Negenborn (red). Die Arbeiten im Zuge der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen und Holzminden im Bereich von Negenborn gehen in diesem Jahr in die letzte Phase. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Ha- meln mit. Der letzte große Auftrag für knapp 5 Mio. Euro für die finalen Straßenbauarbeiten wurde in der ersten Januarwoche erteilt. Dabei handelt es sich um die Oberbauarbeiten im Zuge der eigentlichen Ortsumgehung Negenborn, dem Ausbau auf 3 Fahrspuren jeweils nördlich und südlich von Negenborn und der Sanierung der Fahrbahn über den Kratzberg bis zur Anbindung der Landesstraße 583 bei Lobach. Ein weiterer Auftrag zur Errichtung der Ampelanlagen an den Knotenpunkten wurde ebenfalls gerade erteilt.

Die künftige Bundesstraße 64 von der Landesgrenze zu NRW bis zum Kloster Ame- lungsborn wird mit dem Ausbau durchgängig mit dem sogenannten 2+1-Querschnitt ausgestattet sein. Das Überholen von langsameren Fahrzeugen ist damit zukünftig in wechselnden Abschnitten möglich. Während der Bauphase muss mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Mit Beginn der Sommerferien wird wieder eine Vollsperrung der Bundesstraße 64 im Raum Negenborn erforderlich. Ab diesem Zeitpunkt werden die Ausbaubereiche in Angriff genommen und die Anschlüsse mit der neuen Ortsumgehung hergestellt.

Für den Zeitraum der Vollsperrung wird wieder eine Umleitung über das umliegende Landesstraßennetz eingerichtet. Über den Beginn und den Ablauf der Arbeiten wird rechtzeitig informiert. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und An- wohner um ihr Verständnis.

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