Eschershausen (r). Die Themen beim Treffen der Biogärtner im MGH werden zukünftig ausgeweitet auf zusätzliche Bereiche.

Die jetzige Zeit wirft immer schneller neue Fragen auf. Auch lässt es niemanden kalt, wie mit der Umwelt umgegangen wurde und wird. Die Geister, in der Vergangenheit gerufen, sind sehr präsent und nur mühsam wieder zu verscheuchen. Das gemeinsame Erarbeiten und Besprechen von absolut lebens-wichtigen Themen, von denen alle betroffen sind, könnte weiterbringen.

Diejenigen, die bereits Erfahrung mit biologischem Gärtnern aus dem früheren Gesprächskreis „Biogarten“ mitbringen, sind meistens auch offen für den großen Gesamtthemenkomplex Mensch-Umwelt-Tier.

Dabei sollten man sich nicht scheuen, bei zukünftigen Treffen gerade auch kritische Themen an sich heranzulassen, z.B. die Probleme in Verbindung mit intensiver Nutztierhaltung, die tief hineinragen in das Verbraucherverhalten, in den Essgewohnheiten, in der Einstellung zu lebendiger Nahrung, in der mangelnde Achtung vor Lebens-Mitteln, - bis hin zu den Mülllawinen.

Diese Themen sind sicherlich für viele wichtig und interessant und verlangen nach einem Austausch von Erfahrungen und nach einem Durchspielen neuer Möglichkeiten und Verhaltensweisen.

Die Älteren, erinnern sich noch an ihre Kindheit, in der nichts weggeworfen wurde. An die Verwertung, Pflege und lange Lebensdauer (= Nachhaltigkeit) von Nahrung und Materialien. Ans Einkochen, Dörren, Räuchern und Haltbarmachen.

Die Jüngeren stellen vielleicht andere Fragen, schließlich sind auch gerade unter ihnen mehr und mehr Vegetarier zu verzeichnen oder Käufer von Bioprodukten. Es gibt viel Unsicherheit in Bezug auf Haltbarkeit und Herkunft von Produkten.

Es ist ein ganz weit gespannter Themenkreis, in dem sich jede(r) wiederfinden kann. Es sind alle InteressentInnen eingeladen, sich einzubringen, interessante, vielleicht gar weiterführende Fragen aufzuwerfen und wichtige Erfahrungen zu teilen. Das Treffen findet am jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Eschershausen, Steinweg 20, statt. Ansprechperson ist Frau Marrie Powell.

Foto: Symbolbild