PSV Holzminden überzeugt bei mehreren Laufwettbewerben mit Siegen und Podestplätzen
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HolzmindenAndreas und Christina Lange sowie Natascha Dietz beim Friedhofslauf in Gifhorn.
Holzminden (red). Selbst Ferienzeit und die andauernde Hitze in den letzten Wochen konnten einige Athletinnen und Athleten des PSV Holzminden nicht davon abhalten, an diversen Wettkämpfen teilzunehmen. So traten Matthias Ebeling, Elke Dorusch sowie Heidi und Andreas Kopp beim traditionellen Bad Driburger Brunnenlauf, der in diesem Jahr zum 39. Mal zur Austragung kam, mit guten Ergebnissen an.
Über 4,5 Kilometer zeigte Matthias Ebeling seine ansteigende Form. In 27:03 Minuten erreichte er als Fünfter der AK M60 das Ziel. Elke Dorusch überzeugte wieder einmal in 27:13 Minuten über die gleiche Distanz. Der 1. Platz in der W70-Klasse war der verdiente Lohn. Heidi Kopp lief ebenfalls auf der 4,5-Kilometer-Strecke in 35:23 Minuten ins Ziel, womit sie Zweite in der W60 wurde.
Andreas Kopp auf der langen Strecke
Andreas Kopp ist derzeit überwiegend auf den langen Strecken zu Hause. So auch in Bad Driburg, wo er sich die 20,5-Kilometer-Strecke vorgenommen hatte. Nach einem gleichmäßigen Wettkampf erreichte er in 3:00:30 Stunden den Zielstrich und konnte sich anschließend über den 2. Platz in der AK M65 freuen.
Andreas Kopp beim Bad Driburger Brunnenlauf.
Erfolge beim Friedhofslauf in Gifhorn
In Gifhorn trat beim 10. Friedhofslauf Natascha Zoe Dietz über acht Kilometer an. Die Lokalmatadorin, die nach wie vor dem PSV die Treue hält, überzeugte als Zweite der W60 mit einer Zeit von 48:17 Minuten. Nach fast einem Jahr Pause starteten Christina und Andreas Lange erstmals wieder bei einem Laufwettbewerb. Die Dauerwalker entschieden sich für die Vier-Kilometer-Strecke, die die beiden in 30:16 Minuten (Christina) beziehungsweise 31:51 Minuten (Andreas) absolvierten. Diese Leistungen reichten zum Sieg in der W55 und zum 2. Platz in der AK M65.
Einen Tag später geht es nach Krebeck
Einen Tag später nahmen die zwei PSVer beim Nordic Walking über 5,7 Kilometer in Krebeck teil. Für Christina Lange blieben die Uhren bei 48:02,0 Minuten stehen, was im Ziel einen guten dritten Rang in ihrer Altersklasse bedeutete. Andreas Lange hingegen benötigte 51:38,9 Minuten und schloss den Wettkampf als Zweiter seiner AK ab.
Als Fazit kann festgehalten werden, dass wieder einmal sehr gute Leistungen der PSV-Sportlerinnen und -Sportler erreicht wurden, was sicherlich Motivation für die weiteren Aufgaben sein sollte.
Fotos: PSV Holzminden
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Nicht sichtbare Gefahr bei Niedrigwasser: DLRG Holzminden warnt vor dem Betreten und Durchqueren der Weser
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Holzminden
Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.
Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.
Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko
„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.
„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.
Ausgespülte Bereiche werden sichtbar
Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.
Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.
„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.
Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.
Durchquerungen können schnell gefährlich werden
„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.
DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig
Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.
„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.
Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.
Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen
Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.
„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.
Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.
Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.
Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.
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