Eschershausen (rus). Einmal einen Blick hinter die Fassaden des Zentrums für Migration werfen, das durften am vergangenen Freitagnachmittag viele Interessierte in Eschershausen tun. Denn hier hatten Landkreis und Betreiber zu einem Tag der offenen Tür geladen, mit umfangreichem Programm. Bei mehreren Hausführungen konnten die Besucher dann auch viele Räumlichkeiten besichtigen und sich im Foyer des Gebäudekomplexes kulinarisch verwöhnen lassen.

Hier hatten die Bewohner des Hauses, derzeit leben in der Raabestadt 73 Menschen im Zentrum für Migration, vielerlei kulinarische Köstlichkeiten vorbereitet und serviert. „Wir haben gefragt, ob sie uns bei dem Essen unterstützen wollen, das ist dabei herausgekommen“, sagt eine Helferin, die sich völlig begeistert von der Vielfalt der gebotenen Speisen zeigte. Denn hier hatten sich die Bewohner viel einfallen lassen, um den Gaumen mit Speisen aus fernen Ländern zu verwöhnen. Während sich die Erwachsenen in Gesprächen und an Stellwänden informieren konnten, kamen bei Bastelangeboten und Kinderschminken auch die Kleinen auf ihre Kosten.

Zu Beginn begrüßen konnte Hans-Joachim Scholz als Vertreter der Landrätin neben dem Betreiber des Hauses, dem Einrichtungsleiter und einigen Bediensteten des Landkreises auch Politik aus der Umgebung. So überzeugten sich unter anderem Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders und Bürgermeister Hermann Grupe von der Einrichtung. Grupe unterstrich dabei die große Bedeutung, die das Zentrum für Migration für die Raabestadt habe und dass schon viele Bewohner den Weg beispielsweise in den MTSV als örtlichen Sportverein gefunden haben. „Sie bereichern unsere Stadt, herzlichen Dank dafür“, so Grupe.

Fotos: rus