Stadtoldendorf (red). Im letzten Jahr wurde der Waldspielplatz am Schützenhaus in Stadtoldendorf durch den Sturm nahezu total verwüstet. Auch zurrzeit tut sich am beliebten Spielplatz nichts. Der Spielplatz wächst langsam zu und außerdem müssen noch Bäume vom letzten Sturm gefällt und herausgeholt werden.

Die Homburg-Schule-Stadtoldendorf als Oberschule hat im Jahre 2018 einen Sponsorenlauf durchgeführt und dabei nahezu circa 4.200 Euro für den Spielplatz erlaufen. Daneben hat der Homburg-Förderverein angekündigt, die Spendensumme mit ca. 800 Euro aufzustocken. Ferner will die Stadt Stadtoldendorf sich personell und finanziell an der Reaktivierung des Waldspielplatzes beteiligen. Außerdem erhofft man sich einen Zuschuss von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Das Finanzielle scheint somit gelöst zu sein. So hat man jetzt verspätet die Planungen für die Ausgestaltung des neuen Waldspielplatzes angeschoben. Es soll nach einem Treffen mit den Schülern der Stadtoldendorfer Oberschule unter der Leitung der Lehrerin Veronika Seidel mit dem Bürgermeister der Stadt Stadtoldendorf Helmut Affelt und dem Stadtdirektor Wolfgang Anders ein weiteres Schulprojekt werden.

„Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule sollen den Gremien des Rates eine Modellskizze mit einer Kostendarstellung vorstellen“, so Helmut Affelt. „Die Schülerinnen und Schüler sollen mit einer Ortsbesichtigung ihren Spielplatz nach ihren Vorstellungen und Wünschen abbilden und dabei auch in Eigenarbeit die finanziellen Auswirkungen erleben“, sagte Wolfgang Anders.

So hat man sich zunächst auf einen weiteren Termin nach den Sommerferien verständigt, um weitere Schritte einzuleiten. Für Veronika Seidel ist es wichtig, dass die Schüler das Thema selbstständig erarbeiten und dabei auch den Erfolg ihres Einsatzes erleben. „Waldspielplatz sollte also so schnell wie möglich reaktiviert und ausgebaut werden!“

Fotos: Affelt