Mittwoch, 22. April 2026 Mediadaten Fankurve
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Emmerthal (red). Mit der Grundsteinlegung für das neue Schulzentrum in Emmerthal haben der Landkreis Hameln-Pyrmont und die Gemeinde Emmerthal am 21. April 2026 einen weiteren wichtigen Meilenstein bei einem der größten Bauprojekte des Landkreises gefeiert.

Bauarbeiten schreiten zügig voran

Vor gut einem Jahr, am 25. März 2025, war mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für den Neubau gefallen. Seitdem sind die Arbeiten auf der Baustelle deutlich vorangeschritten. Die Erd- und Rohbauarbeiten werden noch im April abgeschlossen.

Die Grundsteinlegung wurde dabei gezielt als Ersatz für ein klassisches Richtfest gewählt, da das Gebäude ohne Holzdachstuhl errichtet wird.

Modernes Schulgebäude geplant

„Die Grundsteinlegung für das Schulzentrum Emmerthal ist ein weiterer Meilenstein für eines der größten Bauprojekte des Landkreises Hameln-Pyrmont. Gemeinsam mit der Gemeinde Emmerthal realisieren wir hier ein hochmodernes Schulgebäude für bis zu 850 Schülerinnen und Schüler“, betonte Landrat Dirk Adomat in seinem Grußwort.

Das neue Schulzentrum entsteht als gemeinsames Projekt des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Gemeinde Emmerthal. Geplant ist ein modernes und zukunftsfähiges Schulgebäude mit 34 allgemeinen Unterrichtsräumen sowie zahlreichen Fachräumen. Künftig sollen dort die Grundschule der Gemeinde Emmerthal und die weiterführende Schule des Landkreises Hameln-Pyrmont in einem gemeinsamen Bildungshauskonzept untergebracht werden.

Bedeutung für die Bildungslandschaft

Für den Landkreis Hameln-Pyrmont ist das Bauprojekt von besonderer Bedeutung. Die Johann-Comenius-Schule ist ein wichtiger Bestandteil des Bildungsangebots im Landkreis. Moderne Schulgebäude und gute Lernbedingungen in allen Städten und Gemeinden gelten als wesentliche Voraussetzung für eine starke Bildungslandschaft.

„Mit dem Neubau investieren wir in die Bildung von Kindern und Jugendlichen und damit in unsere Zukunft“, so der Landrat.

Weitere Baufortschritte geplant

Auch in den kommenden Monaten wird auf der Baustelle weiter intensiv gearbeitet. Der Dachdecker hat bereits mit der Notabdichtung der obersten Geschossdecke begonnen. Parallel werden die Holzfassaden einschließlich der Klassenraumfenster in modularer Fertigteilbauweise vorbereitet und anschließend in den Rohbau eingesetzt.

Die verglasten Pfosten-Riegel-Fassaden in den Eingangsbereichen sowie in den Mittelzonen vor den Klassenräumen werden voraussichtlich ab April 2026 vor Ort montiert. Die Balkone vor den Holzfassaden folgen jeweils im Anschluss an die Fassadenmontage.

Die weiteren Ausbaugewerke schließen sich schrittweise an – beginnend im Bauteil C, dem Klassenraumtrakt der Grundschule, bis hin zum Bauteil A an der „Neuen Straße“.

Arbeiten an Außenanlagen und Zeitplan

Auch im Bereich der Außenanlagen geht es voran: Ab Mai 2026 sollen der provisorische Lehrendenparkplatz sowie der Giebelbereich der Gemeindesporthalle an der „Sültstraße“ ihr endgültiges Erscheinungsbild erhalten.

Wenn die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, ist der Umzug in das neue Schulzentrum nach aktueller Einschätzung der Architekten zum Jahreswechsel 2027/2028 vorgesehen.

Fotos: Landkreis Hameln-Pyrmont

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