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Freitag, 19. Juni 2026 Mediadaten Fankurve
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Nadine Eggers (Personalleiterin O-I Holzminden), Nicole Christoph (SPD-OV Holzminden), Bjarne Allruth (SPD-Landratskandidat), Sebastian Merder (Werkleiter O-I Holzminden), Sabine Tippelt (SPD-Landtagsabgeordnete), Susanne Jacke (SPD-OV Holzminden) und Christoph Zwar (Stellv. Werkleiter O-I Holzminden).

Holzminden (red). Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt und der SPD-Landratskandidat Bjarne Allruth besuchten gemeinsam mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Holzminden den Glasverpackungshersteller O-I Germany am Standort Holzminden. Bei dem Besuch gaben Werkleiter Sebastian Merder sowie der stellvertretende Werkleiter Christoph Zwar einen Einblick in die Produktionsprozesse und beleuchteten die wirtschaftliche und strukturelle Bedeutung des Unternehmens für den Landkreis.

Einblick in Produktion und Nachhaltigkeit

O-I Germany gehört zu den führenden Glasverpackungsherstellern in Deutschland und verfügt hierzulande über drei Standorte. Neben der Niederlassung in Holzminden befinden sich die weiteren Standorte in Rinteln und Düsseldorf, wo sich auch die Hauptverwaltung befindet. In den drei Werken werden täglich bis zu 2,5 Millionen Glasverpackungen produziert. Der Standort Holzminden hat seinen Schwerpunkt in der Herstellung von Verpackungen für Spirituosen, Wein, alkoholfreie Getränke und Bier.

Mit über 800 verschiedenen Artikeln, Füllvolumina von 2 bis 200 Zentilitern und unterschiedlichen Weißtönen deckt die Glashütte eine große Produktvielfalt ab. Besonders hervorgehoben wurde der nachhaltige Ansatz des Unternehmens: 75 Prozent des eingesetzten Materials stammen aus Recycling.

Aussagen des SPD-Landratskandidaten

SPD-Landratskandidat Bjarne Allruth zeigte sich beeindruckt von dem hochmodernen Standort: „Die innovative Anlagentechnik, das Tempo der Produktion und die Präzision, mit der in diesem Werk gearbeitet wird, zeigen, dass das hier Industrie auf absolutem Spitzenniveau ist. Ich bin stolz darauf, dass wir mit O-I Germany einen global agierenden Konzern mitten in unserem Landkreis haben. Das macht deutlich: Holzminden ist ein Wirtschaftsstandort, der sich hinter niemandem verstecken muss“, so Allruth.

Weiter erklärte er: „Die Glasproduktion bei O-I Germany ist weit mehr als Industrie. Sie ist ein wirtschaftlicher Anker für den gesamten Landkreis Holzminden. Ein Unternehmen, das täglich Millionen von Glasverpackungen herstellt und dabei konsequent auf Recycling setzt, steht für Wertschöpfung, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Diese Art von Wirtschaftskraft wollen wir als Landkreis langfristig erhalten und weiter stärken.“

Ausbildung und Fachkräftesicherung

O-I Germany ist nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber, sondern auch ein wichtiger Ausbildungsbetrieb. Am Standort Holzminden werden aktuell Ausbildungsplätze in den Berufsfeldern Verfahrensmechaniker Glastechnik, Industriemechaniker sowie Elektroniker für Betriebstechnik angeboten.

Dazu äußerte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt: „O-I Germany in Holzminden ist ein Paradebeispiel dafür, was ein starker industrieller Standort für eine Region leisten kann. Die Arbeitsplätze, die hier geschaffen und gesichert werden, sind die Grundlage für Familien, die hier leben, und für einen Landkreis, der sich entwickeln kann.“

Landkreis attraktiver gestalten

Landratskandidat Bjarne Allruth ergänzte mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung: „Ein guter Arbeitsplatz allein reicht heute nicht mehr, um junge Menschen in eine Region zu holen oder hier zu halten. Wir müssen den Landkreis Holzminden als Ganzes attraktiv machen, und zwar mit verlässlicher medizinischer Versorgung, einem reichen kulturellen Angebot und vor allem einer Infrastruktur, die den Alltag erleichtert. Dazu gehören schnelles Internet, gute Straßen und eine funktionierende Anbindung an die Ballungsräume. Wer hier aufwächst oder herkommt, soll bleiben wollen. Und wer von außen kommt, soll merken: Hier lässt es sich gut leben und arbeiten.“

Foto: SPD

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