Eschershausen-Stadtoldendorf (red). Seit August beteiligen sich die Kindergärten Leitzenhaus und Pusteblume gemeinsam mit sechs weiteren Einrichtungen der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf am Projekt „Klimabewegt“. Ziel des Projekts ist es, sowohl pädagogisches Fachpersonal als auch Kinder für Klimaschutz und Energiesparen zu sensibilisieren.
Die Mitarbeitenden der Kindertagesstätten besuchten im Rahmen dessen bereits mehrere Fortbildungen der Klimaschutzagentur Weserbergland. So stand unter anderem ein „Klima-Frühstück“ in Hameln sowie eine Schulung zum Thema „Erneuerbare Energien“ im Alten Rathaus Stadtoldendorf auf dem Programm.
Im Januar besuchte ein Bildungsteam der Agentur die teilnehmenden Einrichtungen vor Ort. Bei Dienstbesprechungen erhielten die Fachkräfte praxisnahe Informationen zum Energiesparen und konnten mithilfe von Messgeräten ihre Räumlichkeiten analysieren. Die Daten halfen dabei, das energetische Potenzial der Einrichtungen besser zu verstehen und Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen.
Auch die Kinder sind mit Begeisterung dabei. In Workshops und kreativen Projekten wird ihnen das Thema Klimaschutz spielerisch nähergebracht. Ein besonderes Highlight war der Besuch des „Energiezauberers Baldur“ im März in der Aula der Hagentorschule. Mit faszinierenden Experimenten zeigte Baldur, welche Kräfte im Feuer stecken – aber auch, welche Gefahren für das Klima damit einhergehen. Im Gegensatz dazu wurde die Windenergie erlebbar gemacht: Autos, Raketen und Windräder wurden von den Kindern mithilfe des Windes in Bewegung gesetzt. Dabei lernten sie, dass Wind eine saubere und erneuerbare Energiequelle ist, die stets verfügbar ist – wenn auch in unterschiedlicher Stärke.
Zum Abschluss konnten sich die Kinder künstlerisch einbringen: Im Rahmen eines Malwettbewerbs entwarfen sie ein Maskottchen für das Projekt „Klimabewegt“. Die fantasievollen Ergebnisse reichten von der „Erde mit Stromhaaren und Feuerarmen“ bis hin zum „Strommaskottchen“. Die besten Entwürfe wurden bei der Klimaschutzagentur eingereicht. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Identifikation der Kinder mit dem Projekt zu stärken und sie dauerhaft für die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit zu begeistern.
Foto: Naumann