Eschershausen (red). Bereits zum vierten Mal beteiligte sich die Grundschule Eschershausen an der landesweiten Umweltaktion „Saubere Landschaft“. Am Freitag, 28. März, wurden die zweite und dritte Unterrichtsstunde genutzt, um mit rund 200 Kindern, ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und Müllsäcken, die Umgebung der Stadt von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.
Schon im Vorfeld war die Vorfreude bei den Kindern groß, denn aus den letzten Jahren wussten sie: Müllsammeln kann richtig Spaß machen. Auch Bürgermeister Friedhelm Bandtke ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und den engagierten Schülerinnen und Schülern persönlich für ihren Einsatz zu danken und ihnen gutes Gelingen zu wünschen.
In Kleingruppen, begleitet von ihren Lehrkräften, zogen die Kinder los – in zugeteilte Gebiete rund um Eschershausen, darunter Hecken, Bäche, Wälder, Straßenränder und der Stadtpark. Die Ausbeute war beachtlich: Glasflaschen, Scherben und anderer Unrat kamen zahlreich zusammen. Erstaunlich war, wie viel Müll auch in diesem Jahr wieder gefunden wurde – eine Tatsache, die viele Kinder überraschte.
Besonders spannend waren einige kuriose Funde: ein Zelt, eine große Bratpfanne auf einem Acker sowie ein verlorener Schlüssel sorgten für Staunen und Gesprächsstoff auf dem Schulhof.
Ein echtes Highlight erlebten die jungen Umweltschützer auf dem Sportplatz: Dort wurden zwei Ziegen gesichtet, die offenbar ausgebüxt waren. Mit großer Freude beobachteten die Kinder, wie eine Polizistin die Tiere einfing und sie in Sicherheit brachte – ein Moment, den viele so schnell nicht vergessen werden.
Fotos: Grundschule Eschershausen