Hohenbüchen (red). Im Revierteil Hohenbüchen des Forstamtes Grünenplan der Niedersächsischen Landesforsten wird in den kommenden Wochen eine Erkundungsbohrung zur Sicherung der zukünftigen Trinkwasserversorgung durchgeführt. Auftraggeber der Maßnahme ist der Wasserverband Peine, der für die öffentliche Wasserversorgung in Grünenplan verantwortlich ist.
Ziel des Projektes ist die Erschließung eines weiteren Tiefbrunnens, um die Trinkwasserversorgung langfristig breiter aufzustellen und abzusichern. Der geplante Brunnen wird in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Wasserwerk Grünenplan auf einer forstwirtschaftlich genutzten Fläche errichtet. Wie bereits beim benachbarten Brunnen „TB Ochsenwiese“ soll das Wasser aus tief liegenden Grundwasservorkommen des Hilssandsteins gewonnen werden.
Bohrung bis in große Tiefe geplant
Die Bohrung wird eine Tiefe von rund 125 Metern erreichen und mit einem Durchmesser von etwa 500 Millimetern ausgeführt. Die Arbeiten übernimmt die Celler Brunnenbau GmbH.
Im Zuge der Bauarbeiten ist insbesondere in den kommenden Wochen mit einem erhöhten Lkw-Verkehr auf den Waldwegen „Langer Weg“, „Kurhausweg“ und „Prof. Amelung Weg“ zu rechnen. Zudem werden Teile eines Wanderparkplatzes vorübergehend für die Baustelleneinrichtung genutzt.
Einschränkungen für Waldbesuchende möglich
„Die Maßnahme dient der langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung in der Region. Uns ist bewusst, dass es während der Bauphase zu Einschränkungen für Waldbesuchende kommen kann. Wir bitten hierfür um Verständnis und besondere Aufmerksamkeit auf den betroffenen Wegen“, erklärt Clemens Kurth, Revierleiter in Hohenbüchen.
Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen sein.
Die Niedersächsischen Landesforsten bitten alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um Rücksichtnahme und erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Baustelle.
Foto: NLF