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Landkreis Holzminden

Landkreis Holzminden (red). Der Arbeitsalltag auf dem Bau ist körperlich hart – und für viele Beschäftigte offenbar kaum bis zur regulären Altersgrenze durchzuhalten. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Niedersachsen-Süd hin. Nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur seien von rund 790 Bauarbeitern im Landkreis Holzminden lediglich etwa 20 Beschäftigte älter als 63 Jahre.

„Ob Maurer, Dachdecker, Kanal- oder Straßenbauer: Sie machen harte körperliche Arbeit. Und das bei Wind und Wetter – bei Hitze und Frost“, sagt Irina George, Vorsitzende der IG BAU Niedersachsen-Süd. Für viele Beschäftigte sei nach Einschätzung der Gewerkschaft schon vor dem 60. Lebensjahr Schluss. Sie könnten die Arbeit auf dem Bau gesundheitlich dann einfach nicht mehr leisten.

IG BAU fordert faire Übergänge in den Ruhestand

Die IG BAU Niedersachsen-Süd sieht die aktuellen rentenpolitischen Pläne deshalb kritisch. „Es schafft kaum einer, auf dem Bau bis 67 zu arbeiten. Wenn es demnächst dann noch länger gehen soll: keine Chance“, sagt George. Aus Sicht der Gewerkschaft fehle bei den Plänen der Rentenkommission vor allem eine Flexi-Rente – also die Möglichkeit auf vernünftige Übergänge vom Arbeitsleben in den Ruhestand für Branchen, in denen Beschäftigte gesundheitlich früher an ihre Grenzen kämen.

Eine faire Rente müsse dem „Härtegrad der Arbeit“ angepasst werden, fordert George. Für die Betroffenen brauche es einen „Expresszugang in den regulären Ruhestand“. Das gelte nach Angaben der IG BAU nicht nur für die Baubranche, sondern auch für die Land- und Forstwirtschaft, die Gebäudereinigung sowie den Garten- und Landschaftsbau.

An die heimischen Bundestagsabgeordneten im Kreis Holzminden und in der Region appelliert die IG BAU Niedersachsen-Süd, „Renten-Rückgrat“ zu zeigen und die Pläne der Bundesregierung dringend zu korrigieren. Andernfalls könnten Berufe mit hoher körperlicher Belastung nach Einschätzung der Gewerkschaft weiter an Attraktivität verlieren.

Kritik an möglichem Aus der Rente mit 63

Ein weiterer Kritikpunkt der IG BAU ist ein mögliches Abschaffen der Rente mit 63. Das wäre nach Einschätzung von George „gerade für viele Baby-Boomer ein Schlag ins Gesicht“. Es mache ihnen einen dicken Strich durch ihre Lebensplanung.

Im Landkreis Holzminden gebe es nach Angaben der IG BAU Niedersachsen-Süd 11.200 Baby-Boomer, die in den kommenden zehn Jahren in Rente gehen werden. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Berechnungen des Pestel-Instituts. Viele aus diesen geburtenstarken Jahrgängen hätten 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und damit einen großen Teil ihres Lebens gearbeitet, so George. Ihnen nun kurz vor dem Ruhestand die Rente mit 63 zu nehmen, koste politisches Vertrauen – und Vertrauen in den Staat.

Rentenniveau soll nicht unter 48 Prozent fallen

Auch das Rentenniveau steht im Fokus der Kritik. Nach Angaben der IG BAU fehle bei den Vorschlägen der Rentenkommission eine garantierte Haltelinie. Vor allem die kommende Rentnergeneration baue darauf, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinke.

„Der Staat darf den Baby-Boomern ab 2031 kein Absenken des Rentenniveaus unter 48 Prozent zumuten. Auch hier muss die Rentenpolitik Verantwortung zeigen: Rente ist politische Vertrauenssache“, sagt George. Grundsätzlich müsse das Rentenniveau nach Auffassung der IG BAU anschließend wieder auf mindestens 53 Prozent steigen. Auch dafür sollten sich die heimischen Bundestagsabgeordneten in ihren Fraktionen in Berlin stark machen.

Foto:  IG BAU | Alireza Khalili


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Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.

Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.

Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.

Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.

Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten

Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.

„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.

„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.

Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre

Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.

Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.

Foto: Schöning

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