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Holzminden
Information, Begegnung und Wertschätzung stehen bei zwei Veranstaltungen zum Weltseniorentag in Holzminden im Mittelpunkt.

Holzminden (red). Anlässlich des diesjährigen Weltseniorentages am 1. Oktober 2026 finden gleich zwei Veranstaltungen in Holzminden statt. Den Anfang macht der bereits im vergangenen Jahr veranstaltete und sehr gut angenommene Informationstag rund um das Thema „Älter werden – älter sein“. Hierzu laden die Stadt Holzminden und der Seniorenrat am 30. September 2026 ab 13 Uhr in die Stadthalle Holzminden ein.

Nach einem Begrüßungsgetränk sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich zu Themen wie Gesundheit, Mobilität, Sicherheit und Freizeit bis hin zu Pflege und sozialer Teilhabe im Alter zu informieren.

Mehr als 30 Ausstellungsstände in der Stadthalle

Mehr als 30 Ausstellungsstände präsentieren neueste Entwicklungen und laden zum Gespräch ein. Auch der ZVSN präsentiert sich wie im vergangenen Jahr mit einem Linienbus vor der Stadthalle.

Interessierte jeden Alters sind bis 16:30 Uhr eingeladen, sich an den verschiedensten Stationen zu informieren, ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Für das leibliche Wohl sorgen Kaffee, Kuchen, Popcorn, Eis, Wasser und Säfte, die im Foyer der Stadthalle angeboten werden.

Feierstunde am Weltseniorentag in der Lutherkirche

Am 1. Oktober 2026 lädt der Seniorenrat zu einer ab 17 Uhr stattfindenden Feierstunde in die Lutherkirche ein. Einlass ist ab 16:30 Uhr. Neben Redebeiträgen der Vorsitzenden des Seniorenrates, Elke Leuckel, Pastor Christof von Butlar und Bürgermeister Christian Belke wird die Musikschule Holzminden mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern die musikalische Begleitung der Veranstaltung übernehmen.

Besonders hervorgehoben wird der in diesem Jahr stattfindende Vortrag von Prof. Dr. Alexandra Engel von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst zu dem Thema „Wie wollen wir gemeinsam leben?“. Interessierte jeden Alters sind eingeladen, die Feierstunde zu besuchen, die für Begegnung und Wertschätzung stehen soll.

Leuckel und Belke laden gemeinsam ein

Gemeinsam sprechen Seniorenratsvorsitzende Elke Leuckel und Bürgermeister Christian Belke die Einladung zu den Veranstaltungen aus: „Ziel der Veranstaltungen ist es, Seniorinnen und Senioren unserer Stadt und unserer Region für ihr Lebenswerk und ihren Beitrag für unsere Gesellschaft zu danken. Wir freuen uns sehr über die große Bereitschaft der Stadtgesellschaft, diesen Tag zu unterstützen, und freuen uns auf zwei großartige Tage hier bei uns in Holzminden.“


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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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