Wie riecht der Mond? Holzmindens Sensoria begeistert Europa mit einem einzigartigen Museumskonzept
Lesedauer: 7 Minuten
Holzminden
Holzminden (red). Wie riecht der Mond? Und warum erinnert der Geschmack von Vanillepudding sofort an Kindheitstage? In Holzminden lädt das Sensoria – Haus der Düfte und Aromen dazu ein, die Welt des Riechens und Schmeckens neu zu entdecken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Düfte und Aromen unser Leben prägen – von Erinnerungen und Emotionen über Ernährung und Genuss bis hin zu Wissenschaft, Medizin und Industrie. Das europaweit einzigartige Erlebnismuseum wurde jetzt beim European Museum of the Year Award 2026 (EMYA) mit einer Special Commendation ausgezeichnet. Wer das Sensoria bis zum 31. Oktober 2026 besucht, erlebt zudem die Sonderausstellung „Hungry Eyes – Food-Fotografien riechen, hören, fühlen“.
Die unsichtbare Welt der Düfte und Aromen erleben
Holzminden begeistert mit einem Ausstellungshaus, das Maßstäbe setzt. Seit 2014 trägt die Stadt offiziell den Titel „Stadt der Düfte und Aromen“, denn vor mehr als 150 Jahren, im Jahr 1874, wurde hier erstmals Vanillin synthetisch hergestellt und das Syntheseverfahren patentiert. Damit gilt Holzminden als Wiege der modernen Duft- und Aromenindustrie, die den Alltag auf vielfältige Weise begleitet – von der Zahnpasta am Morgen über den Duft frisch gewaschener Wäsche bis hin zum Vanillearoma im Gebäck.
Mit rund 60 Düften, interaktiven Stationen und multimedialen Installationen eröffnet das Sensoria neue Perspektiven auf Parfümkunst, Aromatechnologie und die Verbindung von Düften, Aromen und Emotionen – etwa die Erinnerung an Omas Parfüm, das Sauberkeitsgefühl bei frisch duftender Wäsche oder Speisen, die Urlaubsgefühle wecken.
Interaktive Erlebnisse für alle Sinne
Auf dem Rundgang durch das Haus der Düfte und Aromen erleben Besucherinnen und Besucher ein immersives Setting mit Bewegtbild, Klang und Duft, eine begehbare Weltkarte mit spannenden Geschichten zu Gewürzen und Düften, eine Galerie der bedeutendsten Duftstoffe der Parfümerie – darunter der teuerste Duft der Welt – sowie interaktive Spiegel, die zeigen, wie Riechen und Schmecken im menschlichen Körper funktionieren. Höhepunkt ist das „Labor der Düfte“: An der digitalen Duftorgel können Gäste ihren ganz persönlichen Duft komponieren und im Shop mit nach Hause nehmen.
Internationale Anerkennung beim EMYA
Für sein innovatives Gesamtkonzept erhielt das Sensoria im Juni 2026 eine Special Commendation beim European Museum of the Year Award (EMYA), einer der renommiertesten Auszeichnungen der europäischen Museumswelt. In der Begründung der internationalen Jury heißt es, das Museum stehe an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur und sinnlicher Wahrnehmung und lade Besucherinnen und Besucher dazu ein, neu zu entdecken, wie alltägliche Sinneseindrücke Erinnerungen, Kulturen und Ideen prägen. Zugleich zeige es, wie Museen dazu beitragen können, die Rolle unserer Sinne für die Wahrnehmung, Interpretation und kulturelle Bedeutung der Welt neu zu verstehen.
Sonderausstellung „Hungry Eyes“
Bis zum 31. Oktober ist zusätzlich die Sonderausstellung „Hungry Eyes – Food-Fotografien riechen, hören, fühlen“ zu sehen. Im Zentrum stehen die farbintensiven, grafisch präzisen Werke des britischen Fotografen Ellis Parrinder, die im Sensoria über das klassische Sehen hinaus erlebbar werden. Bilder werden riechbar, Klänge begleiten visuelle Eindrücke und manche Motive lassen sich über Berührung erleben.
„Wir zeigen Bilder, die über das Sehen hinausgehen“, beschreibt Barbara Richter, Geschäftsführerin des Sensoria, die besondere Wirkung der Ausstellung. „Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn ein Bild nicht nur betrachtet, sondern auch gerochen, gehört und gespürt wird.“ Die farbstarken Fotografien und überraschenden Inszenierungen machen „Hungry Eyes“ zu einem Erlebnis für alle Generationen – von neugierigen Kindern bis zu kulturbegeisterten Erwachsenen. Denn Essen verbindet: Jede und jeder hat eigene Erinnerungen, Geschmäcker und Geschichten im Gepäck.
Ein Ausflugsziel mit internationaler Strahlkraft
Das Weserbergland selbst ist Teil der Erlebnisreise: Wander- und Radwege, darunter der beliebte Weser-Radweg, führen direkt durch die Region und machen Holzminden zu einem idealen Zwischenstopp für Aktivurlauberinnen und Aktivurlauber. Für Familien bietet das Sensoria ein interaktives und unterhaltsames Erlebnis, für Kulturinteressierte eine fundierte Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Geschichte und für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade reisen möchten, einen Kulturort mit internationaler Strahlkraft mitten in Deutschland.
Mehr Termine, mehr Kompetenz: Physiotherapiepraxis Schöning hilft auch in der Urlaubszeit schnell weiter
Lesedauer: 5 Minuten
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Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.
Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.
Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.
Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.
Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten
Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.
„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.
„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.
Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre
Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.
Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.
Foto: Schöning
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Streifenwagen überschlägt sich auf der A7: Kurz darauf folgt der nächste Unfall
Lesedauer: 2 Minuten
Northeim
Nörten-Hardenberg (red). Zu zwei Verkehrsunfällen auf der A7 sind die Ortsfeuerwehren Nörten-Hardenberg Mitte und Bishausen am Montagmorgen ausgerückt.
Streifenwagen überschlägt sich auf der A7
Um 5:44 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „eingeklemmte Person“ in Fahrtrichtung Norden zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West. Dort war ein Streifenwagen der Göttinger Autobahnpolizei auf dem Weg zu einem eigenen Einsatz bei Regen von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und war auf dem Dach im Graben zum Liegen gekommen. Die beiden Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten stand dem Verkehr zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Zweiter Einsatz bei Parensen
Noch während der Arbeiten an dieser Einsatzstelle alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr um 6:13 Uhr zu einem zweiten Unfall kurz hinter dem Parkplatz Leineholz bei Parensen. Dort war in Fahrtrichtung Süden ebenfalls ein Pkw im Graben gelandet. Eine der beiden beteiligten Personen brachte der Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte beide Einsatzstellen ab und unterstützte den Rettungsdienst.
Fotos: Leon Hänel, Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit, Landkreis Northeim
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