Eschershausen-Stadtoldendorf (rus/red). Die Burgruine Homburg ist seit 2009 gesperrt, die Aussichtsplattform aus Holz im Bergfried marode. Nun soll es endlich Ersatz geben, wie Stadtoldendorfs Bürgermeister und Fördervereins-Vorsitzender Helmut Affelt im Rahmen eines Pressegespräches berichtet. Schon 2020 soll mit ersten Maßnahmen begonnen werden, im Jahr darauf könnte der sogenannte Turm-im-Turm dann stehen. Den Weg dazu ebnen soll unter anderem auch ein Förderprogramm, welches man beantragt habe und in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) in Anspruch nehmen wolle.

Die Turm-in-Turm-Lösung ist nicht neu, schon 2018 berichteten die Weser-Ith News am Rande eines Treffens der Stiftung mit Aktueren vor Ort über diese Idee. Nun jedoch kommt wieder frischer Wind in das Vorhaben. Den Förderverein Homburg gibt es seit 2012, doch augenscheinlich ist trotz immenser Bemühungen des Vereins oben auf der Burg nur wenig passiert, die Weser-Ith News berichteten hierzu ebeenfalls erst vor Kurzem. Nun könnte mit dem Vorhaben endlich eines der größten Etappenziele des Vereins, die Homburg wieder für Touristen und Einheimische attrakiver zu gestaltet, erreicht werden.

Vorgesehen ist, im Inneren des Bergfriedes die marode Holzkonstruktion gegen eine massive Stahlkonstruktion auszutauschen, um die Aussichtsplattform wieder herzustellen. Dazu seien aber auch weitere Untersuchungen nötig, etwa des Bereiches innerhalb des jetzigen Bergfriedes, wo später die Fundamente eingesetzt werden müssen. Schon 2021, wenn alles nach Plan läuft, könnte die Turm-in-Turm-Lösung fertiggestellt sein.

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