Donnerstag, 09. April 2026 Mediadaten Fankurve
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Hameln-Pyrmont (red). Am 11. April 2026 probt der Landkreis Hameln-Pyrmont gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen erneut den Ernstfall. Der sogenannte kreisweite Warntag findet regelmäßig am ersten Samstag eines Quartals statt und soll die Bevölkerung darüber informieren, mit welchen Systemen im Katastrophenfall gewarnt wird.

Um 12 Uhr ertönt zunächst kreisweit das Sirenensignal „Entwarnung“ in Form eines einminütigen Dauertons. Um 12:06 Uhr folgt die eigentliche Probe: Dann wird das Signal „Warnung der Bevölkerung“ – ein auf- und abschwellender Heulton – ausgelöst. Parallel dazu erfolgt eine Warnung über die App „NINA“. Ergänzend informieren der Landkreis Hameln-Pyrmont sowie die Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland (KRL) über ihre Social-Media-Kanäle. Um 12:12 Uhr wird die Übung erneut mit dem Signal „Entwarnung“ beendet.

Hinweise für den Ernstfall und bekannte Sirenenausfälle

Für den Fall einer echten Gefahrenlage empfiehlt der Landkreis klare Verhaltensregeln: Ruhe bewahren, Gebäude in massiver Bauweise aufsuchen, hilfsbedürftige Menschen unterstützen sowie Fenster und Türen schließen. Zudem sollten Informationen über Rundfunk oder Internet eingeholt werden – bei Stromausfall beispielsweise über das Autoradio. Die Warn-App „NINA“ ist zu beachten, Anweisungen von Einsatzkräften sind zu befolgen und Notrufe sollen ausschließlich in tatsächlichen Notfällen erfolgen.

Der Landkreis bittet zudem darum, Auffälligkeiten oder technische Defekte bei Sirenen möglichst genau zu melden. „Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, besondere Vorkommnisse im Zusammenhang mit den vorhandenen Sirenen oder auch technische Defekte, direkt an uns zu melden. Zur schnellstmöglichen Fehlerbeseitigung und Optimierung sollten die Standortangaben und Sachverhaltsbeschreibungen so exakt wie möglich erfolgen“, erklärt Marvin Schwiegmann, Leiter des Amtes für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Meldungen können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesendet werden.

Bereits bekannt ist der Ausfall von zehn Sirenen im Kreisgebiet. Betroffen sind unter anderem Standorte in Grupenhagen „Brands Koppelweg“, Gellersen „Kirschenstraße“, Reinerbeck „Im Bruche“, Reher „Hauptstraße“, Diedersen „Hellsieksweg“, Marienau „Knickstraße“, Esperde „Osterstraße“, Ohr „Berkeler Straße“, Heßlingen „Kapellenstraße“ sowie Hachmühlen „Neustädter Straße“. Diese Anlagen werden am Warntag nicht ausgelöst.

Umgang mit Ängsten und weitere Termine

In Krisensituationen reagieren viele Menschen mit Angst, Unsicherheit oder Hilflosigkeit. Fachleute empfehlen, soziale Kontakte zu pflegen, Tagesstrukturen einzuhalten und auf ausreichend Bewegung, Schlaf sowie regelmäßige Mahlzeiten zu achten. Auch Entspannungsübungen und bewusste Pausen können helfen, Stress abzubauen. Gleichzeitig wird geraten, den Medienkonsum zu begrenzen.

Weitere Informationen zum Umgang mit Ängsten sind auf der Website des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Aengsten-Sorgen-umgehen/mit-aengsten-sorgen-umgehen_node.html abrufbar.

Der nächste kreisweite Warntag im Landkreis ist für den 4. Juli 2026 geplant. Der bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 gegen 11 Uhr statt. Ein weiterer kreisweiter Warntag ist für den 10. Oktober 2026 vorgesehen.

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