Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif#joomlaImage://local-images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif?width=295&height=255
Anzeige
Landkreis Holzminden
Als ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer waren auch in diesem Jahr wieder in Scharbeutz mit dabei, von links: Mareile Meyer, Daniel Janssen und Joel Stroot.

Holzminden/Scharbeutz (red). Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck sind 33 Jugendliche von der diesjährigen Jugendfreizeit der Kreisjugendpflege aus Scharbeutz zurückgekehrt. Gemeinsam mit sechs ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern verbrachte die Gruppe eine abwechslungsreiche Woche an der Ostsee. Auf dem Programm standen Ausflüge, gemeinsame Aktivitäten und Zeit zum Entspannen. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das Miteinander.

Ferienfreizeiten bieten jungen Menschen die Möglichkeit, dem Alltag für einige Tage zu entkommen, neue Menschen kennenzulernen, Verantwortung zu übernehmen und eigene Erfahrungen zu sammeln. Für die Kreisjugendpflege sind diese gemeinsamen Erlebnisse ein wichtiger Bestandteil ihrer pädagogischen Arbeit.

Ausflüge nach Hamburg und Lübeck

Zu den Höhepunkten in diesem Jahr gehörte ein Tagesausflug nach Hamburg mit einem Besuch der Elbphilharmonie und einem beeindruckenden Blick über die Hansestadt. Auch Lübeck wurde bei einem Ausflug mit anschließender Trave-Rundfahrt erkundet. Für Badespaß und Erholung sorgte der Besuch der Ostseetherme, bevor ein gemeinsames Pizzaessen auf der Scharbeutzer Promenade den Tag ausklingen ließ. Der HANSA-Park sorgte schließlich mit seinen Achterbahnen und anderen Fahrgeschäften für jede Menge Nervenkitzel.

Bei allen Programmpunkten ging es jedoch um mehr als das eigentliche Erlebnis. Ob bei Ausflügen, am Strand, beim Essen oder in der Unterkunft: Immer wieder entstanden Gelegenheiten für Gespräche, gegenseitige Unterstützung und neue Freundschaften. Gerade für Jugendliche, die sich vorher noch nicht kannten, entsteht so innerhalb weniger Tage eine Gemeinschaft, in der jeder seinen Platz finden und sich einbringen kann.

Pädagogische Arbeit auf Augenhöhe

Eine zentrale Rolle spielen dabei die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer. Sie organisieren nicht nur Ausflüge und Aktivitäten, sondern sind auch Ansprechpersonen, begleiten die Jugendlichen im Alltag, vermitteln bei Konflikten und schaffen einen verlässlichen Rahmen, in dem sich junge Menschen sicher und angenommen fühlen.

Freizeitleiter Daniel Janssen, Sozialarbeiter, begleitet die Ferienfreizeiten der Kreisjugendpflege bereits seit 2011 und hat inzwischen 20 Freizeiten betreut. „Für viele Jugendliche ist der Alltag inzwischen ziemlich vollgepackt. Schule oder Ausbildung, Verpflichtungen zu Hause, soziale Erwartungen und der ständige Druck, überall funktionieren zu müssen, lassen oft nur wenig Raum, einfach mal abzuschalten“, erklärt Daniel Janssen. „Während unserer Freizeit möchten wir den Jugendlichen genau diesen Raum geben. Hier müssen sie keine Rolle erfüllen und niemandem etwas beweisen. Sie dürfen einfach so sein, wie sie sind.“

Jugendliche sollen Verantwortung übernehmen

Gleichzeitig sollen die Jugendlichen eigene Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und ihre Ideen einbringen. „Uns ist wichtig, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, sie ernst zu nehmen und respektvoll miteinander umzugehen“, so Janssen. „Wir wollen einen Rahmen schaffen, in dem die Jugendlichen sich ausprobieren können und gleichzeitig erfahren, dass sie mit ihren Anliegen und Problemen nicht allein sind.“

Dass dieses Konzept funktioniert, zeige nach Angaben der Kreisjugendpflege die große Zahl an Jugendlichen, die immer wieder teilnehmen. Viele kennen das Betreuungsteam bereits aus vergangenen Jahren, gleichzeitig kommen jedes Jahr neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinzu. „Dass viele Jugendliche bereits seit mehreren Jahren immer wieder mit uns nach Scharbeutz fahren, zeigt uns, dass genau das bei ihnen ankommt. Für manche ist die Freizeit deshalb längst mehr als nur zehn Tage Urlaub an der Ostsee“, erzählt Janssen.

Vom Teilnehmer zum Betreuer

Ein Beispiel dafür ist Joel Stroot. Er nahm viele Jahre selbst an den Jugendfreizeiten teil und unterstützt das Team inzwischen zum fünften Mal als Betreuer. Aus dem Jugendlichen, der von der Gemeinschaft und Begleitung profitierte, ist ein Ehrenamtlicher geworden, der heute selbst Verantwortung übernimmt und die Freizeit für die nächste Generation mitgestaltet.

Auch Mareile Meyer, Sozialarbeiterin, gehört seit vielen Jahren zum festen Team. Seit 2012 ist sie als „Freizeitmutti“ dabei und hat inzwischen zwölf Freizeiten begleitet. Mit ihrer Erfahrung und ihrem offenen Ohr ist sie für viele Jugendliche eine wichtige Ansprechpartnerin.

Selbstständigkeit und verlässlicher Rahmen

Gerade bei einer Gruppe von mehr als 30 Jugendlichen ist es wichtig, die Gruppendynamik aufmerksam im Blick zu behalten. Nicht jeder spricht offen über Sorgen oder Probleme. Gleichzeitig brauchen Jugendliche Freiräume, um eigene Erfahrungen zu machen. Die Aufgabe des Betreuungsteams besteht deshalb darin, beides zu verbinden: Selbstständigkeit zu ermöglichen und gleichzeitig einen verlässlichen Rahmen zu bieten.

Alle sechs Betreuerinnen und Betreuer engagieren sich ehrenamtlich und übernehmen dabei eine große Verantwortung. Ihr Einsatz beginnt lange vor der Abfahrt mit der Planung und Vorbereitung und reicht während der Freizeit von der Begleitung der Ausflüge über die Organisation des Tagesablaufs bis hin zur Unterstützung bei Fragen, Sorgen oder Konflikten.

Ehrenamtliche als wichtige Bezugspersonen

Diese Verbindung aus Verantwortungsbewusstsein, pädagogischem Gespür und persönlichem Engagement ist nach Angaben der Kreisjugendpflege ein wesentlicher Grund für den Erfolg der Jugendfreizeiten. Die Ehrenamtlichen seien dabei weit mehr als Organisatorinnen und Organisatoren: Sie seien wichtige Bezugspersonen, Ansprechpersonen und Vorbilder für die Jugendlichen.

Am Ende bleiben vor allem die gemeinsame Zeit, viele neue Eindrücke und das gute Miteinander in Erinnerung. Mit diesen Erlebnissen ging es zurück nach Hause – und für viele steht schon fest: Beim nächsten Mal sind sie wieder dabei.

Die Kreisjugendpflege bedankt sich beim gesamten Team und bei allen Jugendlichen, die durch ihr Engagement und ihre aktive Beteiligung maßgeblich zum Erfolg der Freizeit beigetragen haben. „Ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient unsere besondere Anerkennung und Wertschätzung“, so Kreisjugendpflegerin Ronja Dörge.

Ein Tagesausflugsziel war bei der diesjährigen Jugendfreizeit Hamburg.

Fotos: Landkreis Holzminden


Anzeige
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

Anzeige

Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke