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Landkreis Holzminden

Bevern/Holzminden (red). Wie werden nationalsozialistische Verbrechen auch Jahrzehnte nach dem Ende der NS-Diktatur noch strafrechtlich verfolgt? Welche Aufgaben hat die Justiz bei der Aufklärung dieser Verbrechen? Und warum ist diese Arbeit auch heute noch von Bedeutung?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Veranstaltung des Bündnisses „Holzminden ist bunt“, zu der Oberstaatsanwalt Thomas Will, Leiter der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg, nach Bevern kommt.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 3. September 2026, ab 19 Uhr in der Schlosskapelle des Schlosses Bevern statt.

Zentrale Stelle besteht seit 1958

Thomas Will leitet die Zentrale Stelle seit 2020. Die 1958 gegründete Einrichtung hat die Aufgabe, nationalsozialistische Verbrechen aufzuklären und Ermittlungsverfahren gegen mögliche Tatverdächtige vorzubereiten. Dazu werden historische Dokumente ausgewertet, Zeugenaussagen recherchiert und weltweit Archive nach neuen Erkenntnissen durchsucht.

Auch mehr als 80 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ist diese Arbeit nicht abgeschlossen. Die Zahl der noch lebenden Tatverdächtigen nimmt zwar stetig ab, gleichzeitig ergeben sich aus historischen Quellen immer wieder neue Erkenntnisse über die Verfolgung und Ermordung von Menschen während der NS-Zeit.

Einblicke in die strafrechtliche Aufarbeitung

Thomas Will wird in seinem Vortrag Einblicke in die Arbeit der Zentralen Stelle geben und erläutern, wie die strafrechtliche Aufarbeitung von NS-Verbrechen heute funktioniert. Dabei geht es nicht nur um juristische Fragen. Die Ermittlungen leisten auch einen wichtigen Beitrag dazu, die Schicksale der Opfer sichtbar zu machen und die Erinnerung an die Verbrechen wachzuhalten.

Beitrag zur Erinnerungskultur

Für „Holzminden ist bunt“ ist die Veranstaltung deshalb ein wichtiger Beitrag zur lokalen und regionalen Erinnerungskultur. „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist eine Voraussetzung dafür, dass wir die Werte unserer Demokratie heute verteidigen können“, so das Organisationsteam.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und eine gesonderte Einladung folgen kurz vor dem Veranstaltungstermin.

Foto: Thomas Will


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-Politische Werbung-

Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen

Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.

Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.

Politische Werbung.

Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Lesedauer: 5 Minuten
Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek