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Holzminden
Die Camerata Bohemica Prag (auch Camerata Bohemica Praha) ist ein renommiertes tschechisches Kammerorchester, das regelmäßig mit internationalen Solisten und Dirigenten auftritt.

Holzminden (red). Nach der „Magie der Filmmusik“ auf dem Holzmindener Marktplatz zum Abschluss des Marktsommers steht beim Kulturverein Holzminden bereits das nächste Konzert an. Am Sonntag, 13. September 2026, beginnt die Saison 2026/2027 mit einem Konzert der Camerata Bohemica Prag in der Stadthalle Holzminden. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass und Abendkasse öffnen um 19 Uhr.

Unter der Leitung von Gudni A. Emilsson präsentiert das Orchester Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Peter I. Tschaikowski. Als Solisten sind Peter Weimar an der Violine und Paulius Andersson am Klavier zu erleben.

Orchester mit internationaler Konzerterfahrung

Die Camerata Bohemica Prag wurde 2002 gegründet. Das Repertoire des tschechischen Ensembles reicht vom Barock bis zur Moderne und umfasst auch weniger häufig aufgeführte Werke. Einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Orchesters bildete die Zusammenarbeit mit dem in Deutschland tätigen isländischen Dirigenten Gudni A. Emilsson. Nach ersten gemeinsamen künstlerischen Projekten entstand 2005 eine feste Zusammenarbeit.

Neben Auftritten in der Tschechischen Republik konzertierte das Ensemble unter anderem in Luxemburg und der Schweiz und gastiert regelmäßig in Deutschland. Weitere Konzertreisen führten das Orchester mit verschiedenen Solisten nach Italien und Wien.

Peter Weimar und Paulius Andersson als Solisten

Der Tübinger Geiger Peter Weimar war als Konzertmeister und Solist unter anderem beim Radio Filharmonisch Orkest in den Niederlanden, beim Orchestra of St. Luke’s in New York und beim Manhattan Chamber Orchestra tätig. Zudem gastierte er bei internationalen Festivals. Seine Ausbildung absolvierte er an der Musikhochschule Trossingen und an der Manhattan School of Music.

Der litauisch-dänische Konzertpianist Paulius Andersson kann auf zahlreiche Wettbewerbserfolge zurückblicken. Seine Ausbildung führte ihn von der Litauischen Musikakademie über ein Masterstudium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bis zu Studien in den USA.

Andersson trat nach Angaben des Kulturvereins in zahlreichen europäischen Konzertsälen auf und war Gast verschiedener Festivals. Preise erhielt er bei internationalen Wettbewerben unter anderem in Moskau, Paris, St. Petersburg und Neapel sowie 2025 bei der „Lyon Piano Competition“. Zuletzt erhielt er das Stipendium des Präsidenten der Republik Litauen, Antanas Smetona.

Werke von Mendelssohn und Tschaikowski

Auf dem Programm des Konzertabends stehen das Doppelkonzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie die Serenade für Streichorchester C-Dur, Opus 48, von Peter I. Tschaikowski. Eröffnet wird der Abend mit Mendelssohns Sinfonie für Streichorchester Nr. 10 h-Moll.

Mendelssohn und Tschaikowski stehen für unterschiedliche musikalische Traditionen des 19. Jahrhunderts. Tschaikowski komponierte seine Serenade für Streichorchester im Herbst 1880 als Hommage an das klassische Formideal Wolfgang Amadeus Mozarts. Das Werk verbindet klassische Formen mit charakteristischen Elementen der romantischen Musik.

Die beiden Werke Mendelssohns entstanden 1823, als der Komponist erst 14 Jahre alt war. Sie wurden vermutlich für den familiären Musizierkreis im Berliner Elternhaus geschrieben, in dem Mendelssohn regelmäßig neue Kompositionen erprobte.

Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse

Eintrittskarten für das Abonnementkonzert sind im Vorverkauf bei der Touristik Information Holzminden im Sensoria unter Telefon 05531/990310 sowie bei der Touristinformation Höxter unter Telefon 05271/9634242 erhältlich. Am Veranstaltungstag öffnet die Abendkasse ab 19 Uhr.

Foto: Michal Linhart


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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