Holzminden (red). Nach der Insolvenz des Holzmindener Krankenhauses sind die ausgegründeten Medizinischen Versorgungszentren an allen ihren Standorten weiterhin in Betrieb, auch wenn im Internet momentan keine Website mehr aufgerufen werden kann. Das gilt auch für die im dritten Stock des Krankenhauses beheimatete Gynäkologische Praxis. „Wir sind weiter für alle unsere Patientinnen da“, stellt die medizinische Leiterin des gynäkologischen MVZ, Dr. Anna-Kathrin von der Goltz, klar.

Von der Goltz war erst im Oktober letzten Jahres von der anderen Weserseite ins Medizinische Versorgungszentrum im Holzmindener Krankenhaus gewechselt. „Ich bin hierhergekommen, weil mir das Wohl der Patientinnen sehr am Herzen liegt“, sagt von der Goltz. Das sei auch ohne die enge Anbindung an das Krankenhaus künftig sehr gut realisierbar. Die Gynäkologie habe einen sehr großen Patientinnenstamm, der über Mund-zu-Mund-Propaganda in den letzten Jahren stetig zugenommen habe. Durch den Wegfall des Operationstages im Krankenhaus gebe es aber freigewordene Kapazitäten, die zum Wohl der Patientinnen gern zur Verfügung gestellt werden. Zu den Leistungen der Gynäkologie gehören unter anderem die Schwangerschaftsvorsorge, die Wechseljahrs- und Verhütungsberatung, die Krebsvor- und -nachsorge sowie Impfungen.

Die gynäkologische Praxis ist montags von 8 bis 14 Uhr und dienstags, mittwochs und donnerstags vormittags jeweils von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Am Mittwochnachmittag werden darüber hinaus auch noch nachmittags von 15 bis 18 Uhr Termine angeboten. Anmelden kann man sich über die Telefonnummer 0 55 31 – 705 401 und per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Derzeit ist als Folge der Krankenhausinsolvenz keine Website der Holzmindener Medizinischen Versorgungszentren im Netz zu finden. Der Betrieb läuft aber nach wie vor weiter. Im Moment wird daran gearbeitet, möglichst schnell eine eigene Homepage erstellen. Bis spätestens Ende der Woche sollte das erfolgt sein.

Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden