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Holzminden
Löten, bauen und experimentieren: 24 Grundschüler haben bei drei Workshops der KVHS Holzminden die Welt von Technik und MINT praktisch entdeckt.

Holzminden (red). Löten, biegen, bauen, experimentieren und kreativ gestalten: In drei technischen Sommerferien-Workshops konnten 24 Grundschüler im Alter von sieben bis zehn Jahren Technik ganz praktisch erleben. Mit viel Freude, Tatendrang und hoher Lernbereitschaft entstanden dabei individuelle Werkstücke, die nicht nur während des Workshops für Erfolgserlebnisse sorgten, sondern als „Produkte mit Mehrwert“ auch mit nach Hause genommen wurden, um dort genutzt zu werden.

3D-LED-Bilderrahmen verbinden Technik und Kreativität

In den beiden ersten Workshops standen 3D-LED-Bilderrahmen im Mittelpunkt. Die Kinder gestalteten eigene dreidimensionale Szenen aus unterschiedlichen Materialien und verwandelten sie anschließend mit einer LED-Lichterkette in leuchtende Kunstwerke. Ob maritime Welt, Wald-/Wiesenlandschaft oder eine ganz eigene Fantasiewelt – der Kreativität waren kaum Grenzen gesetzt. Neben der thematischen Gestaltung lernten die Kinder ganz nebenbei auch Grundlagen im Holzbau und im Malen mit Acrylfarben kennen.

Mit Lötkolben und Kupferdraht entstehen Libellen

Im dritten Workshop hieß es zunächst: Lötkolben in die Hand und los geht’s! Nach einer Einführung in den sicheren Umgang mit dem Lötkolben lernten die Kinder die Grundlagen des Lötens kennen und setzten ihr neues Wissen direkt praktisch um. Sie bauten eine Libelle aus verschiedenen Materialien. Flügel und Beine entstanden aus Kupferdrähten unterschiedlicher Stärke, die die Kinder eigenhändig bogen, in Form brachten und anschließend verlöteten.

Dabei waren Konzentration, Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick gefragt. Die Freude daran, mit den eigenen Händen etwas entstehen zu lassen, war den Kindern ins Gesicht geschrieben.

Blinkende LEDs bringen Bilder zum Leuchten

Am zweiten Tag wurde es schließlich „elektronisch“. Die Schüler fertigten anspruchsvolle Blinklichtschaltungen aus diskreten Bauelementen und beschäftigten sich dabei mit den grundlegenden Zusammenhängen elektronischer Schaltungen. Dabei wurden mehrere LEDs in vorab gefertigte Bilder integriert und entsprechend verschaltet.

So verbanden die Kinder Elektronik und kreatives Gestalten zu einem ganz persönlichen Werkstück: Ein stimmungsvolles Bild wurde durch die blinkenden LEDs buchstäblich zum Leuchten gebracht.

Technik soll praktisch erfahrbar werden

Allen drei Workshops gemeinsam war der Ansatz, Technik nicht nur zu erklären, sondern selbst erfahrbar zu machen. Die Kinder konnten Materialien und Werkzeuge kennenlernen, eigene Ideen entwickeln, ausprobieren und erleben, wie aus einzelnen Bauteilen und Materialien ein funktionierendes Produkt entsteht.

Dabei waren auch kleinere sowie größere Herausforderungen Teil des Lernprozesses – denn technische Bildung bedeutet nicht zuletzt, Lösungen selbst zu finden und aus dem eigenen Tun zu lernen, insbesondere auch aus Fehlern.

„MINT-Bildung muss früh ansetzen und vor allem praktisch sein. Wenn Kinder schon im Grundschulalter selbständig bauen, löten und experimentieren dürfen, erleben sie unmittelbar, dass aus einem Impuls oder einer Idee ein funktionierendes Produkt entstehen kann. Genau solche Erfahrungen schaffen technisches Verständnis, stärken das Selbstvertrauen und wecken Begeisterung für Technik, die weit über den einzelnen Workshop hinauswirken kann“, so der Bildungsmanager und Workshopleiter Rainer Koß von der Kreisvolkshochschule Holzminden.

Workshops sind Teil der Initiative „#HolzMINT.net“

Die Sommerferienangebote fanden im Rahmen der vom Land Niedersachsen und der Europäischen Union geförderten Bildungsinitiative „#HolzMINT.net – MINTmachen in der Region“ in Kooperation mit den Horten Astrid-Lindgren-Schule (AsLi) und Sollingstraße in Holzminden statt. Für die praktischen Arbeiten standen der Raum des Landkreises im create:hub sowie der Werkraum der AsLi zur Verfügung.

Beide Lernorte sind hervorragend ausgestattete MINT-Lernräume und bieten ideale Voraussetzungen dafür, Kindern einen praxisnahen Zugang zu Technik, Holzbau, Elektronik sowie handwerklichem und maschinellem Arbeiten zu ermöglichen.

MINT-Förderung soll bereits im Grundschulalter beginnen

Die drei Workshops haben einmal mehr gezeigt: MINT-Förderung kann und sollte unbedingt schon im Grundschulalter beginnen und begeistern – besonders dann, wenn Kinder nicht nur zuschauen, sondern selbst bauen, löten, experimentieren und gestalten dürfen. Und wenn am Ende ein selbst gebautes, funktionierendes Werkstück mit nach Hause genommen werden kann, bleibt von einem solchen Workshop weit mehr als nur eine schöne Erinnerung.

„#HolzMINT.net – MINTmachen in der Region“ wird aus Mitteln des ESF Plus, des Landes Niedersachsen und kommunalen Mitteln gefördert.

Weitere Kooperationspartner und Anleiter gesucht

Die Kreisvolkshochschule Holzminden sucht weitere Kooperationspartner und Anleiter für neue Schüler-Workshops, Ferien-Projekte und Schul-AGs im Rahmen von „#HolzMINT.net – MINTmachen in der Region“. Personen, Unternehmen oder Bildungseinrichtungen, die kreative Ideen beziehungsweise Interesse am Mitwirken in dieser außerschulischen Bildungsinitiative haben, können sich bei Rainer Koß per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 015560/242615 melden.

Foto: KVHS


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Politische Werbung – Landkreis Holzminden.

Gegen Hass & Hetze, dafür stehen wir als Bündnis 90/Die Grünen ein! Für ein nachhaltiges, umweltbewusstes und soziales Holzminden!

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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