Eschershausen(fba). Leider hatte sich in die Vorberichterstattung ein redaktioneller Fehler meinerseits eingeschlichen. Ich bitte dies zu entschuldigen. Die Raabestädter hatten kein Heimrecht, sondern mussten beim Tabellennachbarn, dem MTV Altendorf II antreten. Der Start mit den Doppeln verlief verheißungsvoll, den beide Eschershäuser Doppel mit Fenz/Mevers (5. Satz mit 11:9) und Giesemann/Murawsky, F. konnten ihre Spiele gewinnen. Das 3. Doppel mit Jacksch und Ergänzungsspieler Magnus verlor in vier Sätzen.

Beide Spitzenspieler Fenz und Giesemann gewannen ihre Spiele gegen Pokrant und Pötig. In der Mitte gewann Mevers mit 3:0 gegen den ehemaligen Eschershäuser Becker, H. deutlich. Murawsky gewann ohne große Mühe gegen Becker, F. mit 3:1. Im unteren Paarkreuz musste sich Joungster Magnus, der zum 1. Mal in der 2. Herren zum Einsatz kam mit 11:13 äußerst knapp im Entscheidungssatz gegen Günzel beugen. Jacksch gewann gegen Bernard. In den Spitzenspielen Fenz gegen Pokrant und Giesemann gegen Pötig gab es für die Kreisstädter wenig zu holen. Beide unterlagen in ihren Spielen. Somit endete die Begegnung mit einem klaren Auswärtssieg der Eschershäuser mit 9:2. „Dank einer guten Mannschaftsleistung war der Sieg verdient“, so Kapitän Sascha Fenz.

Mit jetzt 8:0 Punkten belegt die Mannschaft hinter dem Tabellenführer aus Lenne I (ebenfalls 8:0 Punkten) den zweiten Platz. Der vorgesagte spannende Kampf um die Staffelmeisterschaft hat schon begonnen. Sollten beide Spitzenteams ihre Form behalten und stets mit voller Truppe an den Start gehen, wird es für die nachfolgenden Mannschaften sehr schwer werden in das Meisterschaftsrennen einzugreifen.

Nach einer fast zwanzigmonatigen Spielunterbrechung musste die 3. Herren-Mannschaft des MTSV in der 3. Kreisklasse zum Auswärtsspiel beim TSV Kirchbrak V reisen und hatte schon mit nur 5 Spielern kaum eine Gewinnchance. Doch dank dreier Punkte von Tammo Brandt im beiden Einzeln und im Doppel mit Magnus und Siegen von Meinert und Magnus in den Einzeln konnte eine höhere Niederlage mit 5:9 noch verhindert werden. Tenor des Mannschaftskapitäns Friedhelm Bandke:“ Die Spielpause war einfach zu lang, der Spielrhythmus fehlte noch völlig und mit einem Spieler weniger, war nicht mehr drin.“ Im nächsten Auswärtsspiel am kommenden Donnerstag beim Nachbarn in Lüerdissen hofft die Mannschaft auf ein volles Team und auf ein besseres Abschneiden.