Eschershausen (red). Die Grundschule Eschershausen hat auch in diesem Jahr wieder an der Aktion „Saubere Landschaft“ der AWH teilgenommen. Am 10. April 2026 machten sich rund 220 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg, um die Natur in und um Eschershausen von Müll und Unrat zu befreien.
Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken wurden den einzelnen Klassen verschiedene Routen zugeteilt, die sie eigenständig säuberten. Die Freude über die Aktion war bei den Kindern groß – für viele gehört der Umwelttag mittlerweile fest zum Schuljahr dazu. Zwei Klassen nutzten die Gelegenheit sogar für einen Wandertag und sammelten Müll auf entlegeneren Waldwegen.
Auffällige und ungewöhnliche Funde
Doch neben dem Engagement sorgten vor allem die Funde für Erstaunen und teils auch Entsetzen. Wie schon in den vergangenen Jahren stießen die Kinder auf zahlreiche Schnapsflaschen und Zigarettenstummel. Besonders auffällig war in diesem Jahr zudem die große Anzahl entsorgter E-Zigaretten.
Für Gesprächsstoff sorgten auch einige ungewöhnliche Entdeckungen: So fand eine dritte Klasse in einem Gullideckel einen elektronischen Laternenstab, der für viel Gelächter sorgte. Eine der wandernden Klassen entdeckte am Stauweiher beschädigtes Angelzubehör – bemerkenswert, da das Angeln dort verboten ist. Eine weitere Klasse stieß auf den Schädel eines Tieres, bei dem es sich vermutlich um einen Waschbären handelte. Für Begeisterung sorgte hingegen eine große Einkaufstüte mit etwa zehn ungeöffneten Haribo-Tüten.
Umweltbewusstsein im Fokus
Trotz dieser teils kuriosen Funde überwog am Ende die Bestürzung über die Menge an achtlos entsorgtem Müll. Viele Kinder zeigten sich verständnislos darüber, wie wenig Rücksicht manche Menschen auf die Natur nehmen.
Das Kollegium der Grundschule ist sich einig: Die Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“ bleibt ein wichtiger Bestandteil der schulischen Umweltbildung – und soll auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Fotos: Grundschule Eschershausen