Bad Pyrmont (red). Zunehmende Starkregenereignisse treffen als Folge der Klimakrise auch Bad Pyrmont immer häufiger. Die Stadt wird ihrer Verantwortung zum Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger gerecht und erstellt ein Starkregenvorsorgekonzept.
Das Land Niedersachsen bietet den Kommunen hierfür einen Leitfaden zur Erstellung kommunaler Handlungskonzepte an. Damit verbunden ist eine finanzielle Förderung in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Aufwendungen für die Konzepterstellung.
Die Stadt Bad Pyrmont hat von der Förderbehörde einen positiven Bescheid in Höhe von rund 104.000 Euro erhalten. Im Förderzeitraum, der sich bis zum 31. Dezember 2028 erstreckt, fließen diese Mittel, ergänzt um den 20-prozentigen städtischen Eigenanteil, in das klimapolitische Projekt.
Fachbüro erstellt das Konzept
Mit der Erstellung des Starkregenvorsorgekonzepts wird ein Fachbüro beauftragt. Verwaltungsintern begleitet eine Arbeitsgruppe das Projekt, das federführend im Bereich Tiefbau angesiedelt ist. In einzelnen Projektphasen wird im Rahmen eines Runden Tisches ergänzend die Expertise lokaler Akteure eingebunden.
Zudem ist eine intensive Bürgerbeteiligung, insbesondere in betroffenen Ortsteilen, geplant. Über das weitere Verfahren informiert die Stadt Bad Pyrmont auf ihrer Homepage.
Anmerkungen und Hinweise zu Starkregenereignissen an bestimmten Stellen sowie weitere Hinweise zur Thematik können per E-Mail an