Eschershausen (red). Die FDP im Landkreis Holzminden hat ihre Kernthemen für die Kreistagswahl am 13. September 2026 vorgestellt. Vertreterinnen und Vertreter der liberalen Kandidatenteams kamen jetzt zu einem ersten Koordinierungstreffen in Eschershausen zusammen.
Die FDP tritt nach eigenen Angaben in allen Bereichen des Landkreises mit Kandidatenteams an. Die Listen werden angeführt von Marcel Borchers für die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, Eike Mönneke für Delligsen, Wulf Kasperzik für die Region Stadtoldendorf, Hermann Grupe für den Bereich Eschershausen, Jörg Howind und Jens Ebert für Holzminden, Konrad Renner für die Samtgemeinde Boffzen sowie Burkhard Dörrier für die Samtgemeinde Bevern.
Bildung und Kinderbetreuung im Fokus
Ein Schwerpunkt der FDP liegt nach eigenen Angaben auf der zügigen Umsetzung geplanter Schulbauprojekte in Delligsen, Eschershausen, Bodenwerder und Holzminden.
Darüber hinaus sprechen sich die Liberalen für moderne Kindertagesstätten aus. Genannt werden dabei insbesondere geplante Projekte in Stadtoldendorf und Holzen.
Auch die medizinische Versorgung im Landkreis soll weiterentwickelt werden. Als Beispiele nennt die FDP das „Weser-Med.-Zentrum“ in Holzminden sowie das „Charlottenstift“ in Stadtoldendorf.
Rettungsdienst und Feuerwehren als weitere Themen
Weitere Herausforderungen sehen die Liberalen im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes. Genannt werden unter anderem Investitionen in den Rettungsdienst, die Fertigstellung des neuen Rettungsdienstzentrums in Holzminden sowie die Planung einer neuen Rettungswache in Bodenwerder.
Die nachhaltige Unterstützung der Feuerwehren bleibe ebenfalls eine zentrale Aufgabe, um das ehrenamtliche Engagement in der Gefahrenabwehr zu sichern.
FDP kritisiert Finanzierung der Kommunen
Kritisch äußert sich die FDP zur finanziellen Situation der Kommunen. Die steigenden Kosten im Jugend- und Sozialbereich seien vor allem durch gesetzliche Vorgaben von Land und Bund verursacht und müssten deshalb auch entsprechend finanziert werden.
Die Liberalen vertreten die Auffassung, dass die Kommunalfinanzierung in Niedersachsen im bundesweiten Vergleich besonders schlecht sei. Dies gefährde nach Ansicht der Partei insbesondere die Entwicklung ländlicher Räume.
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