VW 411/412 Friends bringen seltene Volkswagen-Klassiker zum Jahrestreffen nach Holzminden
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HolzmindenDie Oldtimer wurden vor dem Weserhotel ausgestellt und konnten dort von Besucherinnen und Besuchern besichtigt werden.
Holzminden (ber). Dreißig Fahrzeuge, Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus fünf Ländern und vor allem eine gemeinsame Leidenschaft für ein inzwischen selten gewordenes Stück Volkswagen-Geschichte: Vom 3. bis 6. September haben die VW 411/412 Friends e.V. ihr viertes internationales Jahrestreffen in Holzminden veranstaltet. Im Mittelpunkt standen der VW 411 und sein Nachfolger VW 412, die gemeinsam auch als Typ 4 bezeichnet werden.
„Wir sind der einzige internationale Verein für den VW 411/412, auch Typ 4 genannt“, erklärte Hilmar Walde, erster Vorsitzender der VW 411/412 Friends. Zum Treffen waren Mitglieder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und den Niederlanden nach Holzminden gekommen. Insgesamt versammelten sich dort nach Angaben des Vorsitzenden 30 Fahrzeuge.
Ausfahrten zu besonderen Orten der Automobilgeschichte
Das Treffen beschränkte sich dabei nicht allein auf das gemeinsame Fachsimpeln rund um die Fahrzeuge. Mehrere Ausfahrten führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Zielen, die eng mit der Automobilgeschichte verbunden sind. So besuchte die Gruppe unter anderem die Grundmann-Sammlung in Hessisch Oldendorf und den PS.SPEICHER in Einbeck.
Auch eine Fahrt nach Wolfsburg gehörte zum Programm. Dort sollte die Gruppe das Automuseum besuchen und von einem ehemaligen Mitarbeiter empfangen werden, der an der Entwicklung des VW Typ 4 beteiligt war. Vorgesehen war außerdem eine Führung durch die Motoren- und Fahrzeugsammlung.
Austausch rund um Technik und Fahrzeuggeschichte
Für die Mitglieder des Vereins bot das Treffen mehr als nur die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge gemeinsam auszustellen. Es entstanden zugleich Gespräche über Technik, Geschichte und den Erhalt der inzwischen seltenen Modelle.
Wie wichtig dieser Austausch ist, zeigte sich auch beim „Kofferraumteilemarkt“ am Freitagnachmittag. „Dort wurden sozusagen unter Liebhabern Teile getauscht und verkauft. Alles, was eben benötigt wird für den VW Typ 4“, sagte Walde.
Gerade bei der Ersatzteilversorgung seien die Besitzerinnen und Besitzer aufeinander angewiesen. „Es gibt auf der offiziellen Plattform praktisch keine Teile zu kaufen oder nur ganz wenig“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Entsprechend groß sei die Bedeutung des gegenseitigen Austauschs innerhalb der Gemeinschaft.
Die Unterstützung untereinander sei deshalb längst zu einem wichtigen Bestandteil des Vereinslebens geworden.
Fotos: ber
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Herzblut, Präzision und Teamgeist beim Landesentscheid 2026: Bodenwerder wird zum Zentrum der Feuerwehrwelt
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Bodenwerder-Polle
Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.
Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.
Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel
Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.
Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.
Ein Jahr Planung für den Landesentscheid
Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.
Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.
Viel Herzblut hinter den Kulissen
Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.
Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.
Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt
Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.
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Fotos: awin, Feuerwehr
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