Donnerstag, 08. Januar 2026 Mediadaten Fankurve
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Grohnde (red). Am 1. Januar 2026 meldete eine Zeugin der Polizei Hameln gegen 11.50 Uhr den Fund eines größeren Knochens auf einem Feld im Bereich des Weserufers bei Grohnde. Der Knochen wurde nach Angaben der Polizei spurenschonend geborgen. Derzeit wird untersucht, ob es sich um einen menschlichen Knochen handelt.

Das Fachkommissariat 1 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat die Ermittlungen übernommen. Dabei werde auch geprüft, ob ein Zusammenhang zu früheren Leichenteilefunden aus der Weser besteht. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 waren mehrere skelettierte menschliche Körperteile entdeckt worden.

Frühere Funde in Hameln und Emmerthal

Am 4. Juli 2025 war gegen 5.40 Uhr im Bereich der Pfortmühle an der Weser in Hameln ein skelettierter menschlicher Unterschenkel aufgefunden worden. Das Körperteil befand sich auf dem Querförderer der Rechenreinigungsmaschine. Der Fund wurde durch die Kriminaltechnik spurenschonend geborgen. Eine anschließende Durchsuchung des geförderten Materials führte zu keinem weiteren Auffinden menschlicher Überreste.

Ein weiterer Fund wurde am 19. August 2025 gegen 19 Uhr im Uferbereich der Oberweser bei Emmerthal, Ortsteil Ohr, gemeldet. Auch dort war ein skelettierter menschlicher Unterschenkel entdeckt worden. Feuerwehrtaucher aus Hameln suchten den Bereich rund um die Fundstelle ab, ohne weitere Leichenteile zu finden.

Ermittlungen dauern an

Nach Angaben der Polizei dauern die Untersuchungen zur Identifizierung der Leichenteile weiterhin an. Ob der aktuelle Knochenfund bei Grohnde mit den früheren Funden aus Hameln und Emmerthal in Verbindung steht, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Weitere polizeiliche Maßnahmen seien eingeleitet worden.

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