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Holzminden

Silberborn (red). Nach einem ereignisreichen ersten Halbjahr mit Frühlingsfestival, Busfahrt, Dorfpicknick und weiteren Aktionen legen die drei Organisatorinnen eine kleine Sommerpause ein. Der Rückblick fällt positiv aus: Die Veranstaltungen hätten neue Kontakte ermöglicht, Unterstützer zusammengebracht und zahlreiche weitere Ideen entstehen lassen.

Immer mehr Menschen suchten inzwischen das Gespräch, machten auf Belange des Dorfes aufmerksam, brachten Vorschläge ein oder wandten sich mit persönlichen Anliegen an die Organisatorinnen. Diese Entwicklung und die bisher umgesetzten Projekte erfüllten das Team mit Stolz. Gleichzeitig bereite es den drei Frauen große Freude, neue Erfahrungen zu sammeln, die Initiative weiterzuentwickeln und für die Menschen vor Ort da zu sein.

Public Viewing als Abschluss vor der Sommerpause

Fast jeden Monat stand im ersten Halbjahr eine Veranstaltung auf dem Programm. Den vorläufigen Abschluss bildete ein spontan organisiertes Public Viewing im Landhaus Sollingshöhe. Auch wenn die deutsche Mannschaft an diesem Abend aus dem Turnier ausschied, sei die Veranstaltung erneut zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis geworden. Unter den Gästen befand sich auch eine Gruppe Radfahrer aus Bayern, die das Angebot gerne annahm.

Bis September soll es nun etwas ruhiger werden. Im Hintergrund laufen jedoch bereits die Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen. Da alle drei Organisatorinnen Mütter sind, stehen während der Sommerpause zunächst gemeinsame Aktivitäten mit ihren Familien im Mittelpunkt.

Busfahrt zu den Wasserspielen in Kassel

Am 6. September beginnt das zweite Veranstaltungshalbjahr mit der nächsten Busfahrt. Ziel sind die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Die ersten Plätze sind bereits reserviert.

Unter dem Motto „Unser Dorf trägt Früchte“ folgt am 26. September ein Fest auf den Apfelwiesen. Dabei sollen die Apfelbäume und ihre Bedeutung für das Dorf stärker in den Mittelpunkt rücken. Geplant ist ein vielseitiges Angebot, das sich von der Pflege der Bäume bis zur Verarbeitung der Früchte, unter anderem zu Apfelschnaps, erstreckt.

Ein-Euro-Flohmarkt kehrt zurück

Am 10. Oktober findet erneut der beliebte Ein-Euro-Flohmarkt statt. Von 10 bis 15 Uhr verwandelt sich das Dorfgemeinschaftshaus in Silberborn in ein Flohmarktareal. Da die angebotenen Waren jeweils einen Euro kosten, soll langes Feilschen nicht notwendig sein.

Ergänzend ist wieder eine Tombola mit verschiedenen Preisen geplant. Die Organisatorinnen freuen sich bereits auf Standbetreiber sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Ende Oktober soll außerdem ein neues Kreativangebot starten. Zum Auftakt ist zunächst eine Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen vorgesehen.

Für den Beginn der Adventszeit wird eine weitere Busfahrt zu einem Weihnachtsmarkt vorbereitet. Einzelheiten sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Den Abschluss des Jahres bildet ein Adventsfenster – und damit jene Aktion, mit der die gemeinsame Arbeit im vergangenen Jahr begonnen hatte.

Foto: Jasmin Chowhan-Paeßens


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„Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft“, sagt unser FDP-Europaabgeordneter Jan-Christoph Oetjen.

Wir Liberale stehen dafür, dass die Schulbeschlüsse jetzt auch umgesetzt werden. Durch die Investitionen in die Schulen in Holzminden, Delligsen, Bodenwerder und den Neubau der „Schule am Vogler“ in Eschershausen schaffen wir hervorragende Bildungseinrichtungen für einen familienfreundlichen Landkreis.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden.
Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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