prozesse einen Teil seiner Qualität verliert. Insgesamt gibt es rund 3.000 verschiedene Papier-, Karton- und Pappsorten und sie finden unterschiedlich Einsatz: als Zeitschriften, Hygienepapier oder Verpackungen. Aufgrund dieser Fülle an Möglichkeiten haben sich die Akteure in der Altpapierindustrie auf weniger geeinigt, dort wird mit 95 verschiedenen Sorten gehandelt. Festgehalten sind sie in der europäischen Norm EN 643, diese definiert die genauen Bestandteile und Qualitäten. Altpapier aus Wellpappe hat zum Beispiel eine andere Zusammensetzung als Altpapier aus Zeitungen und kann auch anders wiederverwertet werden.

Wir Deutschen sind übrigens Spitzenreiter im Recycling von Altpapier. Pro Jahr verbrauchen wir rund 23 Millionen Tonnen Papier, Karton oder Pappe, dem gegenüber stehen um die 15 Millionen Tonnen Altpapier, das von Entsorgungsunternehmen wie der AWH im Landkreis Holzminden gesammelt wird. Daraus ergibt sich eine Rücklaufquote von 74 Prozent – die uns zur weltweiten Nummer 1 macht. Dicht hinter uns liegen China mit 71 Prozent und Frankreich mit 64 Prozent. Der wichtige Rohstoff Altpapier wird am häufigsten in Verpackungen eingesetzt, wie etwa Wellpappen und Faltschachteln. Aber auch alle in Deutschland hergestellten Zeitungspapiere bestehen zu 100 Prozent aus Altpapier.

Wer Wert auf besonders umweltfreundliche Produkte legt, sollte auf den „Blauen Engel“ achten. Das Gütesiegel gibt es bereits seit 40 Jahren und es wurde unter anderem vom Bundesumweltministerium ins Leben gerufen. Daran erkennen wir Recyclingprodukte, die besonders umwelt- und ressourcenschonend hergestellt wurden. Einfach gesagt gilt: Je höher der Anteil an recyceltem Papier ist, desto weniger Holz musste in die Produktion von neuem Papier fließen.

Foto: Landkreis Holzminden

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Blaulicht
Personensuche in Delligsen nimmt erfreuliches Ende Montag, 23. April 2018 10:43 Uhr
Personensuche in Delligsen nimmt erfreuliches Ende
Montag, 23. April 2018 08:57 Uhr

Holzminden (red). Zu einem tragischen Unfall ist es am frühen Montagmorgen gegen 5:45 Uhr in Holzminden gekommen. Auf der Bahnstrecke zwischen Holzminden und Stadtoldendorf, im Bereich Siekenweg und Stettiner Straße, wurde eine Person von einem Zug erfasst. Nachdem die Bahnstrecke bis circa 8:45 Uhr für den Zugverkehr gesperrt war, ist die Strecke zurzeit wieder freigegeben. Die genauen Umstände des schrecklichen Unfalls stehen aktuell noch nicht fest.

Foto: red

Sonntag, 22. April 2018 20:43 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Rettung eines Patienten aus dem ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Straße Über der Mühle in Stadtoldendorf wurde am Sonntagnachmittag auch die Freiwillige Feuerwehr Stadtoldendorf alarmiert. Der Patient musste schonend und liegend aus dem Wohnhaus transportiert werden.

Nach Erkundung durch die Feuerwehr konnte an dem Wohnhaus die Rettung nicht mittels des Teleskopgelenkmastes der Feuerwehr erfolgen, sondern musste über den Hinterhof durchgeführt werden. Mittels einer Steckleiter und einer Schleifkorbtrage, einer speziellen formstabilen Trage zur Rettung von Personen aus beispielsweise engen Gebäuden, erfolgte die Rettung schließlich über ein Fenster auf der Rückseite des Gebäudes. Hierzu wurde der Patient auf der Trage gesichert und anschließend mittels Leinen an einer Leiter hinab auf Bodenniveau gebracht. Dort konnte er schließlich an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Person musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Im Einsatz waren rund 20 Einsatzkräfte.

Foto: Feuerwehr

Freitag, 20. April 2018 21:16 Uhr

Eschershausen (kp/mhn). Zu einem Einsatz zur Rettung eines Mannes musste die Feuerwehr Eschershausen am späten Freitagabend, gegen 20:25 Uhr, ausrücken. Einsatzleiter Christian Puschendorf erklärte gegenüber der Redaktion, dass ein Mittfünfziger, der sich im Stadtpark in Höhe des Wassertretbeckens aufgehalten habe, auf seinem Weg zur Lenne rund drei Meter tief in die 50 Zentimeter tiefe Lenne gefallen sei. Da er sich nicht selber aus dieser Lage befreien konnte, machte er Passanten auf sich aufmerksam. Ein Flüchtling, der ebenfalls vor Ort zugegen war, hielt den Kopf des Verunglückten, so dass dieser über Wasser blieb. Erst die alarmierte Feuerwehr konnte unter Zuhilfenahme zweier Steckleiterteile den Mann aus seiner misslichen Lage befreien.

Freitag, 20. April 2018 13:23 Uhr

Hameln (r). Am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Pfortmühle bzw. in der Zehnthofstraße zwischen Stadtgalerie und Sparkassengebäude soll sich am gestrigen Donnerstag (19.04.2018) gegen 09.15 Uhr nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen eine schwere Raubtat ereignet haben. Das mutmaßliche Opfer, das durch die Tat Verletzungen davongetragen hatte, zeigte den Raub erst später nach einer ärztlichen Behandlung bei der Polizei an.

Nach Aussage des 38-jährigen Opfers aus Hess. Oldendorf wurde er von einem ihm namentlich bekannten Täter im Bereich des ZOB bzw. der Zehnthofstraße mit einer Gasdruckpistole ins Gesicht geschossen. Weiterhin soll er mit dieser Waffe einen Schlag auf den Hinterhof erhalten haben. Der Täter raubte daraufhin dem Opfer dessen Mobiltelefon und Zigaretten. Anschließend gelang es dem 38-Jährigen zu flüchten und sich zur medizinischen Versorgung in eine Klinik zu begeben. Erst danach meldete sich der Verletzte bei der Polizeidienststelle und zeigte die Raubtat an. Durch die Täterbeschreibung gelang es den zur Fahndung ausrückenden Streifenwagenbesatzungen trotz des erheblichen Zeitverzuges den mutmaßlichen Täter in der Osterstraße zu ergreifen. Der 32-jährige, in Hameln lebende Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht.

Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Täters konnte eine versteckte Schreckschusspistole aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den Mann wurde Haftantrag gestellt. Er wird heute im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Sowohl Täter als auch Opfer gehören dem Drogenmilieu an. Beide sind durch diverse Straftaten polizeibekannt. Für die weiteren Ermittlungen suchen die Ermittler des Fachkommissariats 2 Zeugen des Geschehens am ZOB bzw. in der Zehnthofstraße. Die Schussabgabe dürfte in der Straße weithin hörbar gewesen sein. Zeugenhinweise bitte über die Tel. 05151/933-222 an die Polizei Hameln.

Freitag, 20. April 2018 12:24 Uhr

Bodenwerder (r). Am Freitagvormittag um 10:30 Uhr wollte der Führer einer Sattelzugmaschine mit seinem Auflieger im Wendehammer der Bahnhofstraße in Bodenwerder drehen. Hierbei schwenkte der Auflieger aus und erfasste die zur Gartenstraße 6 gehörige Garage. Als der "Trucker" dies bemerkte, war die Garage nur noch Schrott. Durch den unfallaufnehmenden Beamten, Polizeikommissar Schnabel, wurde der Totalschaden der Garage auf 4000 Euro geschätzt. Am Auflieger entstand nur geringer Schaden.

Foto: Polizei

Donnerstag, 19. April 2018 11:58 Uhr

Holzminden (mhn/kp). Die Feuerwehr Holzminden wurde am Donnerstagmittag, gegen 11:30 Uhr, zu einem Einsatz in die „Hintere Straße“ in Holzminden alarmiert, nachdem gemäß der Alarmierung Rauch aus einem offenen Fenster gestiegen sein soll. Ortsbrandmeister Michael Nolte erklärte gegenüber der Redaktion, dass der Rauchmelder in einer Wohnung ausgelöst habe. Grund sei angebranntes Essen auf dem Herd gewesen. Die Einsatzkräfte löschten das Essen ab und übergaben eine Person, die sich bei Eintreffen der Rettungskräfte noch in der Wohnung befand, vorsorglich dem Rettungsdienst. Mit einem Lüfter wurde die Wohnung vom Rauch befreit. Insgesamt waren drei Fahrzeuge der Feuerwehr Holzminden mit zehn Einsatzkräften sowie ein Rettungswagen und die Polizei vor Ort.

Fotos: Kai Pöhl

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Politik
Besuch aus dem Wahlkreis: Sabine Tippelt empfängt Reisegruppe im Landtag Samstag, 21. April 2018 09:29 Uhr
Besuch aus dem Wahlkreis: Sabine Tippelt empfängt Reisegruppe im Landtag
Freitag, 20. April 2018 03:03 Uhr

Delligsen (red). Bei der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes der Delligser SPD, standen die Neuwahlen des Vorstandes im Mittelpunkt. Die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt wurde dabei zur neuen Vorsitzenden gewählt. Wolfgang Woitag und Markus Oppermann übernehmen die Posten der stellvertretenden Vorsitzenden.

Auch auf dem Posten der Kassiererin gibt es eine Neubesetzung. Rita Nienstadt übernimmt das Amt von Theodora Panitz, die dieses über 20 Jahre innehatte. Neue Schriftführerin ist Regina Fricke. Als Beisitzer wurden Walter Vackier, Bodo Hage, Heinz jürgen Siegel, Dirk Knackstedt, Andreas Feldgiebel, Herwart Argow, Bjarne Allruth, Walter Nehrig, Ulrike Müller und Thomas Jördens gewählt.  Neben Theodora Panitz wurden Birgit Feichtinger und der langjährige Vorsitzende Michael Bauermeister mit großem Dank aus dem Vorstand verabschiedet.

Neben den Wahlen gab es einen kurzen Rückblick auf die Bundes- und Landtagswahlen im vergangenen Jahr, bei denen die SPD im Flecken Delligsen wieder einmal hervorragend abgeschnitten hatte.

Foto: SPD Gemeindeverband Delligsen

Donnerstag, 19. April 2018 13:35 Uhr

Kreis Holzminden (r). Am Montag, den 17. April, nahmen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Bundestagsfraktion, Katja Mast, und der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps am 24. Tag des Kindeswohls in Holzminden teil.

Die Jahreskonferenz wird von der „Stiftung zum Wohl des Pflegekindes" mit hochkarätigen Gästen aus Wissenschaft und Praxis aus dem gesamten Bundesgebiet organisiert. Die große Resonanz mit mehreren hundert Teilnehmern verdeutlichte das interessante Programm für Pflegeltern, Jugendämter und andere soziale Einrichtungen.

Katja Mast, in der Bundestagsfraktion als stellv. Fraktionsvorsitzende zuständig für die Themen Arbeit und Soziales sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend machte deutlich, wie wichtig es ist, dass Pflegeeltern und auch die Kinder, mehr öffentliche Anerkennung erfahren. "Pflegefamilien brauchen mehr politische Unterstützung und bessere Rahmenbedingungen. Dazu ist es wichtig, dass auch in der Öffentlichkeit und in den Medien mehr über die gelungenen Biografien berichtet wird. Für meinem Geschmack sind die medialen Darstellungen zu oft negativ z.B. indem sie als Täter in Krimis vorkommen. Dabei ist es eine wichtige und schöne Aufgabe Kindern ein Zuhause zu geben, das ihnen hilft ihre Traumata zu überwinden", so Mast.

Johannes Schraps: "Persönlich halte ich es für ausgesprochen wichtig, dass eine möglichst große Kontinuität für die Pflegekinder gewährleistet wird. Werden Pflegekinder immer wieder aus einem Familienverbund herausgerissen, in den sie sich mühevoll hineingefunden haben, dann ist das für die Entwicklung der Kinder alles andere als förderlich. Jede Neuorientierung wirft den Entwicklungsprozess zurück und ist auch für die Pflegefamilien nicht leicht".

Katja Mast, MdB berichtete aus ihrem eigenen großen Erfahrungsschatz. Sie ist selbst Pflegemutter. Gemeinsam mit ihrem Mann betreut sie zwei Pflegekinder. Schon in den Koalitionsverhandlungen hat sie die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Blick gehabt und als Verhandlerin für die SPD durchgesetzt, dass Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden.

Foto: SPD 

Donnerstag, 12. April 2018 16:03 Uhr

Stadtoldendorf (r). Zum Thema Breitbandausbau hat die CDU Kreistagsfraktion die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in das „Haus am Eberbach“ in Stadtoldendorf eingeladen. Das Interesse war groß, denn der zuständige Sonderstaatssekretär aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Stefan Muhle, stand den Kommunalpolitikern aus der Region Rede und Antwort. „Für den ländlichen Raum ist das schnelle Internet die entscheidende Zukunftsaufgabe“, machte Uwe Schünemann gleich bei der Begrüßung deutlich. Viele offene Fragen blieben in der Vergangenheit unbeantwortet. Endlich habe die Landeregierung die Kompetenzen bei dem Thema „Digitales“ gebündelt. Stefan Muhle sei jetzt der Ansprechpartner für die Kommunen. „Sie sind das Gesicht der Landesregierung für den überfälligen flächendeckenden Breitbandausbau“.

Der aus Melle stammende Jurist kennt die Probleme des ländlichen Raumes genau. In den vergangenen Jahren war er als 1. Kreisrat im Landkreis Osnabrück tätig und in dieser Funktion auch für den Breitbandausbau zuständig. Davor sammelte er Erfahrung in der Landesregierung sowohl im Kultusministerium als auch in der Staatskanzlei. Noch nicht einmal 100 Tage im Amt besuchte der Staatssekretär den Landkreis Holzminden. Spätestens nach den eindringlichen Schilderungen der Kommunalpolitiker über die mangelnde digitale Infrastruktur in dieser Region, wird Stefan Muhle die Dimension seiner Aufgabe deutlich geworden sein. So stellt er auch klar: „Mir ist bewusst, welche Erwartungen mit meiner neuen Funktion verbunden sind“. Allerdings könnten die Versäumnisse der letzten 10 Jahre nicht Übernacht beseitigt werden.

Die Landesregierung werde nunmehr mit Hochdruck insbesondere den ländlichen Raum beim Breitbandausbau unterstützen. Erstmalig würden Landesmittel zur Verfügung gestellt. Dafür werde ein Sondervermögen von 1 Mrd. € aus den Haushaltsüberschüssen gebildet. Mit 500 Mio. € werde man noch in diesem Jahr starten. Zusätzliches Geld würden die Probleme allerdings nicht allein lösen. Die komplizierten Vorgaben der europäischen Union, die bürokratischen Förderkriterien des Bundes und das „Rosinenpicken“ der Telekommunikationsunternehmen verhinderten in der Vergangenheit einen schnellen Erfolg. Das Festhalten an der „Vectoring“-Lösung der Telekom und die damit verbundene Förderung der veralteten Kupferdraht-Technik seien auch nicht hilfreich gewesen.

Sicherlich könne Niedersachsen allein das Rad nicht neu erfinden. Dennoch wolle man mit dem eigenen Förderprogramm unbürokratisch helfen. Dazu sei aber eine EU-Notifizierung erforderlich. Einfach etwas auf die bestehenden Programme draufzusatteln, würde wenig bringen. Bis zum Sommer werde die Landesregierung einen Masterplan „Digitales“ erstellen. Dabei würden die sogenannten „weißen Flecken“ identifiziert. Zusammen mit den Kommunen und der Wirtschaft sollen dann individuelle Lösungen erarbeitet werden.

Wie sehr die Zeit drängt, machten die Bürgermeister unmissverständlich deutlich. „Wenn nicht kurzfristig das Gewerbegebiet der ehemaligen Kaserne in Stadtoldendorf an das Glasfasernetz angeschlossen wird, stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel“, schlägt Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders Alarm. Burghard Lein von der Firma Schott ergänzt: „Ohne Glasfaser werden wir bald durch die Umstellung auf Voice over IP nicht einmal mehr telefonieren können.“ Ähnlich argumentiert die Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke: „Mir geht es um die Zukunft der Arbeitsplätze aber auch um die Zukunft unserer Kinder“. Ohne leistungsstarke Internetverbindungen an den Schulen könne moderner Unterricht nicht angeboten werden. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Schüler aus den Dörfern ohne Internet schulisch benachteiligt würden.  

Dabei war der Landkreis Holzminden in den letzten Jahren nicht untätig. „Seit 2009 wird der Breitbandausbau aktiv unterstützt“, so M. Karwasz von der Wirtschaftsförderung. Immerhin seien knapp 9800 Wohngebäude über Vodafone (bis 200 Mbit/s) und 8.900 von der Telekom (bis 100 Mbit/s) an das Breitband angeschlossen. Weitere Ausbaustufen für alle Bereiche, die unter 30 Mbit/s versorgt sind, sollen bis 2020 folgen. Die negativen Erfahrungen mit der Firma Sewikom, die 550 Wohngebäude über Richtfunk versorgen, schilderten die Bürgermeisterin aus Holenberg und der Bürgermeister aus Heinsen sehr anschaulich. „Wir sind hier über Jahre vertraglich gebunden und erreichen die Verantwortlichen kaum“, so Reiner Wölk. Uwe Schünemann treibt noch etwas anderes um: „Bereits geförderte Gebiete dürfen bei dem jetzt richtigen aber neuen Ansatz der Bundesregierung, zukünftig nur noch Glasfaser möglichst bis in jedes Haus zu fördern, nicht leer ausgehen.“ Bisher sei lediglich ein Ausbau bis zu 50 Mbit/s gefördert worden. 

Einen ganzen Strauß von Wünschen und Anregungen konnte der Sonderstaatssekretär mit nach Hannover nehmen. Bei der Lagebeurteilung waren sich die Kommunalpolitiker und der Landespolitiker in nahezu allen Punkten einig. Auf eines machte Stefan Muhle aber schon aufmerksam: „Schnelles Internet zum Nulltarif wird es nicht geben können“. Gas und Strom seien auch nicht umsonst zu haben. Selbstverständlich müssten die Kosten auch für Unternehmen bezahlbar bleiben. „Ich werde mich um die drängendsten Probleme persönlich kümmern“, versprach der Staatssekretär. Dazu zähle insbesondere der Glasfaseranschluss der Gewerbegebiete. Das Wirtschaftsministerium kämpfe um jeden Arbeitsplatz – aber vor allem im ländlichen Raum.

Foto: CDU

Montag, 09. April 2018 13:36 Uhr

Stadtoldendorf (r). Überrascht habe ich den Leserbrief von Bürgermeister Affelt gelesen, denn wie so oft werden hier mal wieder Realitäten verkannt. Die Förderschule in Deensen soll und wird nicht nach Plänen der SPD Kreistagsfraktion umgehend geschlossen, sondern die Schule läuft wie vorgesehen aus. Niemand von den Eltern muss Angst haben, in einem halben Jahr ihre Kinder in anderen Schulen unterbringen zu müssen.

Der Auslauf des Standortes Deensen schwächt die Samtgemeinde nicht, er stärkt sie. Denn, durch das Freiwerden der Lehrkräfte dort können diese andere Schulen in Eschershausen-Stadtoldendorf gezielt bei dem wichtigen Thema Inklusion unterstützen und die Qualität des Unterrichts, sowie die Abdeckung der Förderbedarfe sichern. Ihre Qualitäten werden dort benötigt, wie Herr Affelt ja auch im Weiteren feststellte. Aber woher nehmen, wenn nicht aus Deensen, wo sehr erfahrene Pädagogen sind? Backen können wir sie noch nicht!

Das Thema Inklusion entscheiden nicht wir in Eschershausen-Stadtoldendorf, auch nicht der Kreis, sondern die Lehrkräfte stellt die Landespolitik. Das muss uns allen bewusst sein. Unser Ziel muss es sein, die Aufgabe, die wir übertragen bekommen, so gut es geht zu bewältigen und die Schul- und Bildungslandschaft in unsere Kommune zu sichern und weiterzuentwickeln. Nur, weil das Land eine Regelung erlassen hat, heißt es nicht, dass man hierauf aufspringen muss.

Herr Affelt, anstatt sich bei diesem Thema an der SPD abzureiben sollten Sie Ihre Kraft aufwenden, einen besseren Vorschlag zur Umsetzung unserer Aufgaben und zur Weiterentwicklung und Stärkung unserer Bildungslandschaft zu machen.

Text: Alexander Müller, Samtgemeindebürgermeisterkandidat der SPD

*Für die Inhalte einer Lesermeinung ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Weser-Ith News distanziert sich insoweit von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Weser-Ith News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

(Der Leserbrief von Helmut Affelt ist hier abrufbar.)

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Wirtschaft
Kreis Holzminden bietet 388 freie Lehrstellen –  Hotels und Restaurants suchen noch 20 Azubis Montag, 23. April 2018 09:25 Uhr
Kreis Holzminden bietet 388 freie Lehrstellen – Hotels und Restaurants suchen noch 20 Azubis
Montag, 23. April 2018 08:14 Uhr

Holzminden (as). Ganz nach dem Motto „Auf in ein neues Leben- erst Holzminden, dann die ganze Welt“ präsentierten Auszubildende von Symrise, Tesium und Symotion sich und ihren auserwählten Ausbildungsberuf.

Erst Holzminden, dann die ganze Welt

Unter diesem Slogan repräsentierten junge Auszubildende sowie Ausbildungsleiterin Petra Brychcy die neun Ausbildungsberufe, die bei Symrise, Tesium und Symotion angeboten werden. „Symrise hat viel Vertrauen in seine Auszubildende“, erzählt Chemielaborantin Julia. Genau diese Tatsache umschreibt ihr Motto. Denn neben abwechslungsreichen Tätigkeitsbereichen hält Symrise einige Hilfestellungen für seine jüngsten Mitarbeiter bereit.

Neben der Unterstützung bei der Wohnungssuche, dem Pendeln zwischen Universität und Wohnort, werden auch Auslandsaufenthalte geplant. Damit legt Symrise den Grundstein für seine Auszubildende, erst in Holzminden Fuß zu fassen und anschließend in der ganzen Welt erfolgreich zu sein.

Werksunterricht festigt Sprachkenntnisse und erworbene Kompetenzen

Neben dem gewöhnlichen Berufsschulunterricht und den Vorlesungszeiten in der Universität in Göttingen erhalten Studierende und Schüler bei Symrise durch den werkseigenen Unterricht die Gelegenheit, das Gelernte zu festigen und darüber hinaus Kompetenzen zu erweitern. „Für unseren Auslandsaufenthalt lernen wir im Werksunterricht zusätzlich Spanisch und Englisch“, berichtet Nike Carlotta Rasch, Dualstudentin des Bachelorstudiengangs Business Administration. Auch Grundlagen der Wirtschaft, Makro- und Mikroökonomie wird den Schülerinnen und Schülern nahegebracht. 

Happy End bei Symrise garantiert

„Unsere Ausbildung kann man mit einem sehr guten Kinofilm vergleichen. Für uns gibt es immer ein Happy-End“, erzählt Margareta Schultheiß, die während der Ausbildungszeit bei Symrise ihre beste Freundin, Jordis Multhaup kennenlernte. „Trotz der Größe der Firma sind wir alle wie eine kleine Familie“, pflichtet Jordis bei. Durch den firmeneigenen Chor „Symvocals“ und der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit bilden alle Auszubildende ein großes Netzwerk.

Auszubildende für 2019 stehen in den Startlöchern

„Wir bilden zurzeit insgesamt 140 Auszubildende aus, für August 2018 haben wir bereits auch einige neue Azubis“, stellt Ausbildungsleitung Petra Brychcy erfreut fest. Durch die Zusammenarbeit und Kooperation mit Schulen oder durch Berufsorientierungstage geben wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, unser Unternehmen kennenzulernen. Auch am Tag der Ausbildung kamen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Höxter gemeinsam mit ihrem Lehrer Dirk Nahrwold nach Holzminden, um sich zu informieren. 

Durch Praktika und Schnuppertage sammeln Jugendliche und ihre Eltern gemeinsam Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe. Durch den Austausch mit den Auszubildenden erhält man zudem wichtigste Informationen aus erster Hand.

Donnerstag, 19. April 2018 12:34 Uhr

Holzminden (r). Der Sommer steht vor der Tür und die ersten Sonnenstrahlen locken viele Menschen ins Freie an den Grill. Für Snacks, Saucen, Fleischprodukte und Co. hat Symrise eine Geschmackslösung entwickelt, die diesen einen natürlichen Grillgeschmack verleiht. Grillicious stellt eine hervorragende Alternative zu traditionellen Grill-Aromen dar, die aufgrund einer EU-Vorgabe ab dem 22. April 2018 nicht mehr verwendet werden dürfen.

Aufgrund dieser Umsetzungsverordnung der Europäischen Union (EU) aus dem Jahr 2012 benötigt die Lebensmittelindustrie nun Geschmackslösungen, die im Einklang mit den neuen Richtlinien stehen und gleichzeitig vergleichbare Geschmacksergebnisse garantieren. Mit Grillicious von Symrise erhalten Lebensmittelhersteller eine passende Lösung für ihre Produkte. „Wir haben Grillicious auf Basis der neuen EU-Vorgaben entwickelt und damit unser hochwertiges und zuverlässiges Angebot an Geschmacks- und Inhaltstoffen ausgebaut“, sagt Simone Ehbrecht, Marketing Director Culinary EAME Flavor Division Symrise. „Mit Grillicious erhalten unsere Kunden ein Grill-Aroma mit dem von ihnen bevorzugten authentischen Grill-Geschmack, den sie sogar als natürlich deklarieren können und der zugleich die Vorgaben der für sie relevanten Gesetze erfüllt.“

Nachhaltig und mit stabilem Preis-Leistungs-Verhältnis

Grillicious basiert auf pflanzlichen Ölen und kann als natürliches Aroma gekennzeichnet werden. Dank der Symrise-eigenen Produktion können Kunden auf das nachhaltige und verantwortungsbewusste Handeln der Holzmindener vertrauen, denn sie erhalten ein zuverlässiges und zulässiges Produkt für ihre eigenen Anwendungen. Darüber hinaus garantiert Grillicious ein stabiles Preis-Leistungs-Verhältnis und ein konstantes Geschmacksprofil im finalen Lebensmittel.

Foto: Symrise

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Dienstag, 17. April 2018 11:47 Uhr

Vorpremiere am 22. April

Early Man – Steinzeit bereit FSK ab 0 freigegeben

Vor vielen, vielen Jahren erfanden die ersten Menschen und die Dinosaurier nach einem Meteoritenabsturz den Fußball, doch einige Jahrtausende später hat der auf diese Erfinder zurückgehende Stamm des Steinzeitmenschen Dug (Stimme im Original: Eddie Redmayne / deutsche Stimme: Friedrich Mücke) diesen Sport vergessen. Dug, sein Wildschwein-Kumpel Hognob (Nick Park) und die anderen gehen lieber Kaninchen jagen! Das friedliche Leben des Stammes wird dann eines Tages durch Bronzezeitmenschen unter der Führung von Lord Nooth (Tom Hiddleston / Kaya Yanar) gestört, die Dug und seinen Stamm verbannen, um die Bronze abzubauen, die in deren Tal lagert. Das will Dug jedoch nicht auf sich sitzen lassen und so stellt er gemeinsam mit der fußballbegeisterten Goona (Maisie Williams / Palina Rojinski) eine Mannschaft auf die Beine. Das schnöselige Bronzezeit-Team wird zum ultimativen Entscheidungsspiel herausgefordert...

Ghost Stories FSK ab 16 freigegeben

Professor Philip Goodman (Andy Nyman) ist voll und ganz davon überzeugt, dass übernatürliche Phänomene jedweder Art Unfug sind. Deswegen nimmt der bekannte Skeptiker und Moderator einer Entlarvungs-Fernsehsendung namens „Psychic Cheats“ auch nur zu gerne die Gelegenheit war, drei paranormale Fälle zu untersuchen, in der festen Überzeugung, diese schon bald als Schwindel entlarvt zu haben. An diesen Fällen scheiterte einst schon sein Idol Charles Cameron (Leonard Byrne), das sich deswegen aus der Öffentlichkeit zurückzog und lange als verschollen galt, bis er Goodman überraschend kontaktiert. Die gruseligen Geschichten, die Goodman auf dessen Drängen untersucht, zwingen ihn schon bald dazu, seine Überzeugungen zu revidieren. Es geht um den IrrenhausNachtwächter Tony Matthews (Paul Whitehouse), die furchtbare nächtliche Begegnung des jungen Simon Rifkind (Alex Lawther) und den Geschäftsmann Mike Priddle (Martin Freeman), der eine schreckliche Last mit sich herumträgt…

Filmkunsttag am Montag: Fikkefuchs FSK ab 16 freigegeben

Rocky (Jan Henrik Stahlberg) war einst ein echter Frauenheld, zumindest in seiner eigenen Wahrnehmung, doch seine besten Tage liegen mittlerweile längst hinter ihm. Das hält den Möchtergern-Casanova jedoch nicht davon ab, weiterhin jungen Frauen hinterherzusteigen. Nun lernt er kurz vor seinem 50. Geburtstag einen jungen Mann namens Thorben (Franz Rogowski) kennen, der behauptet, sein Sohn zu sein, und ist doch noch einmal als Verführer gefordert. Denn Thorben weiß nicht, wie man Frauen rumkriegt und will von seinem Vater in diese hohe Kunst eingeführt werden. Doch das ist nicht so leicht: Nicht nur merkt Rocky ziemlich schnell, dass bei Thorben eine Menge Arbeit nötig ist. Auch der Sohn kann bald nicht mehr ignorieren, dass es mit den Aufreißergeschichten seines Vaters nicht allzu weit her ist. Dennoch kommen die beiden Männer sich langsam näher…

Fotos: Roxy Holzminden

Montag, 16. April 2018 16:20 Uhr

Holzminden (r). Die Stiebel Eltron-Gruppe hat das Unternehmen Danfoss Värmepumpar AB, bekannt unter dem Markennamen ‚Thermia Wärmepumpen‘, von der dänischen Danfoss A/S übernommen. Über den Transaktionswert haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Danfoss Värmepumpar AB (Thermia) ist der drittgrößte Anbieter im nordischen Wärmepumpenmarkt mit einem Umsatz von jährlich rund 68 Millionen Euro. Thermia mit Sitz in Arvika, Schweden, beschäftigt 210 Mitarbeiter in Schweden, Finnland und Norwegen.

"Die starke Position von Thermia in den nordischen Ländern und das moderne Produktportfolio ergänzen den Fokus von Stiebel Eltron auf Heizen und Kühlen mit erneuerbaren Energien perfekt. Die Stärke des Produktangebots von Thermia wird Stiebel Eltron auch helfen, sein Geschäft in anderen Märkten zu entwickeln, die von Sole-Wasser-Wärmepumpen dominiert werden", sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Finanzen Stiebel Eltron.

Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer Technik, Einkauf und Personal Stiebel Eltron, ergänzt: "Da sich die Produktpaletten und die Märkte, in denen die Unternehmen stark sind, kaum überschneiden, wird die Kombination von Thermia und Stiebel Eltron dazu beitragen, die Position der Gruppe in einem zunehmend wettbewerbsintensiven europäischen Wärmemarkt zu sichern. An den beiden Standorten Holzminden und Arvika werden wir weiterhin Wärmepumpen für die Gruppe entwickeln und produzieren. Es gibt eine große Chance, durch die Entwicklung gemeinsamer technischer Plattformen und Einkaufsaktivitäten Synergien zu schaffen."

Thermia bleibt als aktive Marke der Gruppe in der nordischen Region innerhalb der bestehenden Vertriebsstrukturen bestehen. Das Unternehmen wird weiterhin vom derzeitigen Managementteam unter der Leitung von Magnus Glavmo geführt. "Wir freuen uns sehr, der Stiebel Eltron Gruppe beizutreten, da wir der Überzeugung sind, dass Thermia wesentlich zur weiteren positiven Entwicklung der Gruppe beitragen kann", so Magnus Glavmo.

Foto: Stiebel Eltron

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Sport
Hexenkessel „Rumbruchshölle“: TV 87 Stadtoldendorf ringt Tabellenführer nieder +++ mit Video +++ Sonntag, 22. April 2018 21:40 Uhr
Hexenkessel „Rumbruchshölle“: TV 87 Stadtoldendorf ringt Tabellenführer nieder +++ mit Video +++
Sonntag, 22. April 2018 19:50 Uhr

Stadtoldendorf (red). An Spannung und Dramatik war das Spiel um die Tabellenführung kaum zu übertreffen. Die Mannen von Trainer Niemeyer erobern sich mit einem 24:22 Sieg gegen den TuS Himmelsthür die Tabellenführung zurück.

Ein ausführlicher Bericht und eine Video-Zusammenfassung folgt.

Sonntag, 22. April 2018 11:10 Uhr

Eschershausen (r). Mit einundzwanzig Herren und dreizehn Damen aus sieben Vereinen waren die diesjährigen Kreismeisterschaften des Badmintonfachverbandes Holzminden sehr gut besucht. Ausrichter war der MTSV Eschershausen, der die Veranstaltung an beiden Tagen organisiert hatte und für einen reibungslosen Spielablauf sorgte. Mit neun Akteuren stellte der Tuspo Grünenplan die meisten Teilnehmer. Der Wanderpokal für den erfolgreichsten Pokal wurde jedoch an den MTV Boffzen weitergegeben, der mit einigen Spielern aus der Verbandsklasse die meisten Titel erringen konnte. Erfreulich, dass einige Jugendliche am Start waren, die nicht nur gut mitspielten, sondern für ihre weitere Karriere viel lernen konnten.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Herreneinzel A 1. Michael Hille (MTV Boffzen), 2. Sebastian Sander (TV 87 Stadtoldendorf), 3. Johannes Brugmann (MTV), 4. Sascha Rehbein (Tuspo Grünenplan), 5. Hendrik Adam (MTSV Eschershausen), 6. Stephan Willudda (Tuspo), Herreneinzel B 1. Oliver Reese (GSV Holzminden), 2. Patrick Dehne (TV 87 Stadtoldendorf), 3. Patrick Magnus (MTSV), 4. Torsten Berndt (beide MTSV), 5. Mohamed Rawda (Tuspo), 6. Narongdet Mueanmat (MTSV), Herrendoppel A 1. Hille/Brugmann (MTV), 2. Adam/Rehbein (MTSV/Tuspo), 3. Sander/Ismail Kirmizibayrak (TV 87), Herrendoppel B 1. Reese/Daniel Quadros (GSV), 2. Ullrich Koch/Sebastian Schulz (TV Bodenwerder), 3. Dehne/Magnus (TV 87/MTSV), 4. Willudda/Rochat Mohamad, 5. Rawda/Ramadan Mohamad (alle Tuspo), 6. Torsten Berndt/Christian Hallas (MTSV), Dameneinzel A 1. Helena Holletzek, 2. Nathalie Söhngen (beide MTV), 3. Marie Sophie Nerbas (Tuspo), Dameneinzel B 1. Caroline Schütte (GSV), 2. Astrid Büthe, 3. Heva Mohamad (beide Tuspo), Damendoppel A 1. Holletzek/Söhngen (MTV), Damendoppel B 1. Schütte/Sabine Engelhardt (GSV), 2. Denise Geese/Birgit Sander (MTSV/TV 87), 3. Büthe/Nerbas (Tuspo), 4. Constanze Knappwost-Gieseke/Marieka Röchert (Delligser SC/Tuspo), 5. Heike Kohlenberg/Dina Sehlmann (TVB), Mixed A 1. Hille/Söhngen, 2. Brugmann/Holletzek (alle MTV), Mixed B 1. Mevers/Geese (MTSV), 2. Quadros/Schütte, 3. Reese/Engelhardt (alle GSV), 4. Kirmizibayrak/Sander (TV 87) sowie Schulz/Kohlenberg (TVB), Willudda/Büthe (Tuspo), Willi Gundelach/Knappwost-Gieseke (DSC), Koch/Sehlmann (TVB), Mueanmat/Nerbas (MTSV/Tuspo), Mohamad/Mohamad und Mohamad/Röchert (alle Tuspo).

Foto: Willudda

Samstag, 21. April 2018 20:31 Uhr

Stadtoldendorf (red). „Niemand hätte uns zu Beginn der Saison zugetraut, dass wir am Sonntag, 22. April, um die Tabellenspitze spielen“, berichtet Dominik Niemeyer, Trainer der TV 87 Handballherren. „Wir haben bereits viel erreicht in dieser Saison und können das Ganze jetzt noch am Sonntag krönen“, fügt Niemeyer vor dem unbestrittenen Spitzenspiel in der Landesliga gegen den Tabellenführer aus Himmelsthür an.

Dass es zu diesem Highlight überhaupt gekommen ist, liegt unter anderem am vergangenen Wochenende, als zwei Spielen binnen circa 24 Stunden siegreich bestritten worden sind. „Die Abwehr und Körpersprache hat mir deutlich besser gefallen, als in den vorherigen Wochen. Wenn wir am Sonntag wieder alles in der Defensive reinwerfen und im Angriff erneut diszipliniert unsere Chancen herausspielen, sowie den Spielfluss aufrechterhalten, dann haben wir auch gegen Himmelsthür gute Chancen“, berichtet Niemeyer.

Worauf seine Mannschaft besonders zu achten hat, verrät der Trainer auch: „Die Herausforderung wird zudem unser Rückzugsverhalten sein, um dem schnellen Umschaltspiel von Himmelsthür entgegenzuwirken.“

Ein Showdown zu diesem Zeitpunkt dürfe seine Mannschaft nicht nervös machen, das Team habe sich das Topspiel verdient und nun gilt es, dieses Spiel zu genießen. „Die Jungs haben richtig Bock auf das Spitzenspiel und wir haben uns in dieser Woche auch entsprechend vorbereitet. Wer am Sonntag alles gibt und an seine Grenzen geht, hat sich niemals etwas vorzuwerfen!“

Anwurf der Partie ist am Sonntag um 17 Uhr in Stadtoldendorf. Mit einer vollen Rumbruchshalle ist zu rechnen!

Samstag, 21. April 2018 10:41 Uhr

Bodenwerder (red). Der Nachwuchs der TSG Münchhausenstadt Bodenwerder und des TSV Dielmissen kehrte von den Bezirks-Synchronmeisterschaften im Trampolinturnen aus Laatzen mit einer Goldmedaille, zwei Silber und einer Bronzemedaille zurück.

In der Wettkampfklasse der männlichen D-Jugend glänzten Tom Leon Weper und Finn Merk von der TSG Münchhausenstadt Bodenwerder. Das eingespielte Synchronpaar hatte am Ende einen komfortablen 5-Punkte-Vorsprung vor der Konkurrenz aus Grasdorf und Hameln. Ihr Ziel ist es in diesem Jahr die Qualifikation für die Deutschen Synchronmeisterschaften zu erreichen. In der gleichen weiblichen Altersklasse freute sich das Paar Sarah Pagel/ Juliette Eigemann vom TSV Dielmissen über Platz zwei. Ebrenso ihre Vereinskameradin Lucia Vorat mit ihrer Partnerin Amelie von Kaisenberg (TSV Anderten) in der weiblichen Jugend C. Weitere Platzierungen vom TSV Dielmissen: Platz 6 für Nele Rückemann u. Jette Kindler in der weiblichen Jugend C und Platz 7 für Finja Klenke und Jana Hagelgans bei der Jugend D.

Im zusätzlich stattfinden Mini-Mixed-Synchronwettkampf erturnte Finn Merk mit seiner Partnerin Sarah Pagel die Bronzemedaille gefolgt von Chantal Loresch/Tom Ebeling beide Dielmissen auf Platz 5 im Finale. Platz 7 für Tom Leon Weper und Juliette Eigemann in einem großen Teilnehmerfeld.

Foto: TSG Münchhausenstadt Bodenwerder/ TSV Dielmissen

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Panorama
Tomaten, Bienenweiden und viele Stauden Pflanzenflohmarkt auf dem Hof Sasse an der Diemel Mittwoch, 18. April 2018 14:45 Uhr
Tomaten, Bienenweiden und viele Stauden Pflanzenflohmarkt auf dem Hof Sasse an der Diemel
Mittwoch, 11. April 2018 07:24 Uhr

Hameln (red). Am Dienstag, 10. April, kurz nach 17 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Deisterstraße/Kreuzstraße in Hameln ein Verkehrsunfall, bei dem ein 11-jähriger Junge schwer verletzt wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte der Junge im Bereich der Kreuzung als Fußgänger die Kreuzstraße überqueren. Hierbei wurde er von einem Skoda Fabia erfasst, der vom Berliner Platz kommend in Richtung Bahnhof fuhr. Während der 22-jährige Skoda-Fahrer aus Coppenbrügge körperlich unverletzt blieb, wurde der 11-Jährige schwer verletzt.

Der Schwerverletzte wurde mit nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungstransporthubschrauber "Christoph 4" in eine Klinik nach Hannover geflogen. Ein Notfallseelsorger betreute vor Ort die benachrichtigten Eltern des Kindes, anwesende Augenzeugen und den beteiligten Autofahrer. Während der Rettungsmaßnahmen bzw. Unfallaufnahme und insbesondere durch die Landung des Rettungshubschraubers auf dem Berliner Platz mussten wichtige Straßenzüge gesperrt werden, unter anderem die Deisterstraße / Morgensternstraße (Bundesstraße 1 / 217).

Montag, 09. April 2018 08:12 Uhr

Münster (red). Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter mit Hochdruck, um die Hintergründe der schrecklichen Tat in Münster zu klären. Mittlerweile steht fest, dass der 48-jährige Täter aus Münster über zwei weitere Wohnadressen in Dresden und Pirna verfügte. Die Wohnungen wurden von der Polizei durchsucht. Die Durchsuchungsmaßnahmen in Münster und die Auswertung der Ergebnisse dauern noch an. In der Wohnung in Münster fanden die Ermittler am heutigen Tag mehrere Gasflaschen sowie Kanister mit Bioethanol und Benzin. Zu welchem Zweck der Täter die Stoffe in seiner Wohnung aufbewahrt hat, ist Gegenstand der Ermittlungen. „Bislang haben sich weiterhin keinerlei Hinweise auf eine politische Motivationslage des Täters sowie mögliche Mittäter ergeben", sagte Polizeipräsident Hajo Kuhlisch in Münster. „Wir haben aber Hinweise darauf, dass die Ursachen für die Ausführung der Tat in seiner Persönlichkeit begründet sind.“

Der 48-Jährige war nach aktuellen Erkenntnissen zuvor fünfmal polizeilich in Erscheinung getreten. Drei Verfahren liefen bei der Staatsanwaltschaft Münster, zwei bei der Staatsanwaltschaft in Arnsberg. Die Verfahren betrafen:

  • Bedrohung (Tatzeitpunkt: 19.11.2014, Verfahren der Staatsanwaltschaft Arnsberg)
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Tatzeitpunkt 16.04.2015)
  • Sachbeschädigung (Tatzeitpunkt 16.06.2015),
  • Bedrohung (Tatzeitpunkt 09.07.2016, Verfahren der Staatsanwaltschaft Arnsberg)
  • sowie Betruges (Tatzeitpunkt, 09.11.2016).

„Die Verfahren der Staatsanwaltschaft Arnsberg betrafen jeweils Auseinandersetzungen im familiären Bereich“, erläuterte Leitende Oberstaatsanwältin Elke Adomeit von der Staatsanwaltschaft Münster. „Sämtliche Verfahren wurden mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.“

Ende März meldete sich der Täter per Email unter anderem bei einem Nachbarn. Aus dem Inhalt ergaben sich vage Hinweise auf suizidale Gedanken, aber keinerlei Anhaltspunkte für die Gefährdung anderer Personen. Die Polizei erhielt Kenntnis über die E-Mail und suchte die Anschrift des Täters auf. Polizeibeamtinnen und -beamte trafen jedoch an der Wohnanschrift niemanden an. Nachbarn gaben an, die Person bereits längere Zeit nicht mehr gesehen zu haben. Aufgrund der weiteren Wohnanschriften in Dresden und Pirna wurde auch die dort zuständige Polizei über den Sachverhalt informiert. Auch dort wurde die Person nicht angetroffen. Weitere Erkenntnisse über den Verbleib des Täters konnten durch die Polizei bis zum Tatzeitpunkt nicht ermittelt werden. Die Stadt Münster hat mitgeteilt, dass der Täter zu dieser Zeit Kontakte zum Gesundheitsamt hatte.

„Wir konzentrieren uns jetzt mit unseren Untersuchungen insbesondere darauf, ein möglichst umfassendes Bild über das Verhalten des Täters in den Vorwochen zu erhalten, um dessen Motivation für die schreckliche Tat zu ermitteln“, erläuterte Kuhlisch das weitere Vorgehen. „Doch das benötigt Zeit. Diese Zeit müssen wir uns nehmen, um möglichst lückenlos aufzuklären.“

Sonntag, 08. April 2018 21:12 Uhr

Paderborn (red). Die größte Evakuierungsmaßnahme wegen einer Bombenentschärfung in der Stadt Paderborn ist am Abend zu Ende gegangen. Die Polizei zieht ein insgesamt positives Fazit. Nach dem Fund der Bombe vorletzte Woche am Peter-Hille-Weg war der Einsatz für Sonntag, 08.04.2018, vorbereitet worden. Das zu evakuierende Sperrgebiet umfasste einen Radius von 1,5 Kilometern um den Fundort. Gegen 6 Uhr wurden erste Straßen gesperrt, um Raum zur Evakuierung von Krankenhäusern und Pflegeheimen zu gewinnen. Weitere Sperrungen erfolgten am Vormittag. Bis 12.00 Uhr mussten alle Bewohner den Sperrbereich verlassen. Die Bevölkerung zeigte äußerste Besonnenheit und räumte den Bereich vorbildlich.

Trotz der riesigen Informationskampagne im Vorfeld der Evakuierung waren Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit einiger Menschen die Ursache für Verzögerungen im Zeitplan. Personen, die im Evakuierungsgebiet nach der Räumung teils aus dem eingesetzten Polizeihubschrauber entdeckt wurden, lotzten die Einsatzkräfte aus der Gefahrenzone. Insgesamt sprach die Polizei 30 Platzverweise aus, die allesamt von den Betroffenen befolgt wurden. Nachdem das Sperrgebiet geräumt war, begannen die Entschärfer mit ihrer Arbeit. Gegen 17 Uhr hatten Sie die drei Zünder der 1,8 Tonnen-Bombe erfolgreich entfernt. Bis zum Abtransport der Bombe mit einem Lastwagen blieben einige Straßen um den Fundort bis in die Abendstunden gesperrt. Die Hauptzufahrt zu den Krankenhäusern über die Husener Straße war bis 20.30 Uhr gesperrt, um die Rückführung der Patienten zu gewährleisten. Die Polizei war mit mehreren hundert Einsatzkräften vor. Laut Einsatzleitung lief der gesamte Einsatz bis auf zeitliche Verzögerungen wie geplant.

Sonntag, 08. April 2018 07:52 Uhr

Münster (red). Wie bereits berichtet, ist es am Samstagnachmittag in Münster zu einem schweren Vorfall in der Innenstadtgekommen: Gegen 15:27 Uhr fuhr ein silbergrauer Campingbus im Zentrum von Münster in eine Gruppe von Menschen, die sich im Außenbereich einer Gaststätte aufhielt. 

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft nun verkündet haben, wurden zwei Personen getötet und mehr als 20 zum Teil schwer bis hin zur akuten Lebensgefahr verletzt. Ums Leben gekommen sind bei dieser Tat eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg und ein 65-jähriger Mann aus dem Kreis Borken. Unmittelbar im Anschluss an die Tat richtete sich der Täter mit einer Schusswaffe selbst.

Einsatzkräfte der Polizei und der Rettungsdienste waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Die Polizei riegelte den Tatort weiträumig ab. Aufgrund des Tathergangs mussten die Beamten berücksichtigen, dass es sich um einen Anschlag handeln könnte. Deshalb war eine besondere Vorsicht und Umsicht am Tatort geboten.

Bei der ersten Inaugenscheinnahme des Tatfahrzeugs erkannten die Beamten mehrere Drähte, die zum Teil ins nicht einsehbare Fahrzeuginnere führten. Um eine Gefährdung für die Anwohner und die Einsatzkräfte auszuschließen, untersuchten Experten des Landeskriminalamts aus Düsseldorf intensiv das Fahrzeug. Erst nachdem die nötige Sicherheit gegeben war, konnten die Ermittler das Fahrzeug durchsuchen. Neben der bereits sichergestellten Tatwaffe lagen noch eine Schreckschusswaffe und rund ein Dutzend sogenannter Polenböller im Campingbus.

„Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen handelt es sich bei dem Fahrer vermutlich um einen 48-jährigen Mann aus Münster“, äußerte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt für die Staatsanwaltschaft Münster. „Bislang liegen keine Hinweise auf einen möglichen Hintergrund für die Tat vor. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck und in alle Richtungen geführt.“

Am Abend durchsuchten die Ermittler die Wohnung des vermutlichen Tatverdächtigen. Zunächst öffneten Spezialisten aus Sicherheitsgründen die Wohnungstür mit Hilfe von Sprengmitteln, anschließend nahmen die Ermittler die Räume in Augenschein. Sie fanden dabei unter anderem weitere Polenböller und eine Dekowaffe (unbrauchbar gemachte Maschinenpistole TYP AK 47).

„Wir haben zur Unterstützung Polizisten aus ganz Nordrhein-Westfalen angefordert, um alle notwendigen Maßnahmen zur Aufklärung dieser schrecklichen Tat zu ergreifen“, erläuterte der Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Fischer im Polizeipräsidium. Bereitschaftspolizisten sperrten dabei den Tatort weiträumig ab, Kriminaltechniker sicherten die Spuren und Ermittler gingen zahlreichen Hinweisen nach.

Dabei lobte der Einsatzleiter das besonnene Verhalten der Münsteraner Bürger unmittelbar nach der Tat: „Die Polizei konnte die notwendigen Maßnahmen schnell und reibungslos treffen, alle haben sich vorbildlich verhalten und den Tatortbereich sehr schnell verlassen.“

Mittlerweile laufen viele Hinweise zur Tat bei der Polizei Münster ein. Das Bundeskriminalamt hat im Internet ein Hinweisportal geschaltet. Unter der Adresse https://www.bka-hinweisportal.de können Videos oder Fotos, die im Zusammenhang mit der Tat stehen, hochgeladen werden.

„Allein die Tatortaufnahme wird viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Fischer. „Wir brauchen Zeit, die Spuren auszuwerten und die Ergebnisse der Ermittlungen zusammenzuführen.“ Auch am Sonntag sind Behinderungen oder Einschränkungen in Münsters Innenstadt aufgrund der andauernden Tatortaufnahme möglich.

Foto: Symbolfoto

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