Holzen (red). Ein 75- jährige Pilzsucher war am Dienstag im Hils unterwegs und ist nicht zurückgekehrt. Um 2.02 Uhr am Mittwochmorgen wurden daher Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Holzen, Escherschhausen und Stadtoldendorf alarmiert. Unterstützt wurde die Suche durch die Polizei, Johanniter und der Rettungshundestaffel. Insgesamt waren 51 Einsatzkräfte mit vier Hunden, einer Wärmebildkamera und zwei Drohnen auf der Suche nach dem Pilzsammler. "Kurz nach 6 Uhr wurde der Pilzsucher von den Mitarbeitern, die im Stollen Gustav mit Verfüllarbeiten beschäftigt waren, gefunden. Er war vor dem Eingang des Stollens etwa vier Meter tief gestürzt und war ansprechbar, aber verletzt und unterkühlt", erklärte Ortsbrandmeister Christian Puschendorf. Die Einsatzkräfte haben die Johanniter zur Unfallstelle gelotst und bei der Erstversorgung unterstützt. Weitere alarmierte Hundestaffeln konnten die Anfahrt abbrechen. Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandmeister Frank Teiwes.

Foto: Feuerwehr/Puschendorf