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Holzminden
Bürgermeister Christian Belke (links) und Vorstand Jan Christoph freuen sich über den ersten „selbstgeernteten“ Solarstrom der neuen Photovoltaik-Anlage auf der Großkläranlage Holzminden.

Holzminden (red). Es war ein ambitioniertes Ziel, das die Stadtwerke Holzminden Kommunalwirtschaft-AöR im September 2024 verkündeten: ein großer Schritt in Richtung Energieautarkie. Heute, im Juli 2026, zeigt sich, dass aus diesem Plan Realität geworden ist. Die neu errichtete Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände der Großkläranlage Holzminden hat ihren Betrieb aufgenommen und trägt bereits maßgeblich dazu bei, den ökologischen Fußabdruck der Stadtwerke zu verkleinern.

Der Bau der Anlage erforderte eine besondere bauliche Präzision. 
Komplizierte Bauausführung im Überschwemmungsgebiet der Weser

Die Umsetzung des Projekts war jedoch weit weniger geradlinig, als es die glatten Solarpanels vermuten lassen. Da sich die Anlage im Überflutungsgebiet der Weser befindet, musste eine äußerst aufwendige Bauweise aus unzähligen Einzelfundamenten gewählt werden. Die Anlage mit einem Investitionsvolumen von ca. 2.250.000 Euro – in dem auch eine neue Trafostation sowie eine neue Zaunanlage enthalten sind – soll mit der Erzeugung von eigenem, lokalem Strom langfristig zur Senkung der Betriebskosten beitragen.

Die neue Trafostation bildet das Herzstück der Energieverteilung. 
Erste Erfolge der Ernte

Die Inbetriebnahme erfolgte zum Ende des Winters 2025. Die Bilanz, die nun zum Halbjahr 2026 gezogen werden kann, ist vielversprechend: Seit dem Start der Anlage konnten bereits ca. 285.000 kWh Strom produziert werden. Mit einer installierten Anlagengröße von 490 kWp wird langfristig eine jährliche Produktion von etwa 500.000 kWh angestrebt. Die Großkläranlage Holzminden hat einen jährlichen Strombedarf von rund 3.000.000 kWh. Die neue Solaranlage deckt somit etwa ein Sechstel des gesamten Energiebedarfs der Kläranlage ab – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Autarkie.

Die Module arbeiten bereits unter Volllast für die Energiewende. 
Dank an alle Projektbeteiligten

Großer Dank gilt allen am Bau beteiligten Firmen und insbesondere dem Team der Stadtwerke vor Ort. Stellvertretend sind Florian Kreter (Technischer Leiter), Louis Kreuzer (Projektingenieur) und Cedric Neubauer (Betriebsleiter Kläranlagen) zu nennen.

Bürgermeister Christian Belke und Vorstand Jan Christoph der 100-prozentigen Beteiligung Stadtwerke Holzminden Kommunalwirtschaft-AöR freuen sich nach der erfolgreichen Projektumsetzung gemeinsam über den ersten „selbstgeernteten“ Strom, der nun direkt in den Anlagenbetrieb fließt.

Der Verwaltungsrat der Stadtwerke unterstützt die Investition in nachhaltige Infrastruktur, Baubesichtigung im Jahr 2025. 

Fotos: Stadtwerke Holzminden


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Einbeck

Einbeck (red). Am Samstag, 22. August, können alle zeigen, was sie im Sand können. Der Einbecker Sportverein veranstaltet gemeinsam mit den Stadtwerken Einbeck den Stadtwerke Cup – ein Beachvolleyballturnier im Einbecker Freibad.

Teilnehmen können alle, die die Grundtechniken und Grundregeln des Volleyballs beherrschen. Gespielt wird im Modus vier gegen vier. Turnierbeginn ist um 9.30 Uhr auf der Beachvolleyballanlage im Freibad.

Wanderpokal und Teamgeist stehen im Mittelpunkt

Neben dem Spaß am Spiel geht es auch in diesem Jahr um den großen Wanderpokal, der von den Stadtwerken Einbeck gestiftet wurde. Das Turnier richtet sich an alle Volleyballbegeisterten, die ihr Können im Sand unter Beweis stellen und einen sportlichen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen möchten.

Anmeldung bis 15. August möglich

Anmeldungen und Rückfragen sind per E-Mail an sreuter3@gmx.de möglich. Anmeldeschluss ist der 15. August.

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