Eschershausen (red).  Im Rahmen des Studiums BA Soziale Arbeit an der HAWK Holzminden ist man um die Initiierung eines Migrationsrates im Landkreis Holzminden bemüht. In Kooperation mit dem Dozenten Prof. Dr. Gerhard Litges, der sich bereits seit 2015 damit befasst, befindet man sich nun vor der Herausforderung Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

"Schon im April 2015 waren sich bei der Bürgersprechstunde in der Sitzung des Kreistags alle einig: Der Landkreis Holzminden braucht einen Migrationsrat. Die Initiierung des Migrationsrates wurde im März 2016 einstimmig vom Holzmindener Kreistag verabschiedet, doch bisher scheiterte es an der Umsetzung.

Vielerorts gäbe es bereits Migrationsräte und das sei gut so, umso wichtiger sei es, dass der Landkreis Holzminden endlich nachziehe, stellt J.F., einer der Studierenden, die sich nun um das Entstehen des Migrationsrates kümmern, fest. Zu den Zielen gehören z.B. die Förderung eines gleichberechtigten und friedlichen Zusammenlebens, sowie Integration und Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund.

In Ausschüssen des Landkreises hat der Migrationsrat das Recht gehört zu werden und dient als Sprachrohr für Mitbürger und Mitbürgerinnen mit Migrationshintergrund, vergleichbar mit dem Inklusionsbeirat oder dem Seniorenrat. Doch bisher fehlt dieses Sprachrohr im Landkreis Holzminden.

Engagierte Student*innen der HAWK Holzminden und ihr Dozent Prof. Dr. Gerhard Litges haben sich dieser Aufgabe angenommen. Im Rahmen ihres Studiums und darüber hinaus setzen sie sich dafür ein, den Migrationsrat ins Leben zu rufen. 

Zu diesem Zweck findet ein Workshop statt, bei dem der bisherige Satzungsentwurf seinen Feinschliff bekommt. Es sind alle Interessierten eingeladen teilzunehmen und mitzuwirken."

Wann: am 28. Mai 2019 um 18:00 Uhr

Wo: Zentrum für Migration, Goethestr. 6 in Eschershausen

Foto: Symbolbild