Mittwoch, 08. April 2026 Mediadaten Fankurve
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Grohnde (red). Für den Rückbau des stillgelegten Kernkraftwerks Grohnde hat das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz die Genehmigung zur Lagerung radioaktiver Abfälle und Reststoffe erteilt. Diese sollen in der neu errichteten Transportbereitstellungshalle auf dem Gelände des Kraftwerks gelagert werden.

Die Baugenehmigung für die Halle war zuvor bereits durch den Landkreis Hameln-Pyrmont erteilt worden. Mit der aktuellen Entscheidung ist nun die Grundlage geschaffen, die beim Rückbau anfallenden schwach- und mittelradioaktiven Abfälle vor Ort zwischenzulagern.

Zwischenlagerung bis zur Endlagerung vorgesehen

Das Kernkraftwerk Grohnde war Ende 2021 stillgelegt worden, der Rückbau läuft bereits. Die dabei entstehenden Abfälle und Reststoffe können künftig zunächst auf dem Gelände verbleiben, bis sie an ein Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle übergeben werden.

Der vollständige Rückbau des Kraftwerks soll nach derzeitiger Planung in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre abgeschlossen sein. Darauf weist das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hin.

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