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Montag, 23.11.2020
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Freitag, 03. November 2017 12:30 Uhr

Ein Großprojekt in Miniaturausgabe: Über die Stadtoldendorfer (Modell-)Gipsbahn gibt es jetzt ein Buch Ein Großprojekt in Miniaturausgabe: Über die Stadtoldendorfer (Modell-)Gipsbahn gibt es jetzt ein Buch

Stadtoldendorf (rus). Millimetergenaues Arbeiten setzt das Hobby von Helmut Walter aus Stadtoldendorf voraus, wenn er wie so oft an „seiner“ Modellbahn werkelt. Ein Projekt, welches seit nunmehr 15 Jahren betrieben wird und dem Modellbauer aus Leidenschaft bereits internationale Anerkennung in Fachkreisen einbrachte. Doch die Modellbahn ist nicht allein einzigartig nur aufgrund ihrer Größe und Detailtreue, sie ist auch im Miniaturmaßstab unter anderem ein Nachbau der Stadtoldendorfer Gipsgeschichte. Jetzt hat Helmut Walter das Projekt in einem farblich bebilderten Buch veröffentlicht.

 

Die Bahn misst im komplett aufgestellten Zustand insgesamt stolze 35 Meter Schienenstrecke, die längste Strecke von A nach B sind allein schon 16 Meter. Dabei fährt die Bahn niemals im Kreis, wie Helmut Walter betont, alle Strecken sind Punkt zu Punkt-Wege, bei denen die Bahn am Ende natürlich rangieren und umgesetzt werden muss. Mit der häuslichen Modelleisenbahn, mit der viele sicherlich groß geworden sind, hat das nicht mehr viel gemeinsam. Alles lässt sich hier inzwischen per Funk steuern, jedes der vielen Elemente ist für Zuschauer gut einsehbar, wenn das Modell etwa einmal im Jahr bei der hiesigen NuSSa-Ausstellung (Nächster Termin: 3. und 4. März 2018 in Stadtoldendorf) der Öffentlichkeit präsentiert wird.

 

Regelmäßig unterwegs auf großen Ausstellungen

Doch auch darüber hinaus präsentiert sich Helmut Walter regelmäßig gemeinsam mit seiner Frau Gretlies sowie den beiden Ehepaaren Schneider und Krüger - sie alle bilden den harten Kern der Modellbahner - bundesweit auf verschiedenen Ausstellungen mit der Modellbahn, einige von ihnen sogar nur auf besondere Einladung der Veranstalter. „Unsere Bahn hat sich in ganz Deutschland und darüber hinaus inzwischen herumgesprochen“, sagt Helmut Walter mit Stolz, auch in diversen Fachzeitschriften wurde bereits darüber berichtet. In vielen Regionen erkenne man sogar regionaltypische Elemente auf der Anlage, wie etwa den Försterbergturm, der im Maßstab 1:50 über der Anlage thront. „Oft sprechen uns Besucher auf den Ausstellungen an und erkennen Stadtoldendorf an diesem Turm, weil sie beispielsweise früher hier als Soldat in der Kaserne stationiert waren“, freut sich Walter.

In Sedan (Frankreich) sahen 11.000 Besucher die Modellbahn

Allein 2017 gab es für das Team vier Ausstellungen, die mit der Anlage besucht wurden, für 2018 füllt sich der Kalender auch bereits. Dabei ist das Ganze, wenn es etwa für drei Tage nach Dortmund geht, nach Bremen, Karlsruhe oder wie Mitte Oktober auf besondere Einladung sogar ins Ausland in das französische Sedan, fast schon eine logistische Meisterleistung. Denn die einzelnen Elemente müssen sicher verpackt und auf einen Lastwagen geladen werden. Dabei müssen die besonders filigranen Aufbauten geschützt werden, was nicht immer gelingt. „Jede Fahrt ist natürlich eine Beanspruchung für die Anlage, da gibt es regelmäßig Reparaturen“, erzählt Walter. Dennoch halten sich Schäden und Verluste offenbar in Grenzen, kein Grund zumindest, die Anlage nicht der bundesweiten Öffentlichkeit zu zeigen. Im französischen Sedan zumindest sahen 11.000 Besucher die Ausstellung, die in einer Tennishalle aufgebaut wurde. Für die Anlage von Helmut Walter gab es viele staunende Blicke und gleich auch schon die nächste Einladung zu weiteren Ausstellungen. Da hat sich die siebenstündige und rund 500 Kilometer lange Anfahrt gelohnt.

 

 

Über 15 Jahre Bau der Anlage

Mit dem Bau der Anlage hatte Helmut Walter im Jahr 2002 begonnen, damals war das Gipssilo das erste Gebäude auf der Modellbahn. Jahr für Jahr wurden die Elemente erweitert, schon 2003 wurde sie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, damals noch mit erst zwei Modulen. Inzwischen ist sie fertiggestellt, zumindest sind keine weitere Elemente geplant. „Es gibt viel zu tun allein mit dem Erhaltungsaufwand“, sagt Helmut Walter. Eine gute und umfangreiche Anlage muss natürlich gepflegt und gelegentlich repariert werden, und auch da lernt man offenbar nie aus. „Am Anfang hatte ich Gebäude und Berge aus weißem Gips hergestellt, da hat man jede abgebrochene Ecke gleich bemerkt“, so Walter. Heute mischt er dem Gips einfach die passende Farbe hinzu, dadurch wirke die Anlage zumindest nicht sofort beschädigt und kann in Ruhe nach Ausstellungsende repariert werden.

Das neue Buch "Die Stadtoldendorfer Gipsbahn"

In einem Bilderbuch bietet Helmut Walter nun exklusive Einblicke in die Anlage. „Der Fokus liegt auf den farbigen Bildern“, sagt er, die in dem Buch mit vielen Hintergrundinfos auf insgesamt 48 Seiten präsentiert werden. Das Buch ist ab sofort erhältlich zum Preis von 15,95 Euro (zzgl. Versand) direkt bei Helmut Walter (E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Für diejenigen, die die Anlage einmal im Original sehen möchten, bietet sich Anfang März 2018 auf der nächsten Null- und Schmalspurbahnausstellung (NuSSA) in Stadtoldendorf wieder die Möglichkeit.

 

 

Fotos: Walter, Charlot

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