Aerzen (red). Am Donnerstag, 18. Juni 2026, ist ein elfjähriger Junge nach einem medizinischen Notfall während einer Klassenfahrt im Schullandheim Riepenburg in Aerzen verstorben.
Nach bisherigen Erkenntnissen klagte der Schüler gegen 13.58 Uhr über Atemnot. In der Folge verlor der Junge das Bewusstsein und musste reanimiert werden.
Umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet
Anwesende Lehrkräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein und wurden dabei telefonisch durch die Rettungsleitstelle angeleitet. Zudem wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert.
Die eintreffenden Rettungskräfte sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers setzten die Reanimationsmaßnahmen fort. Trotz aller Bemühungen verstarb der Junge. Um 14.40 Uhr konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Betreuung für Mitschülerinnen und Mitschüler
Die rund 50 weiteren Schulkinder, zwei vierte Klassen einer Grundschule aus der Region Hannover, wurden während des Einsatzes von den Lehrkräften betreut und von den Rettungsmaßnahmen ferngehalten.
Zusätzlich kümmerten sich Notfallseelsorger vor Ort um die Kinder und die Lehrkräfte.
Polizei ermittelt zur Todesursache
Die Polizei führt die in solchen Fällen üblichen Ermittlungen zur Klärung der Todesursache durch. Nach derzeitigem Stand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.