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Montag, 20. April 2026 Mediadaten Fankurve
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Eschershausen (red). Die Drachenflieger der Haupt- und Realschule Eschershausen stehen kurz vor dem Einzug ins Finale eines bundesweiten Wettbewerbs. Mit ihrem außergewöhnlichen Projekt haben es die Schülerinnen und Schüler in die vorletzte Runde des „MACH WAS!“-Wettbewerbs geschafft. Nun sind sie auf Unterstützung angewiesen: Abstimmungen sind online unter www.handwerkswettbewerb.de/voting möglich.

Eigenbau eines Hängegleiters als Schulprojekt

In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Jugendlichen ein eigenes Fluggerät gebaut – einen Hängegleiter, mit dem sie und kommende Jahrgänge am Ith die Grundlagen des Drachenfliegens erlernen sollen. Ausgangspunkt war ein alter Drachen, der zunächst zerlegt und millimetergenau vermessen wurde. Sämtliche Nähte des Segels wurden aufgetrennt, um ein Schnittmuster zu erstellen.

Unterstützt wurde das Projekt maßgeblich von den Unternehmen Matyssek Metallbau aus Stadtoldendorf sowie DSB – Deutsche Schlauchboot aus Eschershausen. Die Betriebe stellten nicht nur Räumlichkeiten und professionelles Werkzeug zur Verfügung, sondern begleiteten die Schülerinnen und Schüler auch fachlich und halfen bei der Lösung technischer Herausforderungen.

Bewegender Moment bei der Fertigstellung

Am 13. März 2026 wurde der Drachen in den Hallen der DSB montiert. Für Projektinitiator Boris Maretzke, Physik- und Techniklehrer sowie Drachenfluglehrer, war dies ein besonderer Moment. Auch Christian Dörries, der das Projekt im vergangenen Jahr mit einer Spende unterstützt hatte, verfolgte die Fertigstellung des Fluggeräts.

Erste Flüge erfolgreich absolviert

Bereits eine Woche später folgten die ersten Tests. Boris Maretzke führte als Testpilot Laufübungen am Übungshang durch und stellte fest, dass sich der Hängegleiter gut in die Luft bringen lässt. Kurz darauf gelang auch ein erster Flug.

Anschließend probierten die Schülerinnen und Schüler ihr selbst gebautes Fluggerät aus. Nach wenigen Schritten hoben sie erstmals kurzzeitig vom Boden ab. Maretzke begleitete die Übungen eng und sicherte die Teilnehmenden zusätzlich. Nach seinen Angaben eigne sich der Drachen gut als Schulungsgerät. Nach der endgültigen Zulassung sollen auch Starts aus größerer Höhe möglich sein.

Jetzt zählt jede Stimme

Das Projekt gilt als Gemeinschaftsleistung von Schule, regionalen Unternehmen und Unterstützenden. Um den Einzug ins Finale zu schaffen, kann vom 20. April 2026 bis zum 26. April 2026 täglich abgestimmt werden – unter www.handwerkswettbewerb.de/voting.

Fotos: HRS

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