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Landkreis Holzminden

Holzminden/Einbeck (red). Am 1. August 2026 starten 16 junge Talente ihre berufliche Karriere bei der VR-Bank in Südniedersachsen. Ob Ausbildung oder duales Studium: Die Nachwuchskräfte erwartet ein abwechslungsreicher Einstieg mit spannenden Aufgaben, modernen Arbeitswelten und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.

Der Start erfolgt traditionell mit einer Orientierungswoche. Dabei lernen die Nachwuchskräfte die VR-Bank, ihre verschiedenen Geschäftsbereiche und vor allem einander kennen. „Uns ist wichtig, dass unsere neuen Kolleginnen und Kollegen von Anfang an Teil des Teams werden. Neben fachlichem Wissen stehen Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und die persönliche Entwicklung im Mittelpunkt“, erklärt Personalleiter Matthias Heib.

Praxisnahe Ausbildung und vielfältige Einsatzbereiche

Die VR-Bank setzt auf eine praxisnahe und moderne Ausbildung. Von Beginn an übernehmen die Auszubildenden Verantwortung, arbeiten in Projekten mit und sammeln Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Dabei profitieren sie von persönlicher Betreuung, digitalen Lernangeboten und einem starken Team an ihrer Seite.

Die Ausbildung zu Bankkaufleuten beginnen in diesem Jahr Amalia Möller, Michelle-Anna Haase, Elisa Bohle, Jannis Bremer, Lilli Lemke, Samantha Grube und Vladyslav Kuznietsov. In den kommenden drei Jahren lernen sie die vielfältigen Aufgaben eines modernen Finanzdienstleisters kennen – von der persönlichen Beratung über digitale Banking-Lösungen bis hin zu nachhaltigen Finanzkonzepten.

Ausbildung im Warenbereich und duales Studium

Mit Chiara Daniel startet zudem eine angehende Kauffrau für Digitalisierungsmanagement. Sie wird an der Schnittstelle zwischen IT, Innovation und Unternehmensprozessen arbeiten und die digitale Zukunft der Bank aktiv mitgestalten.

Für die Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement entscheiden sich Max Kruse, Robin Kruse, Quentin Koch, Leon Krauß und Christian Becker. Hagen Herwig beginnt seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Die VR-Bank ist neben dem klassischen Bankgeschäft auch im Warenbereich stark aufgestellt. Dazu gehören das landwirtschaftliche Warengeschäft, der Baustoff-Fachhandel Bierkamp sowie mehrere Raiffeisen-Märkte in Südniedersachsen und Nordthüringen. Dadurch eröffnen sich den Nachwuchskräften vielseitige Einblicke und spannende berufliche Perspektiven.

Jonas Neumann und Eilas Ische starten ihr duales Studium zum Bachelor of Arts Banking & Finance. Die Kombination aus Hochschulstudium und praktischer Arbeit in der Bank ermöglicht ihnen einen direkten Einstieg in die Finanzwelt und schafft optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere.

Persönliche Entwicklung steht im Mittelpunkt

Die Förderung junger Menschen hat bei der VR-Bank einen hohen Stellenwert. Viele heutige Führungskräfte haben ihre berufliche Laufbahn selbst mit einer Ausbildung im Unternehmen begonnen. „Wir suchen nicht nur gute Zeugnisse, sondern vor allem Menschen mit Persönlichkeit, Engagement und Teamgeist. Wer motiviert ist und Lust hat, sich weiterzuentwickeln, hat bei uns viele Möglichkeiten“, betont Matthias Heib.

Auch Vorstandsvorsitzender Folkert Groeneveld freut sich über den neuen Jahrgang: „Unsere Auszubildenden und Studierenden bringen frische Ideen, neue Perspektiven und digitale Kompetenzen mit. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Bank und unserer Region. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Bereits kurz nach den Sommerferien startet das Bewerbungsverfahren für den Ausbildungsbeginn am 1. August 2027. Weitere Informationen gibt es unter www.vrbanksn.de/echteausbildung.

Foto: VR-Bank


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Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.

Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.

Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.

Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.

Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten

Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.

„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.

„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.

Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre

Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.

Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.

Foto: Schöning

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Holzminden

Eschershausen (red). Die Brauerei Allersheim GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.

Seit mehr als 170 Jahren steht die Brauerei Allersheim nach eigenen Angaben für handwerkliche Braukunst und hohe Qualität. Mit der Eigenverwaltung nutze das Unternehmen ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, um seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Betrieb langfristig zu sichern.

Die Auslieferung erfolge planmäßig. Kundinnen und Kunden aus Gastronomie, Getränkefachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Geschäftspartner könnten sich weiterhin auf die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit verlassen.

Brauwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck

Die deutsche Brauwirtschaft befindet sich nach Angaben der Brauerei seit Jahren in einem tiefgreifenden strukturellen Transformationsprozess. Der Bierkonsum gehe kontinuierlich zurück, Konsumgewohnheiten veränderten sich und gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kämen erhebliche Belastungen durch gestiegene Energie-, Rohstoff-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten sowie die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie.

Diese Entwicklung betreffe zahlreiche mittelständische Brauereien in Deutschland und habe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Konsolidierung der Branche geführt. Auch die Brauerei Allersheim sei von diesen Veränderungen betroffen gewesen. Trotz verschiedener Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft.

Restrukturierung soll Zukunft sichern

Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung für die Eigenverwaltung Ausdruck einer aktiven und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Ziel sei es, den Betrieb frühzeitig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und eine langfristig tragfähige wirtschaftliche Basis zu schaffen.

Im Mittelpunkt der Restrukturierung stehen nach Unternehmensangaben die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Weiterentwicklung von Unternehmens- und Prozessstrukturen, gezielte Investitionen in moderne Prozessabläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios, die nachhaltige Stärkung der finanziellen Basis sowie die langfristige Sicherung des regionalen Marktes.

Die Geschäftsführung bleibt während des gesamten Verfahrens handlungsfähig und steuert die Restrukturierung gemeinsam mit erfahrenen Sanierungsexperten. Unterstützt wird das Unternehmen durch den Restrukturierungsberater Björn Herzog von der Wirtschaftskanzlei Römermann. Begleitet wird das Verfahren von einem gerichtlich bestellten Sachwalter.

Mehr als 170 Jahre Brautradition

Die Brauerei Allersheim blickt auf eine mehr als 170-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1854 befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Händen regionaler Familien.

Die Marken Allersheimer und Caluna stehen nach Unternehmensangaben seit Jahrzehnten für handwerkliche Braukunst und hohe Qualitätsansprüche. Die Brauerei engagiert sich zudem als Partner zahlreicher Vereine, Veranstaltungen und gesellschaftlicher Initiativen in der Region.

Die Herstellung der Biere erfolgt seit 2014 mit Brauwasser aus drei eigenen Brunnen in Westheim. Mehrfach verliehene DLG-Goldmedaillen unterstreichen nach Angaben des Unternehmens die Qualität der Produkte.

Geschäftsführer sieht Chancen für die Zukunft

„Unsere Branche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Diesem Wandel begegnen wir nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Entscheidung für die Zukunft unseres Unternehmens. Die Eigenverwaltung verschafft uns den notwendigen Rahmen, unsere wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und unser Unternehmen langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dirk Brüninghaus.

Für Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie alle Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Brauerei durch das Verfahren keine unmittelbaren Änderungen. Vertrieb und Auslieferung würden uneingeschränkt fortgeführt, alle Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.

Bei der Eigenverwaltung handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsverfahren für Unternehmen mit einer grundsätzlich tragfähigen wirtschaftlichen Perspektive. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungsfähig und führt das Unternehmen gemeinsam mit Restrukturierungsexperten durch den Sanierungsprozess.

Foto: TKu