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Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Im Rahmen seiner Gespräche mit verschiedenen Institutionen im Landkreis Holzminden war Landratskandidat Bjarne Allruth zu Gast beim DRK-Kreisverband Weserbergland. Empfangen wurde er vom Vorstandsvorsitzenden Thomas Müller, dem stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Mirco Siever sowie Dirk Kahl, Leiter des Ankunftszentrums Holzminden.

DRK stellt vielfältige Aufgaben vor

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die große Bandbreite der Aufgaben, die das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis übernimmt. Von der Arbeit der Bereitschaften über die Pflege bis hin zur Betreuung geflüchteter Menschen wurde deutlich, welchen unverzichtbaren Beitrag die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

„Das DRK ist ein unverzichtbarer Pfeiler unserer sozialen Infrastruktur. Beeindruckt hat mich das große Engagement der vielen ehren- und hauptamtlich Tätigen, die mit ihrem Einsatz einen unschätzbaren Beitrag für unseren Landkreis leisten“, betonte Landratskandidat Bjarne Allruth. „Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen ist es wichtig, das Ehrenamt zu stärken und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Herausforderungen gemeinsam angehen

Im Gespräch wurden auch die zukünftigen Herausforderungen für das Ehrenamt, die Pflege sowie die Betreuung geflüchteter Menschen vor Ort thematisiert. Einigkeit bestand darüber, dass diese Aufgaben nur in einem engen Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und den Organisationen vor Ort erfolgreich bewältigt werden können.

„Der direkte Austausch mit den Menschen, die Verantwortung übernehmen und tagtäglich für andere da sind, ist mir besonders wichtig. Ihre Erfahrungen und Anregungen sind wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unseres Landkreises“, so Allruth.

Bjarne Allruth bedankte sich für die offenen Gespräche und den Einblick in die vielfältige Arbeit des DRK-Kreisverbandes Weserbergland. Der Besuch unterstreiche sein Anliegen, im Dialog mit den Menschen und Institutionen vor Ort gemeinsam an einer starken und zukunftsfähigen Entwicklung des Landkreises Holzminden zu arbeiten.

Foto: SPD-Unterbezirk Holzminden


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Landkreis Holzminden

Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 22. bis 23. August in Holzminden statt.

„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.

Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.

Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.

Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans

Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.

Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck

Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.

143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise

Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.

Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer

Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.

Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.

Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt

Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen. 

Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)

Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub