Holzminden/Hannover (red). Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann haben rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Holzminden während der jüngsten Plenarwoche den Niedersächsischen Landtag in Hannover besucht. Ziel des Besuchs war es, einen direkten Einblick in die parlamentarische Arbeit zu erhalten und den persönlichen Austausch zwischen Politik und Bürgerschaft zu ermöglichen.
Nach der Ankunft in Hannover begann der Besuch mit einem gemeinsamen Mittagessen im Landtagsrestaurant. In entspannter Atmosphäre bot sich dabei bereits die Gelegenheit zu ersten Gesprächen und zum gegenseitigen Kennenlernen.
Im Anschluss startete das offizielle Besucherprogramm des Landtages. Nach einer Einführung durch den Besuchsdienst nahmen die Gäste auf der Besuchertribüne des Plenarsaals Platz und verfolgten einen Teil der laufenden Sitzung. Auf der Tagesordnung standen dabei unter anderem die Beschlüsse über Empfehlungen zu Eingaben aus dem Petitionsausschuss, wodurch die Besucher einen unmittelbaren Eindruck davon gewinnen konnten, wie parlamentarische Beratungen und Entscheidungen im Landtag ablaufen.
Ein besonderer Programmpunkt war anschließend die Diskussionsrunde mit den Abgeordneten Uwe Schünemann und Sabine Tippelt. Dabei nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu aktuellen Themen aus der Region zu stellen. Diskutiert wurde unter anderem über den Umgang mit der zunehmenden Wolfspopulation, den Bürgerentscheid zu den Oberschulen in Stadtoldendorf und Bodenwerder sowie über die weiterhin unbefriedigende Verkehrsanbindung des Landkreises in Richtung Hannover.
Gerade die Erreichbarkeit der Region beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger seit längerem. Sowohl im Bahn- als auch im Straßenverkehr sehen viele Verbesserungsbedarf. „Seit 2010 stehen für die Planungen zum Ith-Tunnel 5 Mio. € zur Verfügung“, erinnert Uwe Schünemann an den Beschluss der Wulff-Regierung und beklagt gleichzeitig die nicht akzeptable Planungsdauer insbesondere aufgrund des Fachkräftemangels.
Bei der Bahnverbindung erschwert aktuell zudem eine durch einen Hangrutsch verursachte Langsamfahrstrecke zwischen Stadtoldendorf und Kreiensen die Anbindung zusätzlich. Uwe Schünemann betonte in diesem Zusammenhang, dass er hierzu im engen Austausch mit der Parlamentariergruppe Bahn stehe und sich weiterhin für Verbesserungen einsetze.
Der Besuch zeigt einmal mehr wie wichtig der direkte Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Politik ist – insbesondere in herausfordernden Zeiten. Entsprechend groß ist die Freude über das Interesse der Besuchergruppe und die engagierten Fragen während des gemeinsamen Austauschs gewesen.
Wer sich davon ebenfalls ein Bild machen möchte, ist schon jetzt herzlich eingeladen, an der nächsten Fahrt am Donnerstag, dem 25. Juni 2026 teilzunehmen.
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Foto: Echzell