Grünenplan/Duingen (r). Wildunfälle gehören zu den zahlreichsten Unfällen im Straßenverkehr. „Wildtiere sind häufig in den Morgen- und Abendstunden aktiv“ sagt Jessica Damast, Leiterin der Revierförsterei Papenkamp. Aber auch nachts können Rehe, Wildschweine und Füchse unterwegs sein. Häufig laufen die Tiere in kürzester Entfernung vor Autos über die Straße oder halten sich am Straßenrand auf. „Wichtig ist es, die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten und gerade dort, wo Schilder vor Wildwechsel warnen, besonders aufmerksam zu sein.“ erklärt Revierförsterin Damast. „Rechtzeitig bremsen, Abblenden und Hupen – das haben wir alle in der Fahrschule gelernt.“ erinnert sie für den Fall von Wildtieren auf der Fahrbahn oder in deren Nähe.

Sollte sich trotz allem ein Wildunfall nicht vermeiden lassen, ist unverzüglich die Polizei zu verständigen. Diese informiert dann auch die zuständigen Jäger. Dies sollte so schnell wie möglich passieren, denn auch wenn der Wildunfall für Auto und Personen glimpflich endete, kann er für das Wildtier erhebliche Qualen bedeuten. Försterin Damast: „Hier müssen wir schnell handeln, um dem Tier Leid zu ersparen.“

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