Kleine Filter, große Folgen: AWH ruft im Landkreis Holzminden zum Schutz von Natur und Grundwasser auf
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Landkreis Holzminden
Landkreis Holzminden (red). Ob im Park oder am Wegesrand – achtlos weggeworfene Zigarettenfilter sind ein massives Problem für die Natur – auch in unserem Landkreis Holzminden. Die Abfallwirtschaft Landkreis Holzminden (AWH) macht darauf aufmerksam, dass es vor allem die enorme Menge ist, die unsere Umwelt belastet.
Ein weit verbreiteter Irrtum: Viele glauben, Filter bestünden aus abbaubarer Watte. Tatsächlich bestehen sie jedoch meist aus Celluloseacetat. Dieses ist durch eine chemische Modifikation gegenüber einem mikrobiellen Abbau beständiger als Cellulose.
Schadstoffe gelangen in Boden und Grundwasser
Hinzu kommt die chemische Gefahr: Während des Rauchens sammeln sich im Filter unter anderem Nikotin, Arsen und Blei an. Sobald es regnet, werden diese Substanzen aus den weggeworfenen Stummeln in den Boden und das Grundwasser gespült. Bereits ein einziger Zigarettenstummel kann laut dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) hunderte Liter Wasser verunreinigen und so Lebensräume für Tiere und Pflanzen schädigen.
Richtige Entsorgung schützt die Umwelt
Die Lösung ist einfach, wenn die Regeln der richtigen Entsorgung beachtet werden. Die AWH betont: Zigarettenreste und Filter gehören grundsätzlich nach dem vollständigen Auskühlen in den Restabfall. Um die Umwelt zusätzlich zu schützen, sollte lose Asche möglichst immer in zugebundenen Beuteln entsorgt werden. Dadurch wird verhindert, dass die feine Asche bei der Behälterleerung aus der Tonne aufwirbelt und unkontrolliert in der Umgebung landet.
Müll-Patinnen und Müll-Paten gesucht
Wer sich aktiv für eine saubere Umwelt im Landkreis einsetzen möchte, kann sich bei der AWH als ehrenamtliche Müll-Patin oder ehrenamtlicher Müll-Pate anmelden. Ob allein, mit Freundinnen und Freunden, Vereinen oder Schulen: Müll-Patinnen und Müll-Paten befreien regelmäßig einen selbst gewählten Bereich – etwa Parks, Straßen oder Spielplätze – von Unrat.
Die AWH unterstützt dieses Engagement und stellt kostenlos Eimer, Greifzangen, Handschuhe und spezielle Müllsäcke zur Verfügung. Die gefüllten Säcke können kostenfrei beim Entsorgungszentrum Holzminden, den Wertstoffsammelplätzen in Bodenwerder und Delligsen abgegeben oder bei der nächsten Restabfallabfuhr neben die eigene Restabfalltonne gestellt werden.
Interessierte können sich online unter www.awh-holzminden.de in der Rubrik „Aktionen“ direkt für eine Patenschaft anmelden. Schon kleine Verhaltensänderungen und ehrenamtliches Engagement schützen unsere heimische Natur im Landkreis nachhaltig.
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Wo geht die Reise hin? Mein Zukunftsplan für die Hilsmulde!
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Politische Werbung - Delligsen. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, nachdem wir im ersten Video auf das geschaut haben, was wir im Flecken bereits geschafft haben, geht der Blick nun nach vorn. Als euer Bürgermeisterkandidat trete ich an, um Bewährtes zu sichern und Delligsen verlässlich in die Zukunft zu führen.
Mein Programm für unsere Heimat setzt fünf klare Schwerpunkte:
Sicherheit stärken: moderne Ausstattung unserer Feuerwehren, die Einhaltung der 15-Minuten-Frist im Rettungsdienst und der schnelle Abschluss der LED-Straßenbeleuchtung.
Ehrenamt & Vereine fördern: Freibäder, Vereine und Veranstaltungen verdienen verlässliche Unterstützung. Gleichzeitig möchte ich bürokratische Hürden für Ehrenamtliche abbauen.
Wirtschaft stärken: Ein starkes Gewerbe sichert Arbeitsplätze und unsere finanzielle Handlungsfähigkeit. Dafür braucht es kurze Wege und schnelle Genehmigungen in der Verwaltung.
Familie & Bildung im Fokus: verlässliche Kinderbetreuung, der zügige Abschluss des Neubaus der Oberschule mit den neuen Räumlichkeiten unserer Grundschule sowie neue Baugebiete in allen Ortsteilen mit transparenten Preisen.
Verwaltung modernisieren: Mehr Tempo bei Bau- und Infrastrukturvorhaben. Eine eigene Ingenieurstelle im Rathaus soll uns unabhängiger von externen Büros machen und Projekte schneller voranbringen.
Im neuen Video zeige ich euch, wie und wo ich diese Ziele im Flecken umsetzen möchte. Schaut rein und lasst uns gemeinsam anpacken!
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Auftraggeber und finanziert durch: SPD-Ortsverein Delligsen
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Ein Team, ein Ziel: XLETIX begeistert tausende Teilnehmer im Mammutpark
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Landkreis Holzminden
Stadtoldendorf (ber). Am Samstag, 15. August, kämpften sich etwa 5.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Schlamm im Stadtoldendorfer Mammut Park. Die jährliche „XLETIX“-Challenge war zu Gast in Stadtoldendorf. Auf Strecken von bis zu 18 Kilometern mit bis zu 35 Hindernissen geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um Spaß und Teamgeist. Eine Rangliste gibt es nicht. Ganz nach dem Motto der Parcoursserie: „Ein Team, Ein Ziel“.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwischen drei Varianten wählen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Wahl zwischen drei verschiedenen Streckenlängen. Auf der „FUN“-Route warteten sechs Kilometer und 15 Hindernisse. Für „XLETIX“-Neulinge bietet sie den perfekten Einstieg. Die „Adventure“-Strecke forderte die Athletinnen und Athleten schon deutlich mehr heraus: Zwölf Kilometer und 25 Hindernisse mussten hier bewältigt werden. Für die besonders extremen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es die passende „Extreme“-Variante: 18 Kilometer mit insgesamt 35 Hindernissen, die den Läuferinnen und Läufern alles abverlangten. Ein Team kann dabei zusammen starten und sich später im Lauf aufteilen, um die verschiedenen Distanzen zu laufen.
Mit Teamgeist durch den Parcours
Die Schlammschicht von Kopf bis Fuß gehörte ebenso zum Erlebnis wie das ununterbrochene Anfeuern innerhalb der Teams. Wer ein Hindernis auslassen wollte, konnte dies mit 15 Burpees, einer Kombination aus Liegestütz und Strecksprung, tun.
Unterwegs wurden die Athletinnen und Athleten mit Produkten der Kooperationspartner des Laufes, MaxiNutrition und VILSA, sowie frischem Obst versorgt. Nach den langen Kilometern durch den Schlamm konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer endlich auf die Zielgerade abbiegen. Lautstark wurden sie im Ziel begrüßt.
Finisherfoto und Shirt hinter der Ziellinie
Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt hinter der Ziellinie ihr persönliches Finisherfoto gemacht hatten, konnte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer, die beziehungsweise der es ins Ziel geschafft hatte, sein „Finisher2026“-Shirt abholen.
Die „XLETIX“-Challenge gilt als die führende Hindernislaufserie Europas. Mit sechs Stationen in Deutschland und einem Event in Tirol begeistert das Format Jahr für Jahr zehntausende Sportbegeisterte. Seit der Gründung im Jahr 2013 hat sich das ehemalige Start-up zu einer festen Größe in der Sport- und Eventszene entwickelt. Allein im vergangenen Jahr nahmen fast 50.000 Läuferinnen und Läufer teil.
Stadtoldendorf gehört zu den kleinsten Stationen
Stadtoldendorf ist dabei eine der kleinsten Stationen. Das größte Event findet in Berlin mit bis zu 14.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Anders als in den letzten Jahren ist der Campingplatz „XLETIX Village“ dieses Jahr auch in Stadtoldendorf ordentlich gefüllt. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zum „Base-Camp“. Camperinnen und Camper können hier von Freitag bis Sonntag übernachten.
{gallery}2026/Galerie/Xletix{/gallery} Fotos: ber
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