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Landkreis Holzminden
Das Präventionsprogramm HOPP startet im Landkreis Holzminden mit Entwicklungsuntersuchungen für Drei- bis Vierjährige in eine neue Runde.

Landkreis Holzminden (red). Wie entwickelt sich das eigene Kind? Spricht es altersgerecht? Wie sicher bewegt es sich? Und benötigt es in einem Bereich vielleicht noch Unterstützung? Solche Fragen beschäftigen viele Eltern. Mit dem Holzmindener Präventionsprogramm (HOPP) bietet der Landkreis Holzminden Familien frühzeitig Orientierung.

Ab September 2026 führt der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Landkreises erneut Entwicklungsuntersuchungen für drei- bis vierjährige Kinder direkt in teilnehmenden Kindertagesstätten durch. Das Angebot ist kostenlos und findet in einer Umgebung statt, die den Kindern vertraut ist.

Entwicklung spielerisch in den Blick nehmen

Bei HOPP werden verschiedene Bereiche der kindlichen Entwicklung betrachtet. Dazu gehören insbesondere Sprache und Kommunikation, Bewegung und Motorik, Wahrnehmung, Merkfähigkeit sowie die sozial-emotionale Entwicklung.

Die Kinder erwartet dabei keine klassische Untersuchungssituation. Die Aufgaben sind altersgerecht und spielerisch gestaltet. Es wird erzählt, gemalt, gespielt und ausprobiert. Im Mittelpunkt steht nicht die Bewertung einzelner Leistungen, sondern die Frage, welche Stärken das Kind mitbringt und ob es Bereiche gibt, in denen eine frühzeitige Unterstützung sinnvoll sein könnte.

Verschiedene Blickwinkel ergeben ein umfassendes Bild

Für die Einschätzung der kindlichen Entwicklung werden unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt: Was beobachten die Eltern zu Hause? Wie erleben die pädagogischen Fachkräfte das Kind im Kita-Alltag? Und wie zeigt sich das Kind während der entwicklungsmedizinischen Untersuchung?

Aus diesen Beobachtungen entsteht ein möglichst umfassendes Bild des Entwicklungsstandes. Im Anschluss bespricht das HOPP-Team die Ergebnisse persönlich mit den Eltern. Sollte sich ein Unterstützungsbedarf zeigen, erhalten die Familien eine erste Orientierung und können gemeinsam mit den Fachkräften mögliche nächste Schritte erörtern.

Anmeldung für HOPP-Untersuchung möglich

Für die Einschätzung der kindlichen Entwicklung ist auch die Perspektive der Eltern von Bedeutung. Über einen Online-Fragebogen können diese ihre Beobachtungen und weitere Informationen eintragen und somit die anstehende Untersuchung unterstützen.

Den Zugang zum Online-Fragebogen sowie zur Anmeldung zu den HOPP-Untersuchungen erhalten alle Eltern, deren Kind zum aktuellen HOPP-Jahrgang gehört, in einem Informationsschreiben, das ihnen über ihren Kindergarten zur Verfügung gestellt wird. Über den QR-Code in diesem Schreiben können Eltern dann digital sowohl auf den Fragebogen als auch im Anschluss auf die Anmeldung zugreifen.

Frühe Unterstützung kann viel bewirken

HOPP richtet sich an Kinder etwa zwei Jahre vor ihrer Einschulung. Ziel ist es, Entwicklungsbedarfe möglichst früh zu erkennen. So bleibt ausreichend Zeit, um Kinder gezielt zu unterstützen und ihnen gute Voraussetzungen für ihren weiteren Weg in der Kita und später in der Schule zu geben. Zugleich erhalten Eltern mehr Sicherheit bei der Einschätzung der Entwicklung ihres Kindes.

Das Präventionsprogramm gehört seit acht Jahren zur Arbeit des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Landkreises Holzminden. Eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Durchführung ist die enge Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten.

Kindertagesstätten unterstützen die Untersuchungen

Kita-Leitungen und pädagogische Fachkräfte unterstützen die Organisation der Untersuchungen vor Ort und tragen mit ihren Beobachtungen wesentlich zu einer fundierten Einschätzung bei.

Im September beginnt nun die nächste Untersuchungsrunde. Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst setzt damit gemeinsam mit den beteiligten Kindertagesstätten seine präventive Arbeit fort: Stärken frühzeitig erkennen, Eltern Orientierung geben und Kinder dort unterstützen, wo sie Unterstützung benötigen.


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Holzminden. Was hinter der Durchführung kosmetischer Studien steckt, können Interessierte diesen Freitag, 4. September, bei den Normec Schrader Instituten erfahren. Die Institute veranstalten erstmals einen Tag der offenen Tür. Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und sich über die Arbeit des Instituts informieren.

Einblicke in die moderne Kosmetikforschung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Kosmetikforschung funktioniert. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen erläutern, wie Studien ablaufen, welche technischen Geräte dabei eingesetzt werden und mit welchen Methoden die Wirksamkeit von Produkten untersucht wird. Besucherinnen und Besucher können dabei auch Fragen zu den einzelnen Arbeitsbereichen stellen.

Wer sich für eine Tätigkeit als Probandin oder Proband interessiert, kann sich über den Ablauf entsprechender Studien und die Möglichkeiten einer Teilnahme informieren. Neue Probandinnen und Probanden sind jederzeit herzlich willkommen.

Angebote für die ganze Familie

Der Tag der offenen Tür richtet sich auch an Familien. Für Kinder bietet das Tantenwerk Kinderschminken an. Für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher sorgt Glänzer’s Imbiss mit einem Foodtruck.

Mit dem Tag der offenen Tür setzen die Normec Schrader Institute ein klares Zeichen: Forschung soll nahbar, transparent und für alle zugänglich sein. Sie laden alle Interessierten ein, Teil dieser Entwicklung zu werden – als Besucherin oder Besucher, als Testerin oder Tester oder einfach als neugieriger Gast, der einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte.

Tag der offenen Tür am Freitag

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 4. September, von 12 bis 16 Uhr bei den Normec Schrader Instituten in Holzminden, „Max-Planck-Straße 6“, statt.

Weitere Informationen gibt es unter normecgroup.com/de-de/schrader-hol-2026.

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke