Uwe Lange besucht die DSB in Eschershausen: Tradition, Wachstum und Integration im Fokus
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Landkreis HolzmindenUwe Lange hat die DSB Deutsche Schlauchboot GmbH in Eschershausen besucht und über Wachstum, Integration und aktuelle Herausforderungen gesprochen.
Eschershausen (red). Der Landratskandidat Uwe Lange hat die DSB Deutsche Schlauchboot GmbH besucht, um sich vor Ort ein Bild von der wirtschaftlichen Lage und den Zukunftsperspektiven des Traditionsunternehmens zu machen. Begleitet wurde er von Mitgliedern der örtlichen CDU und dem Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann. Bei einem Rundgang und anschließenden Gesprächen tauschte er sich intensiv mit Geschäftsführer Ulf Gemeinhardt und der Leiterin des Qualitätsmanagements, Anja Reuter, aus.
Unternehmen blickt auf bewegte Historie zurück
Das einst in Berlin gegründete Unternehmen blickt auf eine bewegte Historie zurück: Nach der Übernahme durch den Continental-Konzern folgte die Zugehörigkeit zur Survitec-Gruppe. Im Jahr 2025 spaltete Survitec die Verteidigungssparte strategisch ab und verkaufte sie an amerikanische Investoren. Die Unternehmensgruppe ist weltweit tätig und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende.
Für die Deutsche Schlauchboot GmbH habe diese jüngste Neuausrichtung nach Angaben der Unternehmensführung positive Auswirkungen. „Survitec wird wieder durch DSB auch auf der Ausschilderung ersetzt“, freut sich Ulf Gemeinhardt über die zurückgewonnene Firmenidentität, die auch mit einer größeren Unabhängigkeit vor Ort einhergehe. Mittlerweile sei die Zahl der Beschäftigten von 120 auf 140 gestiegen.
Belegschaft und Integration als wichtige Faktoren
Trotz des spürbaren Investitionsbedarfs in moderne Anlagen und Infrastruktur blicke das Management optimistisch in die Zukunft. Ein entscheidender Erfolgsfaktor und wesentlicher Wettbewerbsvorteil sei nach Einschätzung der Unternehmensführung die Treue und Loyalität der bestehenden Belegschaft, die dem Betrieb oft über Jahrzehnte hinweg verbunden bleibe.
Dennoch sei es gelungen, eine kontinuierliche Verjüngung zu erreichen. Dazu beigetragen habe die Integration ausländischer Arbeitskräfte. Entscheidend sei das Erlernen der deutschen Sprache und der berufsbezogenen Fachbegriffe. Speziell dazu bietet das Unternehmen entsprechende Sprachkurse über die KVHS direkt im Betrieb an. Die Kosten dafür würden von der DSB anteilig übernommen.
Sprachkurse direkt im Betrieb
„Sehr viele nutzen diese Möglichkeit“, freut sich der Geschäftsführer. „Diese betrieblichen Sprachkurse sind entscheidend für eine schnelle Integration“, so Uwe Lange. Für diese aus seiner Sicht vorbildliche Kooperation zwischen örtlicher Wirtschaft und der KVHS wolle er landkreisweit werben.
Der hohe bürokratische Aufwand, der im Zusammenhang mit Aufträgen für Sicherheitsbehörden betrieben werden müsse, sei nach Ansicht der Unternehmensführung auf der einen Seite nachvollziehbar, sollte aber dennoch hinsichtlich der Umsetzbarkeit überprüft werden.
Qualität und Sicherheit im Mittelpunkt
„In Sachen Qualität und Sicherheit gibt es keine Kompromisse“, bestätigt die Leiterin des Qualitätsmanagements, Anja Reuter. Hier befinde man sich nach ihren Angaben auf höchstem Niveau und Standard. Das sei bei Schlauchbooten, Rettungsinseln sowie Spezialausrüstung für Marine und Luftfahrt eine Selbstverständlichkeit.
Uwe Lange zeigte sich beeindruckt vom Innovationsgeist und dem sozialen Engagement des Eschershäuser Betriebs. „Die DSB Deutsche Schlauchboot GmbH beweist eindrucksvoll, wie globale Investitionen und lokale Verwurzelung Hand in Hand gehen können. Besonders das Engagement bei der Mitarbeiterintegration durch betriebliche Sprachkurse zeigt, wie soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Weitblick praktisch gelebt werden“, lobte der Landratskandidat zum Abschluss seines Besuchs.
Foto: Uwe Lange
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Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
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Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
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