Bodenwerder (red). Trotz Nieselregen, Schnee, Glätte und winterlicher Kälte haben die Sternsinger aus Bodenwerder und den umliegenden Ortschaften ihre Aktion 2026 mit großem Erfolg abgeschlossen. „Wir konnten alle Haushalte besuchen, die sich unseren Segen für das neue Jahr gewünscht haben“, berichtete Martin Pfeffer von der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin beim abschließenden Gottesdienst in der Pfarrkirche.
Auch in der evangelischen Schwestergemeinde St. Nicolai machten die als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder während eines festlichen Musikgottesdienstes auf ihr Anliegen aufmerksam.
Engagement trotz widriger Witterung
Mit insgesamt neun Kindern waren die erwachsenen Begleitpersonen Lena Hülsmann, Hans Korte, Heike und Annkristin Lewald, Victoria Wendt, Sara und Martin Pfeffer während der Weihnachtsferien im Einsatz. Sie besuchten mehr als 140 Familien sowie mehrere Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Auch Samtgemeindebürgermeister Sebastian Rode und Bodenwerders stellvertretende Bürgermeisterin Elke Perdacher empfingen die Sternsinger im Rathaus.
Kinderarbeit im Fokus der Aktion 2026
Im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion stand das Thema Kinderarbeit. Besonders in Bangladesch, dem Partnerland der Aktion 2026, müssen viele Kinder bereits im Grundschulalter an sechs Tagen pro Woche arbeiten und haben kaum Zugang zu Bildung und sozialen Kontakten.
Rekordergebnis für den guten Zweck
Der Einsatz zahlte sich aus: Mit einer Spendensumme von 4.366,50 Euro wurde erstmals die 4.000-Euro-Marke überschritten. Pfarrer David Bleckmann und Pastor Dr. Cornelius Meisiek würdigten das Engagement der Kinder und hoben hervor, dass der Segen „20*C+M+B+26“ gerade in schwierigen Zeiten eine wichtige Friedensbotschaft sei. Besonders geehrt wurde Max Hellwig, der bereits seit sechs Jahren als Sternsinger aktiv ist.
Sternsingeraktion seit Jahrzehnten erfolgreich
Seit mehr als 65 Jahren unterstützt die Sternsingeraktion Projekte für Kinder und Jugendliche weltweit. Allein im Jahr 2025 konnten rund 48 Millionen Euro für Hilfsprojekte weitergeleitet werden.
Foto: Martin Pfeffer