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Samstag, 17. Januar 2026 Mediadaten Fankurve
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Stadtoldendorf (awin). Am 15. Januar hatte die Stadt Stadtoldendorf zum Neujahrsempfang eingeladen. Im „Strauch’s“, dem ehemaligen Haus am Eberbach, kamen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und den örtlichen Vereinen zusammen. Redebeiträge von Bürgermeister Helmut Affelt und dem Geschäftsführer der Stadtwerke Stadtoldendorf, Shteryo Shterev, sowie ein bebilderter Jahresrückblick sorgten für einen informativen Abend. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von David Rud am Klavier. 

Bereits vor Beginn der Reden erreichte die mehr als 170 Gäste eine positive Nachricht: Anders als bei früheren Neujahrsempfängen standen im großen Saal ausreichend Sitzplätze zur Verfügung. In den vergangenen Jahren war die Veranstaltung als Stehempfang durchgeführt worden. 

Zu Beginn übermittelte Bürgermeister Affelt den Anwesenden seine Wünsche für das neue Jahr. Anschließend begrüßte der 71-Jährige zahlreiche lokale und überregionale Vertreter aus der Politik namentlich, darunter Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer. In seiner rund 30-minütigen Rede blickte Affelt auf Entwicklungen des vergangenen Jahres zurück und sprach sowohl positive Errungenschaften als auch bestehende Herausforderungen offen an. 

Neuer Schwung für das Ehrenamt 

Das zurückliegende Jahr bezeichnete Affelt als „erfolgreich und problematisch“. Besonders hob er den vollzogenen Generationswechsel in vielen Stadtoldendorfer Vereinen hervor. Beim FC Stadtoldendorf, SV Stadtoldendorf, TC Stadtoldendorf, der DLRG Stadtoldendorf, dem Musik- und Kulturverein, dem Homburgverein, dem Kameradenkreis Yorck-Kaserne sowie dem türkisch-islamischen Verein gab es im Jahr 2025 neue Führungen. Zudem wurden Sascha Hartmann als neuer Ortsbrandmeister und Robert Kumlehn als neuer Stadtdirektor eingesetzt. Das Fazit des Bürgermeisters lautete: „Stadtoldendorf kann Ehrenamt!“ 

Kritik an Abwerbeversuchen aus Holzminden 

Mit Zufriedenheit verwies Affelt außerdem auf das umfangreiche Spielplatzangebot in der Stadt sowie auf die laufenden Arbeiten am Neubau des Kindergartens „Pusteblume“. Kritische Worte richtete er hingegen an das Medizinische Versorgungszentrum und das Regionale Gesundheitszentrum in Holzminden. Beide Einrichtungen würden Personal aus dem Charlottenstift in Stadtoldendorf abwerben. Affelt appellierte: „Aus Holzminden weht ein rauer Wind. Bitte, liebe Holzmindener – lasst die Abwerbungsversuche! Wir leisten auch einen erheblichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region.“ Zugleich stellte er klar, dass die zwei Millionen Euro Zuschuss des Landkreises für das Charlottenstift kein Ausgleich für die geplante Schließung der Homburg-Oberschule seien. 

Diskrepanz bei der Einwohnerzahl 

Für spürbare Aufmerksamkeit sorgte Affelts Ausführungen zur Einwohnerzahl der Stadt. Zum Stichtag des Neujahrsempfangs zählt Stadtoldendorf 5.885 Einwohner. Laut der statistischen Volkszählung ZENSUS werden jedoch lediglich 4.853 Personen erfasst. Diese Abweichung führt zu geringeren finanziellen Zuweisungen, was beim Bürgermeister auf Unverständnis stößt. Abschließend sprach Affelt die stockende Sanierung der Homburg, die Entschärfung des Radwegs R1 sowie die Altkleider-Entsorgung als Themen an, die im Jahr 2026 gelöst werden sollen. Sein Appell: „Eine starke Gemeinschaft für ein starkes Stadtoldendorf!“ 

Stadtwerke betonen Bedeutung der Versorgungssicherheit 

Im Anschluss ergriff Shteryo Shterev, Geschäftsführer der Stadtwerke Stadtoldendorf, das Wort. Er erläuterte die zentralen Themen des Unternehmens im Jahr 2025, darunter die Wärmewende, die Transformation des Gasnetzes und den Ausbau von Nahwärmenetzen. Anhand eines kürzlich erfolgten Stromausfalls in Berlin verdeutlichte Shterev die Bedeutung einer sicheren Versorgung mit Strom, Gas und Wasser. Besonderes Augenmerk legte er auf die Wasserversorgung. Wasser werde häufig als selbstverständlich wahrgenommen, sei jedoch angesichts des Klimawandels keine Selbstverständlichkeit mehr. Um Versorgungsengpässe in der Region zu vermeiden, sei eine kontinuierliche Erneuerung der Anlagen notwendig. Die Stadtwerke wollen auch künftig „transparent, pragmatisch und effizient“ die Grundversorgung in Stadtoldendorf sicherstellen. 

Abgerundet wurde der Abend durch einen bebilderten Jahresrückblick auf großer Leinwand. Bürgermeister Affelt und Stadtdirektor Robert Kumlehn führten gemeinsam durch die Präsentation. Der Neujahrsempfang klang bei Gesprächen, einem Buffet und Getränken in geselliger Runde aus.



Foto: lbr & awin 

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