Donnerstag, 22.08.2019
Donnerstag, 18. Juli 2019 23:06 Uhr

Verfolgungsfahrt durch drei Landkreise - 42-Jährige durch Polizei gestoppt Verfolgungsfahrt durch drei Landkreise - 42-Jährige durch Polizei gestoppt

Hameln-Pyrmont (red). Am frühen Nachmittag des 18. Juli kam es in Bad Münder zu einer Verfolgungsfahrt, die sich über den Landkreis Hameln-Pyrmont bis in die Bereiche des Landkreises Hildesheim und der Region Hannover fortgesetzt hat. Hierbei waren Polizeibeamte aus mehreren Polizeiinspektionen eingesetzt. Die 42-jährige Verursacherin aus Salzhemmendorf hatte bereits vor etwa zwei Wochen zwei Angestellten eines Klinikums bedroht. Als am heutigen Tag ein Hinweis einging, dass die Frau mittlerweile im Besitz einer Schusswaffe sei, suchten Polizeibeamte der Polizeistation Salzhemmendorf sie an ihrer Wohnanschrift auf.

Als die Beamten an der Anschrift in Salzhemmendorf angelangt waren, verließ die 42-jährige gerade ihr Grundstück mit ihrem Pkw. Die Frau reagierte nicht auf Anhaltesignale der Polizeibeamten und beschleunigt ihren Opel erheblich. Im Verlauf der nun folgenden Fahrt überfuhr die Verursacherin mehrere rote Ampeln und geriet mit ihrem Fahrzeug mehrfach in den Gegenverkehr. Durch die Polizei wurden unmittelbar Streifenwagen aus allen umliegenden Polizeidienststellen entsandt.

Während der etwa 1-stündigen Verfolgungsfahrt wechselte die Frau mehrfach die Richtung und durchquerte so mehrere Ortschaften des Landkreises Hildesheim sowie der Region Hannover. In Weetzen überfuhr die 42-jährige mit ihrem Auto eine geschlossene Halbschranke an einem Bahnübergang und beschädigte dabei ihren Opel sowie die Schranke. Da nur einige Sekunden später der Zug die Schienen passierte, verloren die Polizeibeamten den Wagen der Frau kurzfristig aus den Augen. Der Corsa konnte jedoch nach kürzester Zeit erneut entdeckt und die Verfolgung aufgenommen werden.

Neben einer Vielzahl an Streifenwagen war auch ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung im Einsatz. In der Ortschaft Wennigsen konnte der Wagen der Salzhemmendorferin mit Hilfe technischer Geräte gestoppt werden. Hierbei wurden zudem zwei Streifenwagen beschädigt. Die Frau, die bereits in der Vergangenheit in einer psychiatrischen Klinik behandelt wurde, wurde nach einer Blutentnahme und der vorläufigen Einziehung ihres Führerscheins, in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. In ihrem Auto konnte eine Schreckschusswaffe aufgefunden werden. Gegen die 42-jährige wird ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Zurzeit wird durch Beamte der Polizei Bad Münder die Wohnung der Beschuldigten durchsucht.

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