Dienstag, 11.08.2020
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Donnerstag, 09. Juli 2020 13:48 Uhr

HAWK will möglichst viele Studierende fördern HAWK will möglichst viele Studierende fördern

Holzminden/Hildesheim (red). Nebenjob verloren, kein Anspruch auf BAföG und eine ungewisse Zukunft: In Corona-Zeiten brauchen viele Studierende dringend Unterstützung. Stipendien wie das Deutschlandstipendium sind nun besonders wichtig. „Gerade in dieser schwierigen Zeit brauchen unserer Studierenden eine finanzielle Unterstützung und eine starke Hand, die ihnen ein wenig Sicherheit und Zuversicht gibt. Das ermöglicht das Deutschlandstipendium“, stellt Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl, HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, fest.

Darum sei die Krise auch ein Ansporn, mehr Deutschlandstipendien als im letzten Jahr einzuwerben, erklärt Daniela Zwicker, an der HAWK zuständig für Fundraising und Alumniarbeit. Momentan bekommen 120 Studierende der HAWK das Deutschlandstipendium. Ein Jahr lang erhalten sie eine monatliche Unterstützung von 300 Euro. „In diesem Jahr haben wir uns ein noch höheres Ziel gesetzt“, so Zwicker. „Wir wollen 150 Stipendien für Studierende der HAWK ermöglichen.“

Dafür muss sie noch einige Förderinnen und Förderer gewinnen. Denn das Deutschlandstipendium wird zu einer Hälfte aus Mitteln des Bundes und zur anderen Hälfte durch engagierte Unternehmen, Vereine und Privatpersonen finanziert. „77 Stipendien haben wir in diesem Jahr schon eingeworben“, berichtet Zwicker. Viele der Förderinnen und Förderer engagierten sich schon seit einigen Jahren für das Deutschlandstipendium. Andere seien in der Coronakrise neu hinzugekommen, um gerade jetzt Studierende zu unterstützen. Denn der Bedarf ist groß: 375 Studierende der HAWK haben sich für ein Deutschlandstipendium beworben. „Wir wissen, dass viele unserer Studierenden durch die Corona- Pandemie in große finanzielle Schwierigkeiten geraten sind“, erklärt Zwicker.

Das Stipendium biete gerade in diesen Zeiten eine sichere Finanzierungshilfe – nicht nur für kurze Zeit, sondern über zwölf Monate. Dabei werden mit dem Deutschlandstipendium nicht nur die leistungsstärksten Studierenden unterstützt. Auch persönliches Engagement und Bedürftigkeit sind wichtige Kriterien bei der Vergabe. „Viele unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten leisten durch ehrenamtliche Tätigkeiten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, der besonders in Krisenzeiten von enormer Bedeutung ist“, betont Zwicker. 

Von dem Stipendium können Studierende nicht nur finanziell profitieren. Denn die Stipendiatinnen und Stipendiaten lernen ihre Förderinnen und Förderer persönlich kennen. So können beide Seiten wertvolle Kontakte knüpfen. Durch Unternehmensbesuche und Praktika haben so einige Stipendiatinnen und Stipendiaten der HAWK bereits ihren Wunscharbeitsplatz gefunden – und Unternehmen wertvolle Fachkräfte gewonnen. 

Doch unabhängig davon, wie intensiv der Austausch zwischen Stipendiatin oder Stipendiat und Förderin oder Förderer ist: Für Studierende bedeutet ein Stipendium eine erhebliche Erleichterung und weniger Sorgen im Alltag. In einem Video erzählen einige der aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten, warum sie sich für das Deutschlandstipendium beworben haben, welche Hindernisse es dabei zu überwinden galt, und was das Stipendium für sie bedeutet.

Das Video auf YouTube: 

Foto: HAWK

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