Stadtoldendorf (red). Auch in diesem Jahr haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden auf den Zukunftstag gefreut. Sechs junge Menschen waren zu Gast. Nach der Begrüßung durch Jennifer Krekeler war die Gruppe im Wohnbereich 2 zu Besuch. Unter Anleitung der Mitarbeitenden wurden der Umgang mit der Aufstehhilfe, dem Lifter, den Rollatoren und dem Rollstuhl ausprobiert.
„Es ist ein komisches Gefühl, wenn ich durch den Lifter angehoben werde“, bemerkten die Jungen. Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner gesellten sich dazu, und im Laufe des Vormittags wurde es für alle Beteiligten interessant. Die Jugendlichen wurden quasi „auf Fingerschnipp“ um Jahrzehnte älter: Mit Schutzbrille, Fingerhandschuhen und Bewegungseinschränkungen versehen, spielten Jung und Alt gemeinsam Memory. Auch die Seniorinnen und Senioren mussten sich anstrengen, sich die Lage der verschiedenen Motive einzuprägen.
Ein technisches Highlight war der Einsatz einer Spielkonsole. Auch wenn sich die Jugendlichen zunächst klar im Vorteil sahen, holten die Bewohnerinnen und Bewohner kräftig auf.
Abschließend sollte ein angezogenes Oberhemd zugeknöpft werden – ebenfalls mit den genannten Einschränkungen. Mit Handschuhen und eingeschränkter Beweglichkeit wurde spielerisch vermittelt, wie wichtig die Gesundheit und die Funktionsfähigkeit der Gelenke sind.
Allen Beteiligten hat dieser Vormittag sichtlich Freude bereitet. Mit einem großen Dank verabschiedeten sich die sechs Jugendlichen von den Bewohnerinnen und Bewohnern. Der Zukunftstag vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch wertvolle Erfahrungen, die im Alltag hilfreich sein können.
Foto: Maternus Seniorenresidenz