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Dienstag, 14. April 2026 Mediadaten Fankurve
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Landkreis Holzminden (red). Die Folgen der Klimakrise sind auch in Südniedersachsen und damit im Landkreis Holzminden zunehmend spürbar. Neben Trockenheitsphasen und Hitzewellen ist durch die menschengemachte Erwärmung vermehrt mit Starkregenereignissen zu rechnen, die zu Überschwemmungen führen können.

Förderung für Starkregenvorsorge

Das niedersächsische Umweltministerium unterstützt deshalb die Erstellung eines kommunalen Starkregenvorsorgekonzepts. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Anerkennung des Antrags, den der Landkreis stellvertretend für die Kommunen eingereicht hatte, wurde dieser nun bewilligt.

„Die gute Nachricht ist: Der Antrag des Landkreises Holzminden für das Verbundprojekt zur Erstellung eines kommunalen Starkregenkonzepts wurde nun vom Umweltministerium über die N-Bank bewilligt. Die Zuwendung an den Landkreis aus Mitteln des Umweltministeriums kann nun erfolgen“, erklärte Umweltminister Christian Meyer. Starkregenvorsorge sei neben dem Hochwasserschutz ein wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes.

Umfang und Laufzeit

Die Förderung beträgt rund 86 Prozent der Gesamtausgaben in Höhe von 440.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum beginnt am 1. Mai 2026 und endet am 31. Dezember 2028.

Das Projekt ergänzt das vom Kreistag beschlossene Klimafolgenanpassungskonzept und soll dazu beitragen, die Region besser auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten.

Klimaanpassung als Aufgabe der Kommunen

Grundlage der Förderung ist ein Leitfaden zur kommunalen Starkregenvorsorge in Niedersachsen, der gemeinsam mit den Kommunen entwickelt wurde. Seit 2025 gilt neben dem Klimaschutz auch die Klimaanpassung als Pflichtaufgabe für Kommunen.

„Der Schutz vor der nicht mehr zu leugnenden Klimakrise mit zunehmender Hitze, Hochwasser und Starkregen ist gerade für unsere Region existenziell“, so Meyer. Gleichzeitig kündigte er an, noch in diesem Jahr weitere 120 Millionen Euro für Klimaschutz und Klimaanpassung über das Kommunalfördergesetz bereitzustellen.

Foto: TKu

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