Holzminden (red). Auf Anfrage der heimischen Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt teilte Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Althusmann den aktuellen Sachstand zur Bahnstrecke Paderborn-Kreiensein mit. Die übliche Vorentwurfsplanung ist demnach weitgehend abgeschlossen und aktuell laufen nur noch ergänzende Betrachtungen von Teilaspekten. Der endgültige Abschluss der Vorentwurfsplanung wird demnach noch im Juli 2020 erfolgen. Daher wird noch im Sommer eine genaue Kostenschätzung für das Projekt vorliegen. Nach ersten Ergebnissen ist davon auszugehen, dass der Streckenausbau einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kosten wird. 

„Es freut mich, dass wir schon zeitnah mit handfesten Ergebnissen rechnen können und nach Vorliegen der Kostenschätzung das Projekt weiter vorangetrieben werden kann“, so Tippelt.

Klar ist aber auch, dass es noch Abstimmungsgespräche mit dem Land Nordrhein-Westfalen geben muss. Diese mussten aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden, sollen nun aber zeitnah nachgeholt werden. „Ein Großteil der Strecke liegt auf dem Gebiet Nordrhein-Westfalens, hier müssen wir die guten Verbindungen zu den Bundes- und Landtagsabgeordneten auf der anderen Seite der Weser nutzen, um direkt nach der Sommerpause Termine für Gespräche zu vereinbaren. In diesen Gesprächen werde ich mich natürlich dafür einsetzten, das Projekt gemeinsam, möglichst schnell voranzutreiben“, so Sabine Tippelt weiter.

Außerdem geht Minister Dr. Althusmann in seinem Schreiben auf die Frage nach der Nutzung von Wasserstoffzügen zur Landesgartenschau in Höxter im Jahr 2023 ein. Die Firma Alstom hat diesbezüglich signalisiert grundsätzlich bereit zu sein. „Ich bin mir sicher, dass sich der Minister auch hier weiter einsetzen wird“, so Tippelt abschließend.